Dom Schiener erklärt, was „Enterprise-ready“ bedeutet und Zeitplan für Nectar

  • Dominik Schiener legte dar, was es für IOTA bedeutet mit dem Launch von Chrysalis „Enterprise-ready“ zu sein. 
  • Bereits „ein paar Wochen“ nach Chrysalis wird die IOTA Stiftung den Release-Termin für das incentivierte Nectar Testnet bekannt geben. 

Im gestrigen IOTA Talks mit Dominik „Dom“ Schiener drehte es sich darum, wie und wann das IOTA Tangle „Production-ready“ (produktionsreif) und „Enterprise-ready“ (Unternehmens-tauglich) wird. Der IOTA Mitbegründer erörterte, worin der Unterschied zwischen beiden Begrifflichkeiten besteht.

„Produktionsreif ist das ultimative Ziel, bei dem man sich wirklich sicher fühlt, dass das Protokoll in der Lage ist, den Mainstream-Markt zu erobern“, so Schiener. Bereits davor, mit Chrysalis, erreicht das IOTA Netzwerk aber die Unternehmensreife, was bedeutet, dass sich die IOTA Stiftung „sicher fühlt, mit Partnern zusammenzuarbeiten, insbesondere mit großen Unternehmen, die sich auf die Technologie verlassen“. Die Unternehmen können mit dem Start von Chrysalis ihre eigenen Anwendungsfälle und Produkte entwickeln.

Wie Schiener darlegte, ist für die Unternehmensreife zunächst nur Layer-1 notwendig, im Gegensatz zu Coordicide, welches auch Layer-2-Lösungen (Sharding) implementieren und andere Lösungen umfassen wird. „Schicht 1 ist letztlich das, was wir brauchen, um fertig zu werden […] und darauf Module und Erweiterungen zu starten. Diese erweitern die Anwendungsfälle des Kernprotokolls“.

IOTA wird fünf wichtige Erweiterungen zum Kernprotokoll besitzen. Dies sind das Digital Asset Framework sowie Smart Contracts, IOTA Streams, IOTA Access und IOTA Digital Identity.

All das wird bereit, während wir mit der Implementierung von Coordicide vorankommen. Es ist also nicht nur Schicht 1, die bereit wird.

Nach Chrysalis wird das Digital Asset Framework der nächste Schritt sein – zunächst im GoShimmer Testnet und danach im Mainnet. Hierdurch wird es möglich sein, digitalen Vermögenswerte, NFTs, tokenisierte Vermögenswerte und andere Kryptowährungen auf IOTA zu erstellen. Die wichtigste Erweiterung werden Smart Contracts sein:

Offensichtlich sind Smart Contracts die größte von allen. Wir arbeiten dort hinter den Kulissen an einigen wirklich großen Dingen, um sicherzustellen, dass sie für größere Anwendungsfälle bereit sind, insbesondere wenn es um das offene, erlaubnisfreie Ökosystem geht.

Letztlich betonte der IOTA Mitbegründer auch, dass IOTA mit seinem speziellen Fokus in „einer eigenen Art von Liga spielt“.

Ein Aspekt, über den manchmal weniger gesprochen wird, ist einfach die Tatsache, dass IOTA selbst heute in einer eigenen Art von Liga spielt. Wir konkurrieren nicht mit diesen anderen Layer 1’s, um zu versuchen, so viel wie möglich von diesem überfüllten Defi-Markt zu erobern. […] Unser Fokus liegt auf dieser Mainstream-Adoption, wenn es um die Maschinenwirtschaft geht, aber auch auf dem breiteren IoT-Sektor und den breiteren realen Anwendungsfällen – Smart Cities, Mobilität, Lieferkette.

Zuletzt verriet Schiener auch, dass die parallele Arbeit an Chrysalis und Coordicide Früchte trägt. Während der Launch von Chrysalis für den 28. April geplant ist, wird die IOTA Stiftung „ein paar Wochen danach definitiv“ ein Datum für den Start des incentivierten Nectar Testnetzwerks bekannt geben. Wie Schiener betonte, wird dies ein weiterer, enorm wichtiger Schritt sein, da Nectar Feature-komplett ist, vollständig dezentralisiert (ohne Coordinator) und erstmals „produktionsreif“ in einer Testumgebung.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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