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Weder Ethereum noch Polkadot: Deutsche Zentralbank erteilt Ausschreibung an unbekannten Altcoin

  • Die Deutsche Bundesbank hat dem Ocean Protocol im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag für die Konzeptionierung eines dezentralen Datennetzwerkes erteilt. 
  • Das Ocean Protocol war das einzige Unternehmen, welches eine technische Lösung anbieten konnte, die sich außerhalb der Konzeptionsphase befand.

Bereits vor drei Tagen, am 28. Oktober hat die Deutsche Bundesbank, die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland, die Erteilung eines Auftrags im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung an das Ocean Protocol öffentlich gemacht. Entgegen des derzeit weltweit anhaltenden Trends der Erforschung von digitalen Zentralbankwährungen geht es bei dem „Aufbau eines dezentralen Netzwerkansatzes, welcher gleichgestellten Teilnehmern einen permanenten, symmetrischen Datenzugang zur Realisierung von real-time Updates von Statistiken unter Bewahrung der Datenhoheit erlaubt“.

Bei der Auswahlentscheidung wurde als zwingendes Ausschlusskriterium die Anforderung festgelegt, wie die Deutsche Bundesbank eruiert, dass die Distributed Ledger Technologie (DLT) „in einer performanten Weise mit einer verteilten Datenbank in Verbindung gebracht wird“. Wie es in der Anforderungsbeschreibung weiter heißt, muss das zu entwickelnde System zudem in der Lage sein, „große Datenmengen nachhaltig dezentral zu verarbeiten und zu verteilen“. Hierzu konstatiert die Veröffentlichung:

An dieser Stelle hat das Kriterium der zu verarbeiteten Datenmenge zum Ausschluss des Großteils der in der Auswahlentscheidung berücksichtigten Unternehmen geführt.

Ein weiteres wichtiges Ausschlusskriterium stellte die Produktreife dar. Laut der Deutschen Bundesbank war hierbei sowohl ein Mindestmaß zu erfüllen als auch bereits erste erfolgreich umgesetzte Projekte und Use Cases vorzuweisen. Bei diesem Kriterium war die BigchainDB GmbH mit dem Ocean Protocol das einzige Unternehmen, welches eine technische Lösung anbieten konnte, die sich außerhalb der Konzeptionsphase befand, so die Bundesbank.

Im Ergebnis des Markterkundungsverfahrens stellt die Beratung durch die BigchainDB GmbH die für die Bank einzig mögliche Auftragnehmerin dar. Grund hierfür sind neben fehlenden vergleichbaren Mitbewerbern vor allem die technischen Alleinstellungsmerkmale, welche für die Firma aufgrund des „Ocean Protocols“ und der unterliegenden patentierten Datenbanktechnologie bestehen. Das Protokoll vereinigt die Elemente einer verteilten Datenbank mit Charakteristika einer DLT und bildet daher den für die Bank idealen Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Prototyps des Netzwerkmodells.

Weder Ethereum, Polkadot noch IOTA – Bundesbank setzt auf das Ocean Protocol

Auch wenn nicht bekannt ist, welches weiteren Unternehmen und Projekte sich für die Ausschreibung der Deutschen Bundesbank beworben haben, ist es bemerkenswert, dass ein eher unbekanntes Altcoin-Projekt, welches sich auf Rang #65 nach Marktkapitalisierung befindet, den Zuschlag erhalten hat.

Die Nachricht kam wenige Stunden nachdem Ocean, eine Plattform, die den Aufbau von Marktplätzen für die private und sichere Veröffentlichung, den Austausch und die Nutzung von Daten erleichtert, die V3-Iteration ihres Protokolls enthüllt hatte. Ocean v3 soll es ermöglichen, den Wert von Daten und künstlicher Intelligenz (KI) zu demokratisieren.

Der vertrauenswürdige, dezentralisierte Datendienst führt Big Data-Konzepte und künstlicher Intelligenz zusammen, um eine Plattform zu entwickeln, auf welcher Daten frei ausgetauscht werden können und gleichzeitig die Privatsphäre der Benutzer geschützt wird. Hierzu bringt Ocean v3 den ersten AMM (Automated Market Maker) für Daten in Zusammenarbeit mit Balancer Labs auf den Markt, der es Einzelpersonen und Start-ups ermöglicht, Daten zu monetarisieren.

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Jake Simmons

Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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