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Wirecard meldet Insolvenz an! Die Folgen für TenX und Crypto.com sind noch unklar

  • Nach der heute bekanntgegebenen Insolvenzanmeldung von Wirecard steht ein großes Fragezeichen hinter den beiden Krypto-Debitkarten von TenX und Crypto.com.
  • Crypto.com hat indes versichert, dass die Kundengelder sicher sind, während eine Stellungnahme von TenX noch aussteht. 

Eines der bestimmenden Themen heute in der deutschen Medienlandschaft ist die Insolvenz von Wirecard. Wie mehrere einschlägige große Tageszeitschriften berichten, hat der Vorstand beim Amtsgericht München die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Spätestens seit den Meldungen um die „Verschönerung“ der eigenen Bilanzen in Milliardenhöhe war das Unternehmen in den letzten Wochen in die Schlagzeilen geraten. Als Grund für die heutige Anmeldung der Insolvenz nannten die Verantwortlichen bei Wirecard die drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.

Was bedeutet die Insolvenz für die Krypto-Szene?

In der Krypto-Szene war das Unternehmen vor allem dafür bekannt, dass es der Herausgeber für zwei beliebte Krypto-Debitkarte waren. Konkret hat die deutsche Wirecard AG als Visa-Partner die beiden Krypto-Debitkarten für die beiden Anbieter von TenX und Crypto.com herausgegeben.

Insbesondere TenX scheint von den Geschehnissen bei Wirecard stark betroffen zu sein. Laut Informationen von Insidern gab es Gerüchte, dass viele Mitarbeiter gekündigt wurden und CEO Toby Hoenisch seinen Rücktritt erklärt hat. Beides sind zwar bisher nur Gerüchte, TenX hat sich aber nach der heutigen Insolvenzmeldung von Wirecard noch nicht zu Wort gemeldet.

Im Gegensatz dazu mahnte der CEO von Crypto.com, Kris Marszalek auf Twitter zur Ruhe und stellte klar, dass Kunden sich keine Sorgen machen müssen. Via Twitter erklärte er vor wenigen Stunden (frei übersetzt):

Die Wirecard AG hat heute in Deutschland Insolvenz angemeldet. An alle unsere Kartenkunden: Ihr Fiat-Guthaben ist sicher und garantiert durch http://crypto.com – im Falle einer Störung der Wirecard-Dienstleistungen erhalten Sie schnell eine 100%ige Gutschrift zurück in Ihr Krypto-Wallet.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht klar, welche der Tochtergesellschaften betroffen sein werden und ob einer der Dienste überhaupt unterbrochen wird. Wir werden alle über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten, aber ich möchte allen unseren SG- und EU-Kartenkunden deutlich machen, dass ihre Gelder sicher sind.

Indes könnte aus der Krise ein Gewinner hervorgehen: Bitwala. Das Berliner Unternehmen bietet mit seiner Plattform das weltweit erste Konto, das ein reguläres Bankkonto, ein Bitcoin und Ethereum Wallet und einen Trading-Service auf nur einer einzigen Plattform vereint.

Mit der über die deutsche solarisBank ausgestellten Mastercard und dem „non-custodial“ Wallet könnte Bitwala für betroffene Kunden eine gute Alternative darstellen. Aktuell gibt es bei Bitwala noch einen 35 EUR-Willkommensbonus*, wenn du auf diesen Link klickst*.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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