Chainlink und Weltwirtschaftsforum schlagen Industriestandard für Oracles vor

  • Das Weltwirtschaftsforum (WEF) entwickelt mit Chainlink zusammen ein Framework, um die Integration von Oracles mit Altsystemen zu fördern.
  • Neben der Empfehlung, Oracles und Blockchain zu implementieren, befürwortet das WEF auch die Adaption von Kryptowährungen. 

In dem Bemühen, die Interoperabilität von Altsystemen mit der Blockchain-Technologie zu fördern, haben Chainlink und das Weltwirtschaftsforum ein Papier veröffentlicht. Es trägt den Titel „Bridging the Governance Gap: Interoperability for Blockchain and Legacy Systems“ und soll als Framework dienen, um die Integration zu erleichtern, die Entwicklung zu beschleunigen und die Annahme eines „ganzheitlichen Standards“ für den Aufbau einer Brücke zwischen Altsystemen und Blockchain-Umgebungen zu fördern.

Unter der veralteten Infrastruktur, die die Publikation versteht, werden u.a. Regierungen, Institutionen und Unternehmen erwähnt. Nach Angaben des WEF könnten diese Einrichtungen neue Anwendungsfälle schaffen und insbesondere das Vertrauen der Nutzer in die durch eine Blockchain oder ein Distributed Ledger-basierendes System gesicherten Daten erhöhen.

Chainlink LINK

Quelle: https://www3.weforum.org/docs/WEF_Interoperability_C4IR_Smart_Contracts_Project_2020.pdf

Insbesondere zeigt die Publikation Interesse an der Integration von Smart Contract durch Oracles, wie Chainlink, mit externen Systemen. Oracles sind eine Middleware, die die Eingabe von Informationen von außerhalb einer Blockchain (off-chain) in die Blockchain (on-chain) auf sichere und zuverlässige Weise ermöglicht, wie in der nachstehenden Abbildung gezeigt wird.

Das Modell wurde von Branchenführern aus dem gesamten Ökosystem der Blockchain und Vertretern des Zentrums für die Vierte Industrielle Revolution des Weltwirtschaftsforums überprüft und enthält mehrere Richtlinien für die Adaption eines ganzheitlichen Industriestandards.

Sheila Warren, Leiterin der Abteilung Data, Blockchain and Digital Assets des Weltwirtschaftsforums, äußerte sich wie folgt zu dem Vorschlag:

Dieser Rahmen ist ein wichtiger Schritt zur Bereitstellung konkreter Leitlinien, um sicherzustellen, dass die Interessenvertreter Chancen, Herausforderungen und potenzielle Maßnahmen zur Erleichterung der dringend benötigten Interoperabilität, die dazu beitragen kann, die Vorteile verteilter Ledger-Technologien zu erschließen, effektiv bewerten können.

Weltwirtschaftsforum befürwortet Kryptowährungen

Das Framework erklärt, dass die Integration zwischen Chainlink, Altsystemen und Smart Contracts in Schlüsselbereichen Vorteile bringen wird. Zum Beispiel bei der Erhöhung der Transparenz und Rechenschaftspflicht öffentlicher Einrichtungen, der Verringerung von Korruption, der Validierung und der Erhöhung des Schutzes wichtiger Daten. Chainlink Mitbegründer Sergey Nazarov sagte hierzu:

Das Papier hebt einige der Schlüsselüberlegungen sowohl für Finanzinstitutionen als auch für IT-Initiativen der Regierung hervor und demonstriert deren Fähigkeit, mit Hilfe eines Blockchain-Oracles wie Chainlink ihre bestehende IT-Infrastruktur „Blockchain-fähig“ zu machen.

Daher macht das WEF Empfehlungen, welche die Einrichtungen umsetzen können, um mit der Annahme des Frameworks zu beginnen. Erstens empfiehlt das WEF die Verwendung eines interoperablen Oracles-Dienstes mit mehreren Blockchains. Zweitens schlägt das WEF vor, zu Open-Source-Gemeinschaften beizutragen.

Drittens, aber nicht zuletzt empfiehlt das WEF auch die Verwendung von Kryptowährungen. Dies könnten Bitcoin, Ethereum oder einige der Stablecoins sein, die für Smart Contracts im DeFi-Sektor verwendet werden. Nazarov äußerte zudem:

Die Fähigkeit, eine hohe Zuverlässigkeit bei der Verbindung zwischen bestehenden Systemen und Smart Contract der nächsten Generation zu gewährleisten, ist das, was Chainlink bereits seit vielen Jahren für einige der weltweit führenden Unternehmen tut. Wir sehen jetzt eine rapide Zunahme der Unternehmen, die versuchen, mehrere Blockchains durch ein dezentralisiertes Oracle wie Chainlink zu nutzen.

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Reynaldo Marquez has closely followed the growth of Bitcoin and blockchain technology since 2016. He has since worked as a columnist on crypto coins covering advances, falls and rises in the market, bifurcations and developments. He believes that crypto coins and blockchain technology will have a great positive impact on people's lives.

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