
Bedeutung und Funktionsweise
Kryptowährungen wie Bitcoin basieren auf dem Mining und dem Proof-of-Work-Mechanismus: Weltweit stellen Akteure Rechenleistung zur Verfügung – diese Kapazitäten garantieren, dass fortlaufend neue Blöcke entstehen und die Blockchain ergänzen. ASIC Miner führen diesen Prozess mit hoher Effizienz und bei geringem Stromverbrauch durch.
Spezialisierte Hardware für Proof-of-Work-Mining
Seit 2013 gibt es mit ASIC Minern maßgeschneiderte Rechner, welche die Hersteller ausschließlich für den Mining-Prozess entwickelt haben. Die Abkürzung ASIC steht für Application Specific Integrated Circuit und verdeutlicht die Ausrichtung auf den alleinigen Zweck.
Ein moderner ASIC Miner kann über 100 TH/s erreichen und ist damit mehrere tausendmal leistungsfähiger als eine herkömmliche Grafikkarte.
Vorteile gegenüber GPU- und CPU-Mining
Lange Zeit dominierte beim Proof-of-Work-Mining der Einsatz von CPUs und GPUs – viele Privatnutzer beteiligten sich mit ihren PCs. Mittlerweile erfordert das Bitcoin Mining eine Hardware, die eine weitaus bessere Mining Effizienz aufweist. ASIC Miner stellen die Lösung dar.
Höhere Hashrate, Effizienz und Rentabilität
Beim Mining kommt es entscheidend darauf an, wie viele Hash-Berechnungen eine Hardware pro Sekunde durchführen kann. ASIC Miner übertreffen die Leistungen von CPUs und GPUs um ein Vielfaches. Trotz hoher Anschaffungskosten erweist sich das ASIC Mining deshalb als rentabel.
Beispiele und Einsatzgebiete
Das ASIC Mining eignet sich für alle Kryptowährungen, die auf das Proof-of-Work-Mining setzen. Neben dem Bitcoin verdienen Währungen wie Litecoin und Dogecoin Erwähnung.
Bitcoin (BTC)
Verwendet den SHA-256-Algorithmus – ASICs von Bitmain oder MicroBT sind hier Standard.
Litecoin (LTC)
Nutzen Scrypt-basierte ASICs, die auch Dogecoin im Merge-Mining unterstützen.
Dogecoin (DOGE)
Wird häufig gemeinsam mit Litecoin über Scrypt-ASICs gemined.

