Zilliqa kündigt wichtiges Upgrade an, das den hohen Speicherverbrauch von Mining-Knoten reduziert

  • Zilliqa arbeitet daran, das Problem der Blockchain-Ausfallzeiten zu lösen, mit dem die Nutzer konfrontiert sind.
  • Zilliqa plant die Einführung von formalen Verifikationswerkzeugen zur Verifizierung der „Korrektheit, Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit von unternehmenskritischen Softwaresystemen“.

Zilliqa, die erste öffentliche Blockchain, die Sharding implementiert hat, kündigte ein wichtiges Upgrade für ihre Blockchain-Plattform an. Jun Hao Tan, Senior-VP für Sicherheit und Technik bei Zilliqa, sagte, das Upgrade sei der Versuch, das Problem des hohen Speicherverbrauchs auf den Mining-Knoten zu lösen. In der Ankündigung auf Twitter vom 14. Juli heißt es:

„Liebe Community, wir arbeiten an einem dringenden Netzwerk-Upgrade. In diesem Upgrade-Zeitraum werden keine Transaktionen verarbeitet und die Blockchain-API wird möglicherweise nicht zugänglich sein. Wir werden Sie über den Status des Upgrades auf dem Laufenden halten. Vielen Dank für die anhaltende Unterstützung!“

In seinem Reddit-Post, hat Zilliqa darauf hingewiesen, dass sein letztes Netzwerk-Upgrade v8.0 „feature-packed“ gewesen sei. Außerdem, reduziere es Block-Zeit und passe Prioritäten für Miner an, zusammen mit mehreren anderen Optimierungen. Allerdings, zeigte die Zilliqa-Blockchain nach dem Upgrade zeigte Instabilitäten. Infolgedessen griff das Kernteam mehrmals ein, um Patches zu implementieren. Das führte jedoch zu mehreren Ausfallzeiten.

Zilliqa merkte an, man wolle Transparenz schaffen und gleichzeitig Schritte unternehmen, die die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse in Zukunft verringern. Man wolle neue Funktionen in die zugrunde liegende Technologie bringen, nach Industriestandards und mit laufenden Stresstests.

„Sobald die Änderungen und Unit-Tests vollständig fertig sind, lassen wir diese neuen Änderungen für eine gewisse Zeit in einem privaten Netzwerk im kleinen Maßstab laufen, gefolgt von einer groß angelegten Integration im Mainnet-Maßstab und stellen die Änderungen dann in einem öffentlichen Testnetz bereit, mit dem alle interagieren können. Wenn beim Testen in einem der Netzwerke ein Fehler gefunden wird, wird dieser behoben und wir beginnen mit dem ersten Schritt, indem wir einen Unit-Test schreiben, um den Fehler zu erfassen, die Korrekturen in einem privaten Netzwerk bereitstellen etc.“

Werkzeuge zur formalen Verifikation

Um den Testprozess voranzutreiben, plant Zilliqa nun die Einführung von „formalen Verifikationswerkzeugen“ zur Modellierung des Systems. Die Entwickler können dann das generierte Modell und sogar die Implementierung formal verifizieren. Allerdings erfordern formale Verifikationswerkzeuge sehr viele Arbeitsstunden. Gleichzeitig sind sie aber hilfreich, um „Korrektheit, Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit von unternehmenskritischen Softwaresystemen“ zu verifizieren.

Zilliqa will zwei sich ergänzende Funktionen von Unit-Tests und formaler Verifikation kombinieren. Dies wird Entwicklern helfen, Design- und Implementierungsprobleme zu erkennen, die auf dem kritischen Teil der Codebasis beruhen.

Um diese Probleme weiter zu entschärfen, plant Zilliqa, die Häufigkeit von Netzwerk-Upgrades zu reduzieren. Dies wird mehr Zeit lassen, die bestehenden Funktionen auf der Blockchain zu testen.

Bei der jüngsten Fehlersuche bemerkte Zilliqa „ein paar Smart-Contracts, auf dem Mainnet, wo die implementierte Logik den Contract-Zustand mit jeder neuen Transaktion wachsen lässt“. Das Team wird nun eine Feinabstimmung einiger Parameter vornehmen, die die zugrundeliegenden Design-Muster außer Acht lassen. Außerdem wird es bessere Statik und Dynamik bringen, um Entwickler in dieser Hinsicht zu warnen.

„Beachten Sie, dass solche Contracts zwar zunächst gut funktionieren, aber früher oder später an die Blockgasgrenze stoßen können, wodurch sie unbrauchbar und unaufrufbar werden. Wir empfehlen Entwicklern, dieses und andere ähnliche Entwurfsmuster zu beachten. Wenn ein Contract beispielsweise eine Liste verwendet und diese Liste mit jeder einzelnen Transaktion wächst, kann dies in der Zukunft zu Problemen für den Contract führen. Außerdem sollten Contracts, wann immer möglich, Schleifen vermeiden, da Schleifen auf einer sehr großen Liste oder Map irgendwann das Blockgaslimit erreichen werden.“

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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