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Neue Bezahlmethoden im Online Gaming: Mehr Kryptowährung statt Kreditkarten?

  • Alternative Bezahlmethoden haben sich im vergangenen Jahr neben der Kreditkartenzahlung oder Banküberweisung einen Platz im Onlinegeschäft gesichert.
  • Immer neue Anbieter drängen mit ihren Bezahlfunktionen auf den Markt und wollen die Kunden von ihren besonderen Funktionen überzeugen. 

Wenn es um das Bezahlen im Internet geht, sind deutschen Kunden und Verbraucherschützer die härteste Tür, die es zu knacken gilt. Datenschutz, Anonymität und sichere Leitungen werden in Deutschland wie in keinem anderen Land auf den Prüfstand gestellt. Für Kunden kommt ein weiteres Kriterium hinzu: Es muss bequem und einfach sein. Eine Tatsache, die mit der neu eingeführten Zwei-Stufen-Verifizierung beim Transaktionsgeschäften nicht mehr gegeben ist. Doppelte Anmeldung, Bestätigung auf einem Drittgerät und die Eingabe von zusätzlichen Codes sind zwar ein äußerst sicheres Mittel, um ungewünschten Zugriffen vorzubeugen, doch ein schneller Onlineeinkauf wird unnötig in die Länge gezogen.

Mit alternativen Zahlungsmitteln wollen Anbieter neue Wege eröffnen. Große Konzerne wie Amazon oder Apple haben ihre eigenen Bezahlmethoden bereits etabliert, währende andere Unternehmen noch versuchen, ihre Lösung auf den Weg zu bringen. Auch Kryptowährung spielt in diesem Kontext eine wichtige Rolle und hat sich in vielen Bereichen bereits sein Standing gesichert. Das Online Casino 888 Poker setzt neben Banktransfer und Kartenzahlungen auf den Einsatz von Kryptowährung als alternative Bezahlmethode. Die Vorteile liegen auf der Hand: Für den Spieler ist die Einzahlung über Bitcoins schnell und einfach erledigt. Die Gutschrift erfolgt innerhalb weniger Sekunden, während die Einzahlung mit realem Geld mehrere Werktage dauert, Der Transfer nimmt in der Regel 1 – 2 Werktage in Anspruch. In einer schnelllebigen Gesellschaft, in der auf viele Dinge direkt zugegriffen werden kann, eine zu lange Bearbeitungszeit.

Größtes Manko sind Wartezeiten und Gebühren

Der klassische Banktransfer krankt an einem Manko, dem sich alle anderen Bezahlmethoden online entziehen: Wartezeiten schrecken Kunden ab. Das behäbige Handeln der Banken ist nicht mehr zeitgemäß und ist auch für Betreiber von Online Casinos oder Shops keine ernstzunehmende Alternative im Verkaufsprozess. Zwar wird standardmäßig die Bezahlung per Überweisung weiterhin angeboten, doch nur aus dem Grund, um ältere Generationen nicht zu verschrecken. Jüngere Kunden nutzen die Option hingegen eher selten.

Optionen wie AmazonPay oder ApplePay bieten eine deutlich schnellere Abwicklung. Durch die Verbindung der Schnittstellen zwischen Anbietern und Shops werden die notwendigen Daten schneller ausgetauscht. Meist geschieht dies durch die Einbindung von AddOns in den Shops, die direkt mit dem Zahlungsanbieter verbunden sind. Doch auch in diesem Szenario ist nicht alles perfekt: Die Nutzung der Anbieter setzt eine kleine Gebühr voraus, die der Shopanbieter bei Unterschreiten eines monatlichen Gesamtumsatzes zusätzlich entrichten muss. AmazonPay setzt dabei auf 1,9 Prozent des Umsatzes sowie eine pauschale Gebühr von 35 Cent. Was auf den ersten Blick als minimale Zusatzkosten einzustufen ist, kann auf das Jahr gerechnet eine beträchtliche Summe für den Anbieter ausmachen – und für AmazonPay einen erheblichen Gewinn. AppePlay lässt sich von den Händlern, die den Bezahldienst des amerikanischen Konzerns nutzen, dagegen bei jeder Transaktion einen Betrag in Höhe von 0,15 Prozent des Gesamtbetrages vom Händler überweisen.

Kryptowährungen auf dem Vormarsch

Die Beliebtheit von Kryptowährungen ist in den vergangenen Jahren zweifelsfrei angestiegen. Bitcoin und Co. haben schon allein durch die Aussage von Facebook an Interesse gewonnen, dass das soziale Netzwerk mit der eigenen Währung Libra mitmischen möchte. Zwar konnte das Unternehmen um Mark Zuckerberg seine Vision noch nicht auf den Weg bringen, doch die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Denn Kryptowährungen lassen sich in Sachen Anonymität und Flexibilität kaum schlagen.

Besonders das Thema des geringen Datenaustausches ist für viele User ein echter Pluspunkt. Müssen bei Kreditkartenzahlungen und Banküberweisungen Namens- und Adressangaben gemacht werden, so entfällt dies bei Kryptowährung ersatzlos. Den Benutzer über die Transaktion zu verfolgen, ist bei der Bezahlung der digitalen Wahrung nicht möglich. Lediglich eine E-Mail-Adresse wird benötigt, die jedoch in vielen Fällen keine echten Angaben enthalten muss. Datenschützer sehen hier wiederum ein großes Problem, dass im schlimmsten Fall die Tür zur Kriminalität öffnet.

Universell einsetzbar

Kryptowährung schaffte es zudem, den Faktor der Bequemlichkeit anzupassen: Statt verschiedenen Währungen, die Umrechnungsgebühren generieren, und unterschiedlichen Anbietern, die jeweils eine separate Anmeldung voraussetzen, lassen sich Kryptowährungen universell nutzen. Unterschiede werden nur in Ausnahmefällen gemacht, wenn eine eigene Marke wie beispielsweise facebook dahintersteht.

Für Online Casinos bietet sich zudem eine größere Möglichkeit, um Kunden zu erreichen: Während Banken und Kreditkarteninstitute Überweisungen oder Zahlungen von Online Casinos in vielen Fällen blockieren, wird bei der Verwendung von Kryptowährung keine Sperre aktiviert. Die weltweite Akzeptanz und das Fehlen von Bankprozessen erleichtern den Einsatz. Somit besteht für Anbieter von Sportwetten und Online Casinos ein großes Interesse daran, die Kryptowährung vorwiegend in ihr Angebot mitaufzunehmen.

Der Gedanke ist zukunftsrelevant: Menschen im Alter zwischen 18 Jahren und 24 Jahren sind die größte Zielgruppe, die Kryptowährung schon heute nutzt. Im Laufe der Zeit wird diese Gruppierung somit die Nutzung vorantreiben und in Zukunft die digitale Währung weiter etablieren. Besonders im Bereich des Online Shoppings oder Entertainmentsektors liegt die Bejahung solcher Zahlmethoden bei rund 20 Prozent laut einer Studie des Bankunternehmens ING-DiBa. Die Zukunft der alternativen Zahlungsmittel ist somit schon im vollen Gange.

Eine Abschaffung der klassischen Zahlungsmodalitäten muss jedoch niemand fürchten: Es geht am Ende darum, ein vielfältiges Angebot zu schaffen, dass sich der Entwicklung des Handels in allen Facetten anpassen kann und moderne Aspekte wie Schnelligkeit, Flexibilität und Gebührensenkung schafft.

About Author

Collin Brown

Collin ist ein Bitcoin-Investor der frühen Stunde und ein langjähriger Trader im Krypto- und Devisenmarkt. Er ist fasziniert von den komplexen Möglichkeiten der Blockchain-Technologie und versucht, die Materie für Alle zugänglich zu machen. Seine Berichte konzentrieren sich auf die aktuellen Entwicklungen der Technologie einzelner Kryptowährungen.

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