Studie belegt: Ethereum ist als Wertaufbewahrungsmittel besser als Bitcoin

  • Eine kürzlich von vier australischen Forschern durchgeführte Studie kommt zu dem Schluss, dass Ethereum als Wertaufbewahrungsmittel besser geeignet ist als Bitcoin
  • Ethereum bietet einen besseren Inflationsschutz als Bitcoin, und Ether könnte daher eine bessere langfristige Wertaufbewahrung bieten als Bitcoin“, so der Bericht

Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, wird von mehreren Experten, darunter dem milliardenschweren Investor Mark Cuban, als unübertroffen in Bezug auf ihren Nutzen bezeichnet. Sein Smart Contract wurde für mehrere Blockchain-basierte Projekte wie Decentralized Finances (DeFi) und Non-Fungible Tokens (NFTs) verwendet. In Bezug auf die Wertaufbewahrung sind die Experten jedoch geteilter Meinung, da Bitcoin weitgehend als bessere Alternative zu Ethereum und anderen Kryptowährungen angesehen wird.

Eine kürzlich von vier australischen Forschern durchgeführte Untersuchung kommt jedoch zu dem Schluss, dass Ethereum ein besseres Wertaufbewahrungsmittel ist als Bitcoin. Laut dem Forschungsbericht war das jüngste EIP-1559-Upgrade im August der Grund für diese Schlussfolgerung. Beim EIP-1559-Upgrade wurden mehr als eine Million der 118.583.580 zirkulierenden ETH verbrannt, ebenso wie ein Teil der Transaktionsgebühren.

Mehr zum Thema: Die Vorteile von EIP-1559 sind noch nicht eingepreist: Ethereum Entwickler

In dem Bericht heißt es:

„Wenn man die Ethereum-Mining-Rate seit EIP-1559 auf das Jahr umrechnet, beträgt der erwartete Anstieg des gesamten Ethereum-Angebots nur 0,98% und damit weniger als die Hälfte des Anstiegs des Bitcoin-Angebots um 1,99%, der für denselben Zeitraum als sicher angenommen werden kann.“

Rund 50 Prozent der Transaktionsgebühren der 12.000 neuen ETH pro Tag wurden dem Bericht zufolge verbrannt. Es werden mehr ETH verbrannt weil es in dem robusten DeFi-Ökosystem erhöhte Nachfrage gibt.

Wenn Bitcoin solides Geld ist, dann ist Ethereum ultrasolides Geld

Das ungezügelte Gelddrucken der Notenbanken im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie hat zu einer höheren Inflation geführt, die in den USA bis Oktober auf 6,2% gestiegen war. Bitcoin ist seitdem bei institutionellen Anlegern vermehrt gefragt, da es als perfekte Absicherung gegen Inflation angesehen wird. Die australische Studie stellt jedoch nun fest, dass ETH ein besseres Wertaufbewahrungsmittel ist, und die Institutionen beginnen, digitale Vermögenswerte umzuschichten.

„Ethereum bietet einen besseren Inflationsschutz als Bitcoin, und Ether kann daher eine bessere langfristige Wertaufbewahrung bieten als Bitcoin.“

Für den Shark Tank-Investor und jetzigen Botschafter der FTX-Börse Kevin O’Leary ist Bitcoin „Sound Money“, aber Ethereum ist für  „UltraSound Money“.

„Wenn Bitcoin aufgrund der Bestand-Obergrenze von 21 Millionen Münzen solides Geld ist, genießt Ethereum jetzt denselben Vorteil. Es ist sogar ultrasolides Geld, weil es keine Angebotsuntergrenze gibt […]. Ethereum wird wie ein traditionelles Unternehmen betrachtet und kann wie ein solches analysiert werden, ähnlich wie ein Cashflow-Modell.“

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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