- Arthur Hayes und Ben Delo bekannten sich schuldig, als BitMEX-Manager gegen das Bankgeheimnis verstoßen zu haben und wollen freiwillig je 10 Millionen Dollar Strafe zahlen.
- Die beiden könnten trotzdem bis zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt werden. Ihre Sprecher teilten mit, beide würden ihr Verhalten bedauern und die Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen.
Die Gründer einer der weltweit größten Bitcoin-Derivate-Börsen haben sich der Verletzung von US-Bankengesetzen schuldig bekannt und müssen dafür möglicherweise bis zu fünf Jahre hinter Gitter. Arthur Hayes und Ben Delo, die Gründer der BitMEX-Börse, erklärten sich außerdem bereit, je 10 Millionen Dollar Strafe zu zahlen.
In einer Pressemitteilung erklärte das US-Justizministerium, dass Hayes und Delo sich schuldig bekannt haben, gegen das US-Bankgeheimnisgesetz verstoßen zu haben, indem sie absichtlich versäumt hätten, Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche bei BitMEX einzuführen.
Founders of cryptocurrency exchange plead guilty to bank secrecy act violations https://t.co/HDro0zieEA
— US Attorney SDNY (@SDNYnews) February 24, 2022
„Mit der zunehmenden Verbreitung von Kryptowährungen und Technologien zur Erleichterung ihres Handels sind Unternehmen, die in der virtuellen Währungswirtschaft tätig sind, zu kritischen Gatekeepern geworden, die sicherstellen, dass die US-Märkte fair, effizient und sicher sind. Arthur Hayes und Benjamin Delo bauten ein Unternehmen auf, das darauf ausgelegt war, diese Verpflichtungen zu missachten; sie versäumten es vorsätzlich, selbst grundlegende Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche umzusetzen und aufrechtzuerhalten. Sie erlaubten BitMEX, als Plattform im Schatten der Finanzmärkte zu operieren. Die heutigen Schuldeingeständnisse spiegeln das anhaltende Engagement dieses Amtes bei der Untersuchung und Verfolgung von Geldwäsche im Kryptowährungssektor wider.“

