Gemini arbeitet daran, Kunden zu entschädigen – Sind Grayscale & DCG sicher und der Crash abgewendet?

  • Gemini gab bekannt, man arbeite eng mit der DCG zusammen, um seine Kunden zu entschädigen, nachdem deren Konten wegen des FTX-Crashs gesperrt worden waren.
  • Genesis prüft weiterhin verschiedene Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung um der Insolvenz zu entkommen.

Der Zusammenbruch von FTX hat der Kryptobranche – nicht zum ersten Mal – eine abschreckende Botschaft vermittelt: etliche vermeintlich solide Häuser in Crypto-Town sind ganz offensichtlich auf Sand gebaut.
Nach den Rekord-Verlusten an und von Kryptobörsen haben etliche Krypto-Anleger den Glauben an das System verloren und erst recht daran, ihr Geld je wiederzusehen. Aber es gibt den einen und anderen Lichtblick, und Gemini scheint einer zu sein.

In einem Beitrag auf seinem offiziellen Twitter-Account gab Gemini Anfang der Woche bekannt, dass man mit Genesis Global Capital zusammenarbeite, um seinen Earn-Kunden die Rückzahlung ihrer Gelder zu ermöglichen. Darüber hinaus arbeitet auch die Muttergesellschaft von Genesis, die Digital Currency Group (DCG), an einer Lösung für dieses Problem. Genesis Global Capital ist der Kreditpartner von Geminis Earn-Produkt.

Nach Angaben von Gemini ist es nach wie vor vorrangig, die Earn-Kunden dazu zu bringen, ihre Gelder einzulösen. Genesis und die DCG sind gleichermaßen bemüht, alle Möglichkeiten auszuloten, um ihr Versprechen gegenüber den Kunden erfüllen zu können.

Der Rückzahlungsplan betrifft jedoch keine anderen Produkte von Gemini, da das Unternehmen eine Reservebörse und Fondsverwahrstelle ist.

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Die FTX-Implosion hat Gemini, wie auch andere Unternehmen, getroffen. Gemini unternimmt jedoch mehrere Schritte, um die Auswirkungen der Krise auf seine Geschäftstätigkeit zu minimieren. So stellt das Unternehmen fest, dass die von ihm verwahrten Kundengelder auf Anfrage jederzeit abrufbar sind.

Genesis prüft neue Finanzierungsmöglichkeiten

Genesis Global Capital gab wenige Tage nach den Kontensperrungen bekannt, dass man die Dienste des Investmentriesen Moelis & Co. in Anspruch genommen habe. Genesis hofft, dessen Service nutzen zu können, um seine Liquidität wieder herzustellen und die Kunden auszuzahlen. In einem Memo an die Kunden erklärte der Interims-CEO des Unternehmens, Derar Islim, dass das Unternehmen begonnen habe, mit potenziellen Investoren neben seinen Gläubigern und Kreditnehmern, Gemini und DCG, zu verhandeln.

Der CEO wies darauf hin, dass die Dienste von Moelis benötigt würden, um Genesis bei der Erweiterung und Beschleunigung der Gespräche in den kommenden Tagen zu unterstützen. An den meisten Tagen dieses Monats ist Genesis von Pontius zu Pilatus gelaufen, um weitere Finanzmittel zu beschaffen, während das Unternehmen versucht hat, mit seinen Gläubigern eine Einigung zu erzielen, nachdem es sich bei FTX engagiert hatte, das inzwischen zusammengebrochen ist. Letzte Woche sah sich die Abteilung für institutionelle Kredite gezwungen, die Bearbeitung von Tilgungen und neuen Krediten einzustellen.

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Darüber hinaus hat der Krypto-Kreditgeber zuvor offengelegt, dass er etwa 175 Millionen Dollar als gesperrte Derivatefonds auf der FTX-Handelsplattform hatte. Die DCG hat die Bilanz von Genesis durch die Zuführung von Kapital in Höhe von 140 Millionen Dollar gestärkt. Am Dienstag, den 22. November, gab der DCG-Gründer bekannt, dass das Unternehmen Verbindlichkeiten in Höhe von knapp 575 Millionen Dollar gegenüber Genesis Global habe, wobei Mai 2023 als voraussichtliches Rückzahlungsdatum genannt wurde.

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