Russland-Helfer geben Millionenspenden in Krypto für Russlands Terrorkrieg gegen die Ukraine

  • Sowohl Russland als auch die Ukraine erhalten Krypto-Spenden von ihren jeweiligen Unterstützern zum Zweck der Kriegführung
  • Der ukrainische Minister für digitale Transformation erklärte kürzlich, sein Land habe inzwischen fast 100 Millionen Dollar in digitalen Währungen erhalten

Russland und die Ukraine haben Krypto-Gelder erhalten, während der Krieg andauert. Ein Bericht von Chainalysis, der am 29. Juli veröffentlicht wurde, besagt, dass pro-russische Gruppen 2,2 Millionen Dollar in Kryptowährungen von verschiedenen Spendern gesammelt haben, um den verbrecherischen Krieg Russlands gegen die Ukraine zu unterstützen.

1,45 Millionen Dollar sollen in Bitcoin, 900.000 in Ethereum und der Rest in Dogecoin, Litecoin und Tether geflossen sein.

Einige wenige Gruppen erhielten den Großteil der Gelder. Das Konto einer der Gruppen erhielt Kryptowährung im Wert von mehr als einer Million Dollar. Die Blockchain-Analytik-Studie der Social-Media-Posts der Gruppe zeigte, dass sie die meisten dieser Gelder für die Ausrüstung paramilitärischer Gruppen in Luhansk und Donezk verwendet werden.

In der Anfangsphase des Krieges zwischen Russland und der Ukraine verhängten der IWF, die Vereinten Nationen und die führenden Wirtschaftsnationen der Welt Sanktionen gegen Russland. Die US-Senatorin Elizabeth Warren äußerte jedoch schon früh die Befürchtung, Russland könnte Kryptowährung nutzen, um die Sanktionen zu umgehen. Andere Senatoren stimmten ihr zu.
Der jetzt vorliegende Chainalysis-Bericht bestätigt also die Befürchtungen. Die pro-russischen Gruppen nennen ihr Krypto-Fondssystem „Project Terricon“. Mit den Geldern sollen russische Milizen an mehreren Standorten unterstützt werden.

„Terricon“ hat eine Website, und dort heisst es eindeutig, dass man „Spenden in virtuellen Währungen erhalte, um die gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen zu umgehen“.

Als Senatorin Warren ihre Befürchtungen erstmals äußerte, argumentierten viele, auch Gründer von Chainalysis, Jomy Levin, dass es nahezu unmöglich sei, Sanktionen mit Kryptowährungen zu umgehen.

Der Grund für den Optimismus war, dass es einfach ist, große Spendenbeträge über öffentliche Blockchain-Netzwerke zu verfolgen. Der neue Bericht des Analyseunternehmens beweist jedoch, dass auch kleine Spenden möglich sind die möglicherweise nicht so schnell leicht nachverfolgt werden können. Außerdem würden viele sanktionierte Staaten kleine Krypto-Spenden sogar bevorzugen.

Krypto-Spenden an die Ukraine und Russland im Vergleich

Die Ukraine hat seit März 2022 zweistellige Millionenbeträge für ihre Verteidigung gegen die russischen Terrorangriffe erhalten. Ein Bericht des Kryptoanalyseunternehmens Elliptic vom März 2022 besagt, dass sich die gesamten Kryptospenden an ukrainische Gruppen auf 64 Millionen Dollar belaufen dürften.

Einige Wochen später sagte Alex Bornyakov, der ukrainische Minister für digitale Transformation, dass das Land fast 100 Millionen Dollar an Krypto-Spenden erhalten habe. Das zeigt, dass die Krypto-Spenden an die Ukraine fast 50-mal so hoch sind wie die an Russland. Der Betrag der von der Ukraine erhaltenen Krypto-Spenden muss sich zwischen März und heute fast verdoppelt haben.

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