Anleger Shorten Bitcoin und Ethereum in Rekordzahlen, aufgrund der jüngsten Ereignisse

  • Nach dem Zusammenbruch der FTX-Börse zeigt ein neuer CoinShares-Bericht, dass institutionelle Akteure auf den weiteren Niedergang der Krypto-Assets wetten.
  • Offenbar herrscht die Auffassung vor, man habe noch mehr Zeit, bevor der Kryptomarkt die Trendwende zur einer Hausse vollzieht.

Ein neuer CoinShares-Bericht zeigt, dass immer mehr institutionelle Anleger darauf setzen, dass die Kurse von Bitcoin & Co. weiter fallen werden, was nicht zur Beruhigung der ohnehin schon panischen Branche beiträgt.

Den größten Teil des Jahres war die Performance digitaler Assets wenig überzeugend, und Konkurse erschütterten die Branche in ihren Grundfesten, je nach Sicht der Dinge zwei, drei oder vier Mal. Das FTX-Debakel ist nach Ansicht vieler der letzte Sargnagel.

Grabesstimmung bei den Anlegern

Zuflüsse aus Leerverkäufen machen 75 Prozent der gesamten Zuflüsse in der Branche aus, was bei weitem der größte Wert aller Zeiten ist.
Durch Leerverkäufe von Kryptowährungen wetten Anleger auf einen Preisverfall eben dieser Kryptowährungen. In der vergangenen Woche setzten die Anleger ihr Geld auf die beiden führenden Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum. Doch die sind nun noch weiter gefallen.

Dem Bericht zufolge ist das von den Krypto-Investmentfirmen verwaltete Vermögen mit rund 22 Milliarden US-Dollar auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Das deutet auf eine miese Stimmung mit einem zutiefst negativen Ausblick für die gesamte Anlageklasse hin.

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Darüber hinaus stellt der Coinshares-Bericht fest, dass in der vergangenen Woche mehr Investoren als je zuvor 14 Millionen Dollar in Short-Ethereum-Investmentprodukte investierten. Laut CoinShares ist das gestiegene Interesse an Leerverkäufen die direkte Folge des FTX-Zusammenbruchs.

Der Bericht fügte hinzu, dass Investoren in der vergangenen Woche 6 Millionen Dollar aus dem Altcoin-Handel abzogen, hauptsächlich aus XRP, SOL, MATIC und BNB.

Der Kryptomarkt war bereits vor der öffentlichen Nachricht über den Zusammenbruch von FTX extrem angeschlagen. Die von Sam Bankman-Fried geführte Kryptobörse FTX hatte die Gelder ihrer Kunden über ihre Schwesterfirma Alameda Research für riskante Anlagen verwendet.

Nach einer gründlichen Prüfung gab das Unternehmen zu, dass man nicht über Kundenreserven verfüge, um die Situation zu stabilisieren, was in die Sperrung der Kundenkonten und der anschließenden Konkursanmeldung mündete.

Bitcoin-Shorts steigen über 10%

Der Forschungsleiter von CoinShares, James Butterfill, enthüllte letzte Woche, dass die Short-Zuflüsse für Bitcoin 18,4 Millionen Dollar erreicht hatten. Das entspricht einem Anstieg von über 10 Prozent innerhalb von sieben Tagen.

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Butterfill schätzte die Differenz zwischen den Long- und Short-Positionen bei BTC auf 4,3 Millionen Dollar, was auf eine gewisse Unsicherheit des Marktes über den zukünftigen Bitcoin-Kurs hinweist. Der Bericht fügt hinzu, dass das gesamte verwaltete Vermögen (AUM) für BTC-Shorts mehr als 173 Millionen Dollar beträgt, was fast dem vorherigen Rekord von 186 Millionen Dollar entspricht.

Laut dem „Fear and Greed Index“ des Kryptomarktes befinden sich die Anleger in einem Zustand der extremen Angst auf einer Skala von 22 Punkten, die zwischen 0 und 100 liegen. 0 ist das Stadium der absoluten Panik, in dem niemand den Mut hat, zu investieren, und 100 zeigt einen Zustand der pathologischen Gier an, in dem kein Händler bereit ist, zu verkaufen. Die Panik wird wahrscheinlich noch zunehmen, sofern sich die Marktbedingungen nicht schnellstens stark ändern.

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