Coinbase hält 2 Millionen Bitcoin und 635.000 BTC von Grayscale, veröffentlicht aber keine Proof-of-Reserves – Bericht

  • Coinbase-CEO Brian Armstrong behauptet, man halte Bitcoin im Wert von 39,9 Milliarden Dollar. 
  • Coinbase Custody Trust, der Investment-Arm von Coinbase Global, soll 635.000 Bitcoin des Grayscale Trust halten. 

Mit dem Zusammenbruch des FTX-Imperiums hat das Bemühen um Transparenz auf dem Kryptomarkt zugenommen. Das allgemeine Vertrauen der Anleger ist nach wie vor gering. In einem kürzlich veröffentlichten Aktionärsbrief gab Brian Armstrong, CEO von Coinbase, bekannt, dass das Unternehmen Bitcoin im Wert von 39,9 Milliarden Dollar hält.

Ihm zufolge sind die Finanzdaten des Unternehmens öffentlich und sollten trotz aller Vetrauensverluste zur Kenntnis genommen werden. Die Reaktion des Marktes auf den Zusammenbruch von FTX war besorgniserregend, da eine hohe Liquidation ausgelöst wurde, die einen Rückschlag auf dem Markt verursachte. Aus diesem Grund hat Armstrong zur Einigkeit aufgerufen, um das Krypto-Ökosystem weiter auszubauen:

„Wir müssen alle zusammenkommen, um diese Branche auf verantwortungsvolle Weise weiterzuentwickeln.“

 

Coinbase Custody Trust, der Investment-Arm von Coinbase Global, soll 635.000 BTC von Grayscale Trust halten.

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Während diese Bemühungen gelobt werden, glaubt ein Teil der Krypto-Community, dass es das Scheitern von FTX sei, das die Unternehmen dazu bringt, Maßnahmen zur Transparenz für aktuelle und potenzielle Kunden zu ergreifen.

„Durch diesen Prozess haben wir eine Menge interessanter Notizen über die verschiedenen Vermögenswerte dieser Kryptowährungsplattformen erhalten.“

Coinbase ist massiv vom FTX-Drama betroffen

Das FTX-Drama hat sich auf zentralisierte Börsen wie Coinbase ausgewirkt, die in vier Handelssitzungen mehr als ein Viertel ihres Wertes verloren haben. Am Montag schloss die Coinbase-Aktie mit einem Minus von über acht Prozent und erreichte damit den tiefsten Stand seit April letzten Jahres. Mit einer Marktkapitalisierung von 85 Milliarden Dollar nach dem Börsengang fiel Coinbase außerdem unter die Zehn-Milliarden-Dollar-Marke. Armstrong hatte zuvor klargestellt, dass sein Unternehmen kein wesentliches Engagement bei FTX habe. Er sympathisiere jedoch mit allen Beteiligten.

„Jedes Mal, wenn in unserer Branche Kundenverluste drohen, ist es stressig, und viele Leute verlieren durch die Schwierigkeiten von FTX eine Menge Geld.“

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Coinbase verzeichnete im dritten Quartal dieses Jahres einen Umsatzeinbruch von mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einen Verlust von mehr als 545 Millionen Dollar. Berichten zufolge reduzierte die Börse ihre Belegschaft um mehr als 18 Prozent.

FTX war trotz einer Bewertung mit 32 Milliarden Dollar in Konkurs gegangen, nachdem man einen Mangel an Liquidität in Verbindung mit Massenabhebungen und dem Fehlschlag einer angeblichhen Binance-Rettungsaktion geltend machte.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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