Wesentliche Veränderungen an der Stellar Blockchain durch Upgrade auf Protokoll 17

  • Stellar-Blockchain aktualisiert auf Protokoll 17, wenn die Abstimmung der Validatoren durchgeht.
  • SDF führt eine neue Funktion ein – Asset Clawback.

Die Stellar (XLM) Blockchain könnte im Lauf des Tages ein Upgrade auf Protokoll 17 erfahren, wenn die Validierer für das Upgrade stimmen. Die Stellar Development Foundation (SDF) hatte die möglichen Protokoll 17 Verbesserungen in einem Blog-Post am 19. Mai veröffentlicht. Den Entwicklern der Stellar-Blockchain zufolge wird das Update sofort eingespielt, falls die Abstimmung durchgeht. Die Stiftung rät, dass alle, die auf Stellar bauen, die jeweils aktualisierten Versionen der Stellar-Software installieren sollten.

SDF gibt einige Male pro Jahr neue Versionen des Stellar-Protokolls heraus, um neue Funktionen einzubauen, die den Bedürfnissen der Verbraucher entsprechen. Abgesehen von der Genehmigung durch die Prüfer erfordern Protokoll-Upgrades, dass jeder, der auf dem Stellar-Protokoll aufbaut, neue Versionen von Stellar Core, Horizon und den Stellar SDKs installiert. Die Installation der erforderlichen Versionen erweitert die Netzwerkfähigkeiten. Außerdem ermöglicht die Installation den Entwicklern, neue und verbesserte Produkte und Dienste im Netzwerk zu erstellen.

Stellar wird auf Protokoll 17 umgestellt

In dem Blog-Post hob SDF Gebührenerhöhungen, einforderbare Salden und gesponserte Reserven als Funktionen hervor, die in den jüngsten Protokoll-Anpassungen enthalten sind. Diese Funktionen sorgen für mehr Benutzerfreundlichkeit. Weiter erklärt SDF, dass das Protokoll 17 Eine Asset-Rückforderungsfunktion implementiert, die neue Möglichkeiten zur Ausgabe von regulierten Vermögenswerten auf dem Stellar-Netzwerk bietet.

Die Funktion ist für Unternehmen gedacht, die regulierte Finanzinstrumente anbieten. Dazu gehören Anleihen, Aktien und Geldmarktfonds.

SDF sagt dazu:

„Um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen für Wertpapiere in vielen Ländern zu erfüllen, müssen die Emittenten – oder die von ihnen benannten Transferagenten – die Fähigkeit nachweisen, Vermögenswerte in bestimmten Situationen zurücknehmen zu können, und diese neue Funktion ermöglicht ihnen, genau das zu tun.

Darüber hinaus beinhaltet Protokoll 17 ein neues Konto-Flag, eine neue Trustline und Flags für den einforderbaren Saldo eingeführt, um die Rücknahme von Vermögenswerten zu bestätigen. Mit den richtigen Flags können Emittenten einen einforderbaren Saldo zurückfordern. Außerdem können die richtigen Kontoflags die Flags der Trustline bei Bedarf setzen und löschen.

Emittenten profitieren von der Rückforderungsfunktion

Darüber hinaus kann die Rückforderungsfunktion (Asset-Clawback-Function) Emittenten ermöglichen, Vermögenswerte wiederzuerlangen, die durch betrügerische Mittel erlangt wurden und sie hilft den Emittenten, auf behördliche Maßnahmen zu reagieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie die Wiedererlangung von verlorenen Vermögenswerten aufgrund von Verlust der Schlüssel oder bei Diebstahl ermöglicht. Die Emittenten werden in der Lage sein, die verlorenen Vermögenswerte wiederzuerlangen, sobald sie ihre Identitäten nachweisen können.

Den Stellar-Entwicklern zufolge hat das Hinzufügen der neuen Funktion keine Auswirkungen auf bestehende Vermögenswerte, Konten und Guthaben. Emittenten können explizit angeben, dass ein Vermögenswert zum Zeitpunkt der Ausgabe rückforderungsfähig ist.

Bemerkenswert ist, dass Asset-Clawback nicht auf Stellars nativem Token XLM aktiviert werden kann. Dies liegt daran, dass XLM weder eine Trustline benötigt, noch ein Emissionskonto hat.

Darüber hinaus wird Asset Clawback es Emittenten einfach ermöglichen, Anleihen, Fonds und Aktien auf eine konforme Weise zu tokenisieren. Durch all dies können die Emittenten ihren Aktionsraum erweitern, neue Märkte erschließen und ihren Zugang in die bestehende Finanzinfrastruktur verbessern.

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Bio: Ibukun Ogundare is a crypto writer and researcher who uses non-complex words to educate her audience. Ibukun is excited about writing and always looks forward to bringing more information to the world.

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