Amazon-CEO Andy Jassy deutet mögliche NFT-Integration an

  • Vor kurzem hat Bolt, ein Anbieter von Zahlungsdiensten, Wyre, ein Web3-Unternehmen, für 1,5 Milliarden Dollar übernommen
  • Amazon-CEO Andy Jassy räumte ein dass der Bereich der digitalen Vermögenswerte ein aufstrebender Bereich sei, der mit einigen laufenden Gesprächen großes Interesse geweckt habe

Kurz nach der Ankündigung von Mark Zuckerberg, dass Instagram in den NFT-Bereich einsteigen könnte, hat Amazon-CEO Andy Jassy ebenfalls eine mögliche zukünftige Integration angedeutet. In einem Interview mit CNBC sagte Jassy, dass der Bereich der digitalen Vermögenswerte ein aufstrebender Bereich sei und mit einigen laufenden Diskussionen auf großes Interesse gestoßen ist. Er erwähnte insbesondere, er halte das NFT-Ökosystem für ein Bereich mit großem Potenzial und sagte es sei bereits in Schwung gekommen.

Laut Jassy hat die Cloud-Computing- und E-Commerce-Plattform noch keine weitergehenden Überlegungen angestellt, Kryptowährungen zu einer Zahlungsoption zu machen. Die Möglichkeit ist jedoch nicht völlig ausgeschlossen, da die Krypto-Industrie ein enormes Reifepotenzial hat.

„Ich rechne damit, dass sich NFTs sehr stark weiterentwickeln werden. Wir sind höchstwahrscheinlich noch nicht so weit, Krypto als Gebührenmechanismus in unser Einzelhandelsunternehmen einzubinden, aber ich denke, mit der Zeit wird sich Krypto immer mehr durchsetzen und es ist möglich, dass Amazon Krypto-Zahlungen einführt.“

Er teilte außerdem mit, dass er keine NFT oder Kryptowährungen in seinem Anlageportfolio habe. Unabhängig von seiner persönlichen Haltung ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Amazon NFT-Marktplatz in Zukunft eingeführt wird.

Amazon-Konkurrenten befassen sich schon mit Kryptowährung

In den letzten Jahren haben Amazons Konkurrenten im Bereich des Einzelhandels und der Zahlungsdienste schon konkrete Entscheidungen mit Krypto-Partnerschaften getroffen. Kürzlich hat Bolt, ein Zahlungsdienstleister, Wyre, ein Web3-Unternehmen, für 1,5 Milliarden Dollar übernommen, um sicherzustellen, dass Händler Krypto-Zahlungen für Online-Einkäufe anbieten. Dieser Deal ist der bisher größte in der Kryptobranche.
Auch Shopify, eine E-Commerce-Plattform, kooperiert mit Strike, um Bitcoin-to-Cash-Zahlungen für seine weltweiten Händler zu ermöglichen. Mit diesem Schritt will Shopify die Vorteile des schnellen Bitcoin-Netzwerks und die niedrigeren Transaktionskosten nutzen.
Das Verhalten Amazons bezüglich Kryptowährungen war bisher unklar. Seit einiger Zeit hat das Unternehmen Stellenausschreibungen im Zusammenhang mit Kryptowährung veröffentlicht, doch im ersten jährlichen Aktionärsbrief des CEO wurden Kryptowährungen oder Pläne zur Integration digitaler Vermögenswerte nicht erwähnt.
2021 hatte Amazon eine Stellenausschreibung für einen Leiter für digitale Devisen und Blockchain-Produkte geschaltet. Die Londoner Metropolis A.M. erklärte daraufhin, dass Amazon nach Informationen eines Insiders auf Bitcoin gesetzt habe. Sie berichteten, Amazon plane, seinen eigenen Token für 2022 zu entwickeln, ein Schritt, der einen erheblichen Bitcoin-Kursanstieg auslösen könnte.

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John ist seit Jahren ein begeisterter Krypto- und Blockchainjournalist. Besonders fasziniert ist er von aufstrebenden Startups und den versteckten Mächten hinter Angebot und Nachfrage. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie und Wirtschaft.

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