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IOTA: Chrysalis zunächst auf Comnet, Verzögerung für das Mainnet?

  • Entgegen der Erwartung, dass Chrysalis Phase 1 im August im Mainnet veröffentlicht wird, wurde nun bekannt, dass das Update für IOTA 1.5 zunächst im Comnet Testnetz veröffentlicht wird.
  • Der Launch von Chrysalis im Mainnet könnte sich um „ein paar Tage/Wochen“ verzögern, da weitere Tests und Audits erforderlich sind.

Innerhalb der IOTA Community ist gestern Verwirrung aufgekommen, ob der Release von Chrysalis, auch bekannt als IOTA 1.5, eine Verzögerung erfährt. Im Telegram Channel von IOTA schrieb Mitbegründer Dominik Schiener, dass Chrysalis Phase 1 „zuerst natürlich im Comnet, dann auf dem Mainnet“ erscheint. Zudem wird es, wie Schiener schrieb, auch noch ein Security Audit geben.

iota

Die Discord Community drückte in der Folge ihr Unverständnis für die Aussage von Schiener aus. Aufgrund eines Blog-Beitrags über die Release-Strategie von IOTA 1.5 von Mitte Mai ging so ziemlich die gesamte Community davon aus, dass Chrysalis Phase 1 im August und Phase 2 bis Ende Oktober im Mainnet erscheinen wird. Wie sich nun aber herausstellte, gelten diese Termine scheinbar nur für die Veröffentlichung im Comnet Testnetz.

Nachdem im Discord von IOTA eine große Diskussion über eine schlechte Kommunikationspolitik seitens der IOTA Stiftung entbrannt war, meldete sich Dominik Schiener noch einmal zu Wort. Der IOTA Mitbegründer stellte klar, dass Chrysalis zuerst im Comnet Testnetz erscheinen wird:

Dieser Screenshot aus dem obigen Telegramm besagt wörtlich: Er wird zuerst im Comnet eingesetzt, bevor er ins Mainnet geht, und wir werden auch ein Sicherheitsaudit durchführen. Ich verstehe wirklich nicht die Hysterie hier @Phiniut , wo es doch offensichtlich ist, dass wir absolut sicher sein müssen, dass das, was wir entwickelt haben, funktioniert, geprüft und durch Tests ordnungsgemäß getestet wurde.

Es ist ein erstaunlicher Fortschritt, bereits jetzt so große Änderungen im Comnet einzuführen, weil es der gesamten Gemeinschaft die aktive Teilnahme an dieser neuen Version von IOTA ermöglicht, die viel skalierbarer ist und nur wenige bis keine Neuanschlüsse erfordert. Wir tun unser Bestes, um den engen Zeitrahmen einzuhalten, den wir uns gesetzt haben. Es gibt noch keine offizielle Mitteilung, da wir die Änderungen selbst in Hornet noch nicht abgeschlossen haben.

Zudem erklärte Schiener auch, dass alle Zeitangaben auf der IOTA Roadmap nicht als Fristen zu verstehen sind, sondern nur als Fahrplan. Letztlich haben die Tests und Audits eine höhere Priorität, um ein fehlerfreies Mainnet zu gewährleisten:

Alles auf dem Fahrplan und in der Mitteilung ist eine Einschätzung, wie lange es dauern wird. Wir setzen sie nicht als Fristen, bis wann wir liefern müssen, sonst werden unsere Köpfe von der Gemeinschaft abgehackt, weil wir ein oder zwei Wochen zu spät kommen. So sollte die Softwareentwicklung für ein so wichtiges Protokoll nicht funktionieren.

Im Moment ist das Wichtigste, dass die Änderungen in Hornet kurz vor dem Abschluss stehen, sie werden ins Comnet gestellt, und wir werden gründliche Tests und Audits durchführen, um sicherzustellen, dass, wenn wir die Umstellung auf das Mainnet vornehmen, wir zuversichtlich sind, dass nichts kaputtgeht.

Via Twitter sorgte auch Hans Moog, Entwickler bei der IOTA Stiftung noch einmal für mehr Klarheit. Wie Moog erklärte, werden die Audits und Test länger dauern als erwartet. Hierdurch wird es eine geringfügige Verzögerung geben, zumal die Zeitangaben nur „geschätzte Ankunftszeiten“ waren:

Aber wir sprechen hier von ein paar Tagen/Wochen mehr und nicht von einer großen Verzögerung. Wir arbeiten sehr hart daran, so nah wie möglich an der Roadmap zu bleiben, aber manchmal gibt es unerwartete Dinge, die Sie ein paar Tage kosten (z.B. wenn Entwickler krank werden oder technische Probleme, die geklärt werden müssen).

Aus diesem Grund werden diese Zeitpläne als ETAs (geschätzte Ankunftszeiten) und nicht als harte Daten betrachtet. Dies ist die größte Aktualisierung des IOTA Protokolls seit Jahren, und Sie sollten besser sicher sein, dass alles sicher und in Ordnung ist. Die Sicherheit des Netzwerks zu gefährden, nur um rechtzeitig ankommen zu können, ist es nicht wert.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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