- VeChain CEO Sunny Lu verriet, dass die Plattform den Prozess der Implementierung ihrer Technologie stark verbessert hat.
- Der CEO von VeChain bestätigt, dass das Unternehmen Verbindungen zur chinesischen Regierung hat.
In einem kürzlichen Interview mit Digital Asset Investor sprach VeChain CEO Sunny Lu über den Fortschritt der Plattform und die größten Hindernisse für das Wachstum. VeChain konnte in den letzten Monaten zahlreiche Partnerschaften knüpfen und die eigenen Prozesse stetig verbessern. Lu erklärte, dass VeChain im Vergleich zu anderen Plattformen, wie z.B. Ethereum, kosteneffektiv und schnell arbeitet.
Lu führt als Beispiel die Zusammenarbeit mit dem Riesen Walmart an. Der CEO von VeChain erklärte, dass sie zu Beginn des Projekts auf der Grundlage früherer Fallerfahrungen schätzten, dass es 9 Monate dauern würde, die Technologie von VeChain in die Prozesse von Walmart China zu implementieren. Jedoch konnte VeChain trotz des Coronavirus alle wichtigen Lösungen schneller implementieren und damit die Erwartungen von Walmart übertreffen (frei übersetzt):
Als PwC begann, das Projekt (mit Walmart) zu starten, schätzten wir, „ok, vielleicht brauchen wir 9 Monate, um es zu realisieren“. Aber am Ende haben wir in 2019 nur 3 Monate gebraucht, um das zu erreichen, was Walmart China tut, und sie sind zufrieden. Im Jahr 2020 haben wir selbst unter Berücksichtigung der Coronavirus-Situation nur 3 Wochen für die Umsetzung des Projekts mit Sam’s Club gebraucht. (…) VeChain ist kosteneffizienter, (schneller) und bietet Geschäftsanwendern mehr Zufriedenheit.
Der Adaptionsfortschritt könnte den Preis von VET antreiben
Um Smart Contracts auf der Plattform von VeChain nutzen zu können, müssen alle Anwender das VET Token nutzen. Da Kryptowährungen jedoch nicht in allen Ländern weltweit zugelassen sind, hat VeChain eine neue Funktion, das sogenannte Sponsoring eingeführt. Dies ermöglicht es Unternehmen, die die VeChainThor Blockchain nutzen wollen, aber nicht gegen die Vorschriften ihres Landes verstoßen wollen, sich an einen Vermittler zu wenden, der das Token für das Unternehmen hält und den Smart Contract auslöst.
Lu führt weiter aus, dass der tatsächliche Wert von VET nicht davon abhängt welche weiteren Partnerschaften VeChain knüpfen kann, sondern ob die Technologie einen Mehrwert für Unternehmen bereitstellt. VeChain’s CEO nennt die Adaption in den Mainstream als größte Herausforderung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in den jeweiligen Hoheitsgebieten verschiedener Länder weltweit.
Lu führt als Beispiel sein erstes Treffen mit dem CEO von Givenchy, Philippe Fortunato, an. Im Jahr 2016, als niemand genau wusste, was eine Blockchain ist, gelang es Givenchy und VeChain, eine Partnerschaft einzugehen, die es der Plattform ermöglichte, die „Infinity“-Linie der Marke zu verwalten. Die Ergebnisse ermöglichten es VeChain, zu wachsen, und seine Effizienz hat dazu geführt, dass das Unternehmen heute 100% der Lederwaren von Givenchy weltweit vertreibt, nachverfolgt und dokumentiert. Lu konstatiert dazu im Detail:
Es ist jetzt sehr wichtig, den Markt und die besten Praktiken zu verstehen und auch die Art der Geschäftsmentalität mit der Technologiementalität zu verbinden. Wenn Sie sich jetzt den Kryptomarkt anschauen, werden Sie sehen, dass 90% der Menschen technologisch orientiert sind (…) Ich sage nicht, dass das schlecht ist, aber wir brauchen mehr Geschäftsleute, um Technologie in etwas umzuwandeln, das geschäftlichen Wert hat.
Lu sagt, dass es überall auf der Welt notwendig sei, „gute Beziehungen mit der Regierung zu pflegen“. Lu beschreibt, dass VeChain nicht nur zur chinesischen Regierung einen guten Draht hat, sondern auch mit Regierungen anderer Länder. Seiner Meinung nach wird China die Blockchain Technologie in den nächsten Monaten stark fördern. In Bezug auf Kryptowährungen führt Lu aus, dass die chinesische Regierung einfach mehr Zeit braucht, um einen einheitlichen sauberen Regulierungsrahmen zu definieren.
Du kannst das vollständige Interview mit Sunny Lu hier ansehen:

