Der Handel mit Kryptowährungen boomt. Privatnutzer wickeln ihre Käufe im Internet mithilfe von Bitcoin und Ethereum ab. Für sie stehen Dynamik, schnelle Transaktionen und Anonymität im Vordergrund. Einige dehnen ihre Vorliebe für dezentrale Zahlungsgeschäfte auf Krypto-Gaming aus. Doch ist das wirklich legal?
Was ist Krypto-Gaming eigentlich? Krypto-Games versprechen Gamern und Gamblern die Bezahlung der Spielerleistung mit Bitcoins und anderen Währungen. Allerdings hat sich die Rechtslage in den vergangenen Jahren geändert. Spieler beschäftigen sich aktuell mit dem Online Casino Gesetz und den darin enthaltenen Bestimmungen. So bewegen sie sich immer auf der richtigen Seite und bewegen sich nicht selbst in einer rechtlichen Grauzone. Allerdings ist das mühselig. Wer schneller an die Informationen zur derzeitigen Gesetzeslage bezüglich Krypto-Spiele gelangen will, liest hier gleich weiter.
Trendwende – Kryptowährungen als zentraler Bestandteil im Online-Gaming
Im digitalen Zeitalter versteht sich die Popularität von digitalen Währungen von selbst. Sie sind weitaus leichter zu verwenden als physisches Geld. Auf eine Bank sind Nutzer ebenso wenig angewiesen. Das macht die Blockchain zur Zahlungsart der Zukunft. In den vergangenen Monaten kam es zu unzähligen Spekulationen. Finanz-affine Menschen lesen täglich über die News der Crypto-Welt und setzen hier und da eine kleinere oder größere Summe ein. Und: Die Beliebtheit reißt nicht ab. Mittlerweile beteiligen sich sogar Firmen am Markt. Als Global Player versteht es sich für sie von selbst, sich für den Wandel und nicht für die Stagnation auszusprechen.
Trotzdem gibt es ein Problem: Die Technologie ist bereits vorhanden, doch die Strukturen zur Umsetzung fehlen. Es braucht gravierende Änderungen. Banken fallen weg und das Umwelt-Thema steht ebenso im Raum. Weiterhin verhält sich Deutschland bei großflächigen Anpassungen eher zurückhaltend. Entwicklung braucht eben ihre Zeit. Die Vorteile der Blockchain-Technologie und der Kryptowährungen liefern jedoch Gründe zur Angleichung an das digitale Zeitalter:
- Zahlungen binnen kürzester Zeit
- Nutzer brauchen kein lokales Bankkonto
- Die Gebühren pro Transaktionen sind gering
- Bank-Mitarbeiter entfallen
- Das System ist absolut sicher vor Hacker-Angriffen
- Leichte Handhabung
- Käufe bleiben anonym
- Kein Bargeld mehr nötig, keine Gefahr an Bankautomaten
Kryptowährungen im Glücksspielwesen
Gambler sind mit Krypto-Casinos längst vertraut. Die Anbieter verteilen sich auf die ganze Welt. Bis zum Jahr 2021 kamen auch deutsche Spieler in den Genuss, ihre Glücksspiele im Internet mit Kryptowährungen abwickeln zu können. Legal war das jedoch nie. Deutschland hat sich 2021 endlich für den Glücksspielstaatsvertrag entschieden. Endlich gibt es klare Richtlinien zu Online-Spielhallen. Legale Anbieter sind auf der Whitelist der Behörde vertreten, doch Krypto-Spielhallen fehlen dort komplett. Aus diesem Grund suchen sich Spieler einen internationalen Anbieter. Davon ist dringend abzuraten.
Kryptowährungen sind auf dem deutschen Glücksspielmarkt verboten. Gambler machen sich strafbar, wenn sie sich dennoch auf einer internationalen Seite anmelden. In Deutschland gilt: Die in Deutschland lizenzierten Anbieter haben die Oberhand. Alle anderen Betreiber sind schlichtweg unzulässig. Für Gambler mit Vorliebe für Cyber-Coins gibt es demnach aktuell keine Möglichkeit, mit Coins zu bezahlen.
Gründe für das Verbot
Viele Spieler sind verärgert. Sie wollen das Verbot von Kryptowährungen für deutsche Spieler nicht hinnehmen. Allerdings hat das Verbot durchaus seine Berechtigung. Schließlich will Deutschland den Online-Glücksspielmarkt sicherer machen und das vereint sich nicht mit Kryptowährungen. Die oberste Priorität hat der Schutz der Spieler unter Einbeziehung der Sicherheit aller Menschen. Grundsätzlich ist die Übertragung der Kryptowährungen absolut sicher. Diese Sicherheit garantiert die Blockchain-Technologie, die Zahlungen transparent macht und gleichzeitig anonymisiert. Aufgrund dieser Abschirmung ist es deutschen Behörden nicht möglich, den Transfer zu kontrollieren.
Auf der anderen Seite erfordert die neue Gesetzeslage eine Kontrolle der Spieler und Betreiber. Darunter fällt auch der Punkt der Ein- und Auszahlung. Da Deutschland bei der Verwendung einer Blockchain keine Handhabe über den Transfer hat, bleibt das Krypto-Gambling bis auf Weiteres verboten.

