Konkurrenz für Facebook Libra: Tunesien startet E-Dinar

  • Die Tunesische Zentralbank wird eine neue digitale Währung einführen, die auf der Blockchain-Technologie basiert.
  • Facebook Libra könnte mit dem E-Dinar einen neuen Konkurrenten erhalten, der ihr im Weg stehen könnte.

Das seit einigen Monaten ausgebrochene Tauziehen um die Lancierung einer Zentralbankgestützten digitalen Währung hat ein neues Mitglied gefunden: Tunesien. Tunesien kündigt die Einführung einer eigenen digitalen Währung an. Die ersten Tests haben begonnen und es wird erwartet, dass das E-Dinar die Blockchain-Technologie nutzen wird.

E-Dinar gestützt durch die Zentralbank des Landes und der Blockchain-Technologie

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Tass testet die tunesiche Zentralbank den digitalen Dinar. Mit der Ankündigung betritt Tunesien die Liste der Länder, die den Einsatz der Blockchain-Technologie untersuchen. Ziel wäre es, die Effizienz der nationalen Verwaltung zu steigern und die Zahlungsmethoden zu optimieren.

Das Projekt wird zusammen mit einem russischen Startup durchgeführt, das anderen Ländern geholfen hat, Initiativen im Finanzbereich auf der Grundlage der Blockchain-Technologie zu entwickeln. Der Name des Unternehmens ist Universa Blockchain. Der Gründer von Universa, Alexander Borodich, ist sich bewusst, dass der E-Dinar Funktionen einsetzt, die auch bei Bitcoin eingesetzt werden.

Borodich, ebenfalls CEO von Universa, hebt die Vorteile des digitalen Geldes gegenüber dem herkömmlichen Fiat Geld hervor. Erstens ist es schwieriger zu fälschen, weil es durch Kryptographie geschützt ist. Das „Gelddrucken“ ist billiger, und die Bürger werden in der Lage sein, den Austausch von physischen zu elektronischen Dinar durchzuführen. Das Ergebnis wird eine Erhöhung der Transaktionsgeschwindigkeit sein.

Der CEO von Universa hat in Zusammenarbeit mit anderen Ländern, die nach einem ähnlichen System suchen, erklärt, dass das E-Dinar in Zukunft Teil eines größeren Ökosystems sein wird. Dort könnte die digitale Währung Tunesiens mit anderen koexistieren und schnelle und günstige Zahlungen über die Grenzen hinaus leisten.

Facebook’s Libra mit einer komplizierteren Perspektive

CNF hat die Ereignisse, die die Markteinführung von verhindert haben, aufmerksam verfolgt. In einem Bericht der Präsidentschaft der Europäischen Union erkennt die multinationale Institution an, dass die Krypto-Währung von Facebook viele komplexe Parameter in der Finanzwirtschaft tangiert.

Diese Vielzahl von Variablen könnte ein Risiko für die Weltwirtschaft darstellen. Darüber hinaus wüde Libra von Milliarden von Menschen genutzt werden und damit den Alltag und die Wirtschaft in vielen Teilen der Welt beeinflussen. Gleichzeitig verdeutlicht der Bericht das große Potenzial von digitalen Währungen. Die frühere Analyse hat die EU veranlasst, die Einführung ihrer eigenen digitalen Währung in Betracht zu ziehen.

Es ist klar, dass der EU-Bericht für Facebook negativ ist. Darüber hinaus sind im Laufe der Monate immer mehr Wettbewerber auf den Markt getreten. Der asiatische Riese China wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres seinen E-Yuan einführen. Zweifellos ein Ereignis, das den Kryptomarkt etwas mehr in Richtung des asiatischen Landes gelenkt hat.

Es bleibt abzuwarten, was die Ergebnisse des Digital Yuan sein werden, aber es scheint, dass es nicht die einzige digitale Währung dieser Art sein wird. Die Ankündigung Tunesiens könnte nur ein weiterer Meilenstein im digitalen Wettlauf sein.

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Reynaldo Marquez has closely followed the growth of Bitcoin and blockchain technology since 2016. He has since worked as a columnist on crypto coins covering advances, falls and rises in the market, bifurcations and developments. He believes that crypto coins and blockchain technology will have a great positive impact on people's lives.

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