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Hewlett Packard sichert sich sieben DLT Patente, referenziert IOTA und Blockchain

  • Hewlett Packard hat sich gleich sieben Patente im Zusammenhang mit der Distributed Ledger Technologie gesichert.
  • In den Patenten wird die Blockchain mit Bitcoin und Ethereum, sowie die DAG Technologie von IOTA referenziert.

Nicht das erste Mal berichtet CNF darüber, dass Weltkonzerne Patente anmelden, um sich die Rechte neue Technologien zu sichern, die auf der Blockchain Technologie oder auch auf dem IOTA Tangle basieren. Insbesondere IOTA machte zuletzt Schlagzeilen damit, dass Siemens und Bosch mehrere Patente erhalten haben, die auf der Tangle Technologie basieren. Bosch erhielt ein Patent, welches die Entwicklung eines Verfahrens zum Betreiben eines digitalen Bezahlsystems, basierend auf IOTA, zum Inhalt hatte, sorgte dabei für mächtige Aufmerksamkeit.

Wie nun öffentlich wurde, hat das amerikanisch, multinationale Unternehmen Hewlett Packard Enterprise gleich sieben Patente erhalten, die IOTA und andere Blockchains, wie Bitcoin und Ethereum referenzieren. Konkret hat Hewlett Packard Patente auf Systeme und Methoden:

  • zur Verwendung von sicheren Darstellungen des Ortes und der verteilten Benutzer Ledger-Adressen zum Nachweis der Benutzerpräsenz an einem Ort und zu einer Zeit.
  • zur Verwendung von gesicherten Darstellungen von Benutzer-, Asset- und Standortadressen (DLT) zum Nachweis der Verwahrung von Vermögenswerten durch den Benutzer an einem Ort und zu einer Zeit.
  • zur Verwendung von intelligenten Kontakt- und Licht- und Schallemissionsanlagen, die mit DLT-Adressen versehen sind, um Anlagen zu identifizieren und zu lokalisieren.
  • zur Verwendung erfasster Zeitreihen gesicherter Darstellungen von DLT-Adressen und intelligenter Verträge im DLT Netzwerk zum Nachweis der Konformität.
  • zur Zuordnung eines Benutzeranspruchs, der sich unter Verwendung einer verteilten Ledger Identität bewährt hat, zu einer zentralisierten Identität des Benutzers.
  • zur Erlangung eines überprüfbaren Bildes der Entität durch Einbettung einer gesicherten Darstellung der Adresse des verteilten Ledgers der Entitäten in das Bild.
  • zur Erfassung von Zeitreihendaten über die Zeit, die gesicherte Darstellungen von verteilten Ledger-Adressen enthalten.

Hewlett Packard ist generell an der DLT interessiert

Wichtig zu betonen ist, dass die Patentanmeldungen sehr weit gehalten sind, um sich möglichst weitreichende Rechte zu sichern. So schreibt Hewlett Packard in Bezug auf die Distributed Ledger Technologie in seinen Patenten (frei übersetzt):

Die Distributed Ledger Technologie (DLT) beschreibt die Obermenge der verschiedenen Varianten dieser Technologie. Eine derzeit beliebte Art von DLT ist die Blockchain-Technologie. Während in einem verteilten Ledger eine Transaktion nach Konsens in das Ledger geschrieben wird, ist die Anforderung in einer Blockchain spezifischer: Transaktionen werden in einem Block aggregiert und der Block wird an den letzten Block einer bestehenden linearen Kette von Blöcken angehängt.

Als solche sind alle Blockchains eine Form eines verteilten Ledgers, aber nicht unbedingt alle verteilten Ledger sind eine Blockchain. BITCOIN und ETHEREUM sind Beispiele für Blockchain-basierte Plattformen. Gerichtete azyklische Graphen (DAG) sind ein weiteres Beispiel für eine gängige Form von DLT. IOTA ist ein Beispiel für eine DAG-basierte Plattform. HYPERLEDGER ist ein Beispiel für eine DLT-basierte Plattform. Wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, können die Implementierungen der Offenlegung für jede Variante von DLT gelten, einschließlich Blockchains, DAGs usw.

Es lässt sich also festhalten, dass der Fokus von Hewlett Packard nicht speziell auf der Blockchain oder auch auf IOTA liegt, sondern auch auf der Distributed Ledger Technologie im Allgemeinen. Das IOTA in den Patenten erwähnt wird, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es jemals in einem Produkt verwendet wird. Dennoch zeigt die Patentanmeldung von Hewlett Packard wieder einmal, dass IOTA weltweit, auch bei großen Konzernen auf dem Schirm ist.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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