- Die Korrelation zwischen Bitcoin und Ethereum ist bis zum gestrigen Crash zurückgegangen und bestätigt die starken Fundamentaldaten sowie die Hoffnung auf einen steigenden ETH Kurs.
- Wie Santiment in einer Analyse feststellte, ist Ethereum der Altcoin, welcher in den kommenden Wochen gegenüber Bitcoin die größten Kursgewinne erzielen könnte.
Zwar hat der gestrige „Halving Crash“ nicht nur Bitcoin (BTC) stark zugesetzt, sondern dem gesamten Kryptowährungsmarkt und insbesondere auch der zweitgrößten Kryptowährung nach Marktkapital, Ethereum. Allerdings zeigen diverse Analysen, dass Ethereum für einen Bull Run gerüstet ist. So zeigen die Daten über die Akkumulation durch große Investoren, dass Ethereum der Altcoin ist, der in den kommenden Tagen und Wochen gegenüber Bitcoin die größten Kursgewinne erzielen könnte.
Nach dem Crash ist der Ether (ETH) Preis zwar wieder unter die 200 USD Marke gefallen, allerdings ist derzeit ein Zeichen der fundamentalen Stärke zu beobachten. Anleger nutzen die gegenwärtige Phase, um größere Mengen an ETH nachzukaufen. Das Unternehmen Santiment hat hierzu eine Analyse veröffentlicht und erklärt, dass die Mehrzahl der Altcoins zuletzt eine Abwanderung der Investoren zu beobachten hatte, während ETH ein Wachstum verzeichnen konnte.
Wie Santiment feststellt, gilt es für eine Investitionsentscheidung herauszufinden, in welchen Altcoins die Wale am Markt investieren. Die nachfolgende Grafik von Santiment zeigt eindeutig, dass dies Ethereum ist. In diesem Sinne konstatiert Santiment:
Um herauszufinden, welcher Altcoin als nächstes steigen wird, muss man direkt vergleichen, in was die Top-Inhaber als nächstes hinter dem Vorhang investieren. Derzeit scheinen sich die meisten Alts verkauft zu werden, während die ETH Inhaber akkumulieren.

Santiment eruierte vergangene Woche bereits, dass die Zentralisierung unter den Top-100 Wallets zugenommen hat, die nunmehr rund 25 Prozent der gesamten Ethereum Umlaufmenge vereinnahmen. Zudem argumentierte das Analyse-Unternehmen, dass die Daten darauf hindeuten, dass Großinvestoren „kollektiv glauben“, dass die Kryptowährung in Anbetracht des anstehenden Upgrades auf Ethereum 2.0 unterbewertet ist.
The top 100 holders of #Ethereum are once again beginning to accumulate higher percentages of the total token supply, in spite of the ongoing consolidation that has been occurring for the past couple of weeks. Generally, when this kind of accumulation starts to mount, it's a pic.twitter.com/Rr5C8vuE97
— Santiment (@santimentfeed) March 4, 2020
Die Daten von Skew über die „Realized Correlation“ zeigen zudem, dass die 1-Monatskorrelation von ETH und BTC auf 84 Prozent gesunken ist, nachdem diese sowohl vor wenigen Monaten, als auch vor einem Jahr wesentlich höher war. Sollte sich das „Decoupling“ fortsetzen, wäre Ethereum weniger abhängig von den Kursbewegungen von Bitcoin und könnte mit dem Launch von ETH 2.0 eine starke Rallye starten.

Wird Ethereum 2.0 einen Bull Run auslösen?
Aber nicht nur die Daten von Santiment und Skew zeichnen ein bullisches Bild für Ethereum, auch zahlreiche Experten haben sich zu Ethereum 2.0 und dessen Auswirkungen auf den ETH Preis geäußert. Der Tenor war dabei stets bullisch. Su Zhu, CEO von Three Arrow Capital sprach von einem bevorstehenden Supply Schock, der durch das Upgrade auf den Proof of Stake ausgelöst wird. Diese Ansicht teilte auch Adam Cochran, der ehemalige Marketingleiter von Dogecoin. Er erklärte, dass Ethereum 2.0 der Motor eines beispiellosen „wirtschaftlichen Wandels“ sein wird, sobald es auf den Markt kommt.
Der Angebotsschock deutet sich dabei bereits jetzt durch den größten Krypto-Vermögensverwalter der Welt, Grayscale Investments an. Ein aktueller Bericht von Grayscale zeigte, dass das Unternehmen im ersten Quartal 2020 388,9 Millionen US-Dollar an Zufluss für den Ethereum Trust erhalten hat und damit fast 50 Prozent aller neuen Ether (ETH) „beansprucht“ hat.

