Ex-Präsident Trump mag Bitcoin nicht, weil er gegen den Dollar konkurriert

  • Ex-Präsident Donald Trump tönte in einem Interview, Bitcoin sei Betrug.
  • Schon in seiner „Amtszeit“  hatte er Kryptowährungen schlecht geredet, doch ob er weiß, was eine Kryptowährung ist, darüber gehen die Meinungen auseinander.

In einem Interview mit Fox News hat sich Ex-Präsident Trump über den Aktienmarkt und über Bitcoin geäußert. Abgesehen von der spannenden Enthüllung, dass er nicht in den Aktienmarkt investiere, weil ihm die Preise zu hoch seien, sprach er auch über Bitcoin. Dabei gab er die Erkenntnis zum Besten, Bitcoin sei Betrug. Weiter erklärte er, er möge Bitcoin nicht, weil er eine Konkurrenz zum Dollar sei.

„Bitcoin, scheint einfach ein Betrug zu sein. Ich mag ihn nicht, weil er eine weitere Währung ist, die mit dem Dollar konkurriert.“

Trump ist überzeugt, dass der Dollar die Weltwährung sein sollte. „Meine Meinung ist, die Währung dieser Welt sollte der Dollar sein, und ich glaube nicht, dass wir Bitcoins haben sollten“, sagte er. Er forderte, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen reguliert werden sollten, etwas, das er allerdings in seiner eigenen Amtszeit versäumt hat.

Seit diesen Kommentaren ist der Bitcoin-Kurs erneut abgerutscht und hat in den letzten 24 Stunden mehr als 10 % eingebüßt. Dabei hat er die meisten der anderen Münzen mit nach unten gezogen, und die gesamte Marktkapitalisierung ist um mehr als 10 Prozent gefallen; sie bewegt sich jetzt um die 1,5 Billionen Dollar.

Trumps Kommentare kommen sind nicht überraschend, denn er sich während seiner Amtszeit bereits kritisch geäußert. Damals erklärte er, dass er kein Fan von Bitcoin und anderen Kryptowährungen sei. Er fügte hinzu, Kryptowährungen würden verwendet, um illegale Aktivitäten Handlungen wie den Kauf von Drogen zu erleichtern. Trotz seiner Kritik war für ihn klar, dass er Kryptowährungen nicht verbieten kann.

Trumps Nachfolger wird aktiv

Trotzdem Trumps Nachfolger Biden zu Kryptowährungen schwieg, hat seine Administration bereits Konkretes unternommen. Es gibt ein Vorhaben des Finanzministeriums, strengere Krypto-Besteuerungen einzuführen. Informierte Kreise berichten außerdem, die Administration arbeite an neuen Regulierungen für die Krypto-Branche.

Es heißt sogar, dass Präsident Biden plant, Kryptowährungen auf dem kommenden G-7-Treffen zu diskutieren. Dies wäre eine logische Folge der gestiegenen Popularität und Akzeptanz digitaler Währungen und deren Mißbrauch durch Kriminelle, beispielsweise bei dem Colonial Pipeline Hack. In diesem speziellen Fall hat das FBI bereits einige Bitcoin-Adressen identifiziert, die das Lösegeld erhalten haben, und hält derzeit deren private Schlüssel. Das ist ein weiterer Grund, warum der Markt nervös ist. Investoren befürchten, dass das FBI die Bitcoins schlicht in den kommenden Tagen auf den Markt werfen könnte.

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John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

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