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Winklevoss Twins nennen Ethereum DeFi „Revoltion“, Skandal entlarvt

  • Laut den Winklevoss Zwillingen ist das „DeFi Fieber“ nicht mit dem „ICO Wahnsinn“ von 2017 vergleichbar.
  • Eine vermeintliche Pump-and-Dump Gruppe von namhaften DeFi-Influencern sorgt aktuell für Furore und stellt die Legitimität des Sektors infrage.  

Der DeFi-Space von Ethereum hat in den letzten Tagen einen herben Rückschlag erhalten. Während der Kryptomarkt im Allgemeinen darum kämpft den Aufwärtstrend aufrechtzuerhalten, haben die nach Marktkapitalisierung größten DeFi Token hohe zweistellige Kursverluste geschrieben. So hat UMA in den letzten 7 Tagen einen Verlust von 37%, YFI (Yearn.Finance) von 32%, LEND (Aave) von 18% und COMP (Compound) von 10% erlitten.

Die derzeitigen Verluste trüben allerdings nicht die Prognosen einiger namhafter Persönlichkeiten. So schrieb der Mitbegründer der Krypto-Börse Gemini, Cameron Winklevoss, kürzlich via Twitter, dass das aktuelle „DeFi-Fieber“ nicht mit dem „ICO Wahnsinn“ von 2017 vergleichbar ist. Damit sprach Winklevoss eine große Sorge einiger Investoren an, dass der derzeitige Boom genauso wenig nachhaltig ist und lediglich von der Gier der Investoren getrieben ist, wie auch damals der ICO Boom.

Winklevoss erklärte via Twitter, dass er die dezentralisierte Finanzwirtschaft als eine Revolution betrachtet. Laut dem Gemini Mitbegründer wurde damals Geld mit „Scheiß-Whitepapers“ gesammelt. Hingegen ist DeFi keine Theorie mehr, sondern funktioniert in der realen Welt, so Winklevoss:

DeFi ist nicht dasselbe wie der ICO Wahnsinn 2017. Damals wurde Geld mit Scheiß Whitepapers in Coffeeshops gesammelt. DeFi lebt und arbeitet bereits in der Wildnis. Milliarden von Dollars sind am Werk und erwirtschaften positive Erträge. Das ist keine hypothetische Vaporware, das ist real.

Sein Bruder Tyler Winklevoss teilte diesen Optimismus und wies auf die Bedeutung des DeFi-Space hin:

Rendite ist etwas, was Sie früher von Ihrer Bank verdient haben. Jetzt verdienen Sie ihn durch einen Smart Contract. Die DeFi-Revolution steht vor der Tür…

Skandal im DeFi-Space von Ethereum?

Indes sorgt aktuell ein potenzieller Skandal unter DeFi-Investoren für Furore. Nach dem Erfolg des UNI und MEME Token soll sich eine Gruppe von Ethereum Influencern in einem angeblich geschlossenen Telegram Chat zusammengefunden haben, um ihre Pläne zu diskutieren, einen wertlosen Token zu schaffen, per Airdrop auszugeben und diesen mit ihrem Einfluss zu pumpen und dann zu dumpen.

Auf Krypto-Twitter tauchten jedoch Screenshots auf, welche die Screenshots Gesprächen zwischen einigen der prominentesten DeFi-Befürworter, wie Anthony Sassano, DeFi Dude oder auch Taylor Monahan und vielen anderen offenbarten. So soll DeFi Dude laut den geleakten Screenshots unter anderem geschrieben haben:

Zuerst holen wir uns die Mitglieder, dann machen wir einen Airdrop, dann – finden wir heraus, was zum Teufel wir tun.

Anthony Sassano wurde erwischt, wie er sagte, dass sie „Leute brauchen, auf denen sie dumpen können“. Viele der Personen, die andere Gruppe beteiligt waren, taten nach dem Leak via Twitter ihre Handlungen als Spaß ab. Anthony Sassano sagte, dass all dies ein „Scherz“ sei, und forderte die Menschen auf, das Token nicht zu kaufen, da es „wertlos“ sei.

Sicherlich fehlt bei diesen Aussagen der Kontext, allerdings scheint es trotzdem fragwürdig, dass mächtige Influencer solch ein Betrugssystem, selbst nur im Spaß, diskutieren. In diesem Sinne sagte Udi Wertheimer:

Diese Gott-ähnlichen ETH Influencer schrien 2 Monate lang darüber, wie reich sie durch das ‚Kartoffel-Farming‘ wurden. Wie kommt es, dass sie ihren Ruf verbrennen mussten, indem sie JETZT irgendein beschissenes Falschgeld ausgeben mussten, nachdem sie Billionen von Dollar verdient hatten? Oder haben sie die ganze Zeit LARPing betrieben? Hmm.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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