IOTA: Coordicide weiterhin für Q4 2021 geplant, das Testnet wird entscheidend sein

  • IOTA Coordicide liegt im Zeitplan, die Entwickler suchen derzeit nach Fehlern in den Schlüsselkomponenten.
  • Der vorläufige Starttermin für Coordicide ist weiterhin Q4 2021.

IOTA Mitbegründer Dominik Schiener hat gestern eine seiner regelmäßigen Ask Me Anything (AMA) Sitzungen abgehalten und in dieser einige der wichtigsten Punkte zur Entwicklung von IOTA und der Updates, Chrysalis und Coordicide, geklärt.

Zunächst beantwortete Schiener eine Frage zu den Herausforderungen, die IOTA 2.0 bzw. Coordicide bei der Einführung haben wird. Das Gründungsmitglied der IOTA Stiftung erklärte, dass sich das Entwicklerteam derzeit auf die Entdeckung und Behebung von Fehlern bei Schlüsselkomponenten konzentriert.

Was die theoretische Seite betrifft, glaubt Schiener, dass sie mit dem, was sie haben, „sehr gut“ dabei sind. Bald wird die IOTA Foundation einige ihrer Forschungen und die Entdeckungen, die sie gemacht haben, enthüllen. Er fügte hinzu:

Coordicide wird IOTA vollständig dezentralisieren. Auf der theoretischen Seite sind wir sehr gut dabei, das zu liefern, was versprochen wird, nämlich ein vollständig dezentralisiertes IOTA. Ich denke, das größte Risiko ist die Implementierung.

Die Community wird der Schlüssel für IOTA Coordicide

Im Moment peilt die IOTA Foundation das letzte Quartal 2021 als vorläufiges Datum für den Rollout von Coordicide an. Allerdings wird dies auch stark von den Ergebnissen des incentivierten Testnetzes abhängen, so Schiener:

Vieles wird davon abhängen, wie gut das incentivierte Testnetz läuft, deshalb sagen wir auch immer, dass das incentivierte Testnetz der wichtigste Teil von Coordicide ist. Das ist der Ort, an dem sich die Forschung mit der Implementierung verbindet, und wo es in einer offenen Umgebung getestet wird.

Die IOTA Foundation plant durch die Incentivierung einen Weg zu finden, um Nutzer für die Teilnahme am Testnetz zu gewinnen. Gleichzeitig haben sie dem Testen einzelner Komponenten, Peer-Reviews und Sicherheits-Audits hohe Priorität eingeräumt.

Andererseits sprach Schiener das Data Sharding an, eine Lösung, die verspricht, IOTA auf „die nächste Stufe“ zu bringen, mit einer erheblichen Steigerung der Fähigkeit, Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten. Das Value Tangle Team, genau wie das Coordicide Team, prüft derzeit alle „Wege“ und mögliche Implementierungen dieser Komponente. Schiener erklärte:

Wenn ich es zusammenfassen müsste, denke ich, dass bei Sharding das größte Risiko darin besteht, eine Lösung zu bauen, welche die IOTA-Adoption killen wird. In ähnlicher Weise, wie sie sagten, das größte Risiko für Ethereum, Ethereum 2.0 ist.

Wenn die Lösung erfolgreich ist, könnte sie auf andere Plattformen migrieren und ein zusätzliches Risiko darstellen, indem sie von anderen Projekten genutzt wird. Andernfalls, wenn es scheitert, könnten sich Partner und Projekte von IOTA zurückziehen, weshalb die Stiftung „alle Risiken genau unter die Lupe nimmt“.

In diesem Sinne haben sie auch Feedback von ihren Unternehmenspartnern erhalten, um eine Lösung zu schaffen, die der „Markt will“. Zu einem großen Teil wird Chrysalis somit die „Kulmination“ dieses Feedbacks sein, wie Schiener abschließend sagte.

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Reynaldo Marquez has closely followed the growth of Bitcoin and blockchain technology since 2016. He has since worked as a columnist on crypto coins covering advances, falls and rises in the market, bifurcations and developments. He believes that crypto coins and blockchain technology will have a great positive impact on people's lives.

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