Hoskinson verteidigt jüngstes Cardano-Interview mit kontroversem Youtuber

  • Charles Hoskinson rechtfertigt sein Interview mit dem umstrittenen Bitboy – es sein mit gutem Willen geführt wurde und nicht um seinen Einfluss zu fördern.
  • Die Blockchain zeigt sich weiterhin widerstandsfähig, auch angesichts der Probleme mit Smart Contracts und starken Konkurrenten.

Cardano-Gründer Charles Hoskinson ist wegen eines kontroversen Interviews erneut ins Rampenlicht geraten.

In dem Interview sprach der Mathematiker mit dem Krypto-Influencer und YouTuber Ben Armstrong, alias „Bitboy“, über Cardano. Gemessen an seiner Fangemeinde – über 1,45 Millionen Abonnenten auf YouTube und fast 856.000 Twitter-Follower – ist Bitboy einer der wichtigsten Krypto-Influencer.

Er wird jedoch mit mehreren Krypto-Betrügereien in Zusammenhang gebracht.. Angeblich fördert Armstrong Projekte nur wegen der Bezahlung, die sie bieten, ohne sie groß zu prüfen. Eins davon ist die DeFi-Plattform Celsius, die unhaltbar hohe Renditen versprochen hatte. Das Unternehmen hat vor kurzem alle Abhebungen von Kunden aufgrund eines Liquiditätsengpasses gesperrt. Ironischerweise hat „Bitboy“ nun angekündigt, Celsius wegen dieser Entscheidung verklagen zu wollen, obwohl er vorher ein Fan des Projekts war.

Hoskinson wegen „Bitboy“-Interview in der Kritik

Nach dem Interview von Hoskinson mit Bitboy twitterte @fabian_vBergen, dass Hoskinsons Vorgehen dem Betrüger nur nutze. Er sprach sich sogar dagegen aus, einen Link zu dem Interview zu posten, da dies dem Betrüger nur größere Aufmerksamkeit verschaffen würde. Andere äußerten ähnliche Kritik und sagten, dass seine Verbindung mit Bitboy Cardano in die Nähe eines Pump-and-Dump-Systems rücken könnte.

Hoskinson entgegnete, dass eine solche Radikalität nicht nachvollziehbar sei. Sein Ziel sei gewesen, die Mission, die Vision und den Ethos von Cardano zu vermitteln, um weitere Mitglieder für die Community zu gewinnen, fuhr er fort.

Hoskinson zufolge haben auch andere Shows und Medienkanäle Cardano kritisiert. Aber selbst dann würde er ihnen immer noch Interviews geben, sagte er, und weiter:

„Cardano braucht eine Armee, um die Welt zu verändern, und wir werden sie nicht aufbauen, indem wir nur über die Tadellosen und Reinen reden.“

Langsam aber sicher

Cardano ist stolz darauf, eines der zwar langsamsten, aber sichersten Projekte der Branche zu sein. Rivale Ethereum leidet unter Netzwerküberlastungen und hohen Gasgebühren. Erst kürzlich hatte Ethereum mitgeteilt, dass sich „The Merge“ noch einmal verzögern würde, obwohl es im Testnetz erfolgreich lief. Das große Upgrade soll unter anderem die Skalierbarkeit des Netzwerks verbessern.

Bei Solana kommt es oft zu Ausfällen. In diesem Jahr passierte es bereits fünf Mal, in den letzten 12 Monaten sogar siebenmal. Der letzte Ausfall ereignete sich am 1. Juni, etwa zwei Wochen nach der Ankündigung des Upgrades, mit dem solche Probleme hätten gelöst werden sollten.

Mehr zum Thema: Ende der Ausfälle? Solana-Netzwerk führt großes Skalierbarkeit-Upgrade ein

Im Vergleich dazu hatte Cardano die wenigsten Ausfälle und seine Gebühren sind relativ erschwinglich. Außerdem wird die Skalierbarkeit schrittweise erhöht und die Blockgröße Ende April auf 88 KB erhöht. Dieses Upgrade, zusätzlich zu seiner Smart-Contract-Funktionalität, hat zu einem Anstieg der DApps geführt. Trotz der funktionalen Herausforderungen hatte Cardano am 24. März 579 Dapps in verschiedenen Entwicklungsstadien.

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