Mastercard will sich 2022 besonders um die Skalierbarkeit des Ethereum-Netzwerks kümmern

  • Mastercard kooperiert mit ConsenSys, um die Skalierbarkeit der Ethereum-Blockchain zu steigern.
  • Das Unternehmen meldet für das vierte Quartal 2021 ein hervorragendes Ergebnis und plant, seine Dienstleistungen weiter auszubauen.

Am 27. Januar gab Mastercard seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2021 bekannt. Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen sprach MasterCard-CEO Michael Mieback davon, dass ein Schwerpunkt des Unternehmens die Verbesserung der Skalierbarkeit des Ethereum-Netzwerks sein wird.
„Wir wollen über unsere ConsenSys-Partnerschaft dazu beitragen, die Skalierbarkeit von Ethereum zu erhöhen,“ sagte Mieback. Letztes Jahr ging Mastercard eine Partnerschaft mit dem Blockchain-Unternehmen ConsenSys ein, um Lösungen zur Skalierung von Ethereum einzuführen. Gemeinsame Ziel war, sowohl im Ethereum-Mainnet als auch für den privaten Gebrauch zu expandieren.
Mastercard wird mit ConsenSys zusammenarbeiten, um die Problematik skalierbarer Anwendungen auf dem Quorum-Tech-Stack anzugehen. Dies wird über ein Angebot geschehen, das Finanzinstituten eine Skalierbarkeit auf Unternehmensebene bieten soll.
Als Mastercard seine Investition in ConsenSys ankündigte, sagte Raj Dhamodharan, Executive Vice President of Digital Asset and Blockchain Products & Partnerships:

„Die beschleunigte Umstellung von Finanzdienstleistungen auf Blockchain verändert die Art und Weise, wie Unternehmen, Regierungen und Menschen auf der ganzen Welt Realtime-Transaktionen durchführen. Unsere Investition in ConsenSys wird es uns ermöglichen, unsere Blockchain-Innovation zu beschleunigen und eine wachsende Zahl von Kunden zu unterstützen, die aktiv Anwendungen auf Enterprise Ethereum entwickeln und Open-Source-Technologien und -Communities nutzen.“

Mastercard soll NFT-Käufe erleichtern

Mastercard lieferte im 4. Quartal 2021 starke Zahlen. Das Unternehmen meldete einen Gewinn von 2,3 Milliarden Dollar oder 2,35 Dollar pro Aktie, wesentlich mehr als vorherige Schaätzungen.
Mastercard-Chef Mieback erklärte weiter man wolle die Dienstleistungen und Partnerschaften des Unternehmens erweitern. Dazu gehört auch eine Zusammenarbeit mit der Kryptobörse Coinbase. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen Coinbase-Kunden in der Lage sein, NFTs per Mastercard zu kaufen. Meibach sagte:

„Wir setzen unsere strategischen Prioritäten um und machen gute Fortschritte bei der Skalierung neuer Produkte, der Stärkung von Partnerbeziehungen und der Akquisition neuer Aufträge.“

Mastercard hat in letzter Zeit auch Initiativen im Bereich Kryptowährungen ergriffen. Vor zwei Monaten teilte das Unternehmen mit, man werde sich auf „Krypto-Befähigung“ konzentrieren – soll heißen, die Fähigkeit, Ausgaben, Auszahlungen, Einkäufe und Incentives in Kryptowährung möglich zu machen.
Darüber hinaus arbeitet Mastercard auch mit Unternehmen und Verbrauchern im asiatisch-pazifischen Raum zusammen, um Zugang zu Krypto-gebundenen Kredit- und Debitkarten zu erhalten. Damit werden Mastercard-Kunden Kryptowährung einfach in Fiat umtauschen können. Zu diesem Zweck hat Mastercard Partnerschaften unter anderen mit CoinJar, Bitkub und Amber Groups geschlossen.
Auch in den USA gibt es eine neue Partnerschaft und zwar mit Bakkt. Diese soll Banken, Fintechs und Händlern es erleichtern, Krypto-Lösungen und -Dienstleistungen zu akzeptieren und anzubieten.
Der Mastercard New Payment Index hat ergeben, dass 77% der Millennials daran interessiert sind, mehr über Kryptowährungen zu erfahren, und 75% gaben an, sie würden Kryptowährungen nutzen, sobald sie sie besser verstünden.

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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