Warum der nächste große Bitcoin-Bullrun 2024 kommt

  • Erwartungsgemäß wird die US-Notenbank Fed ihre quantitativ straffende Geldpolitik bis 2024 lockern, wodurch Geld wieder in Risikoanlagen wie Bitcoin fließen wird.
  • Außerdem wird das Bitcoin-Netzwerk 2024 seine alle vier Jahre stattfindende Halbierung erfahrend, die die Grundlage für die nächste große Hausse bilden wird.

Bitcoin erreichte seinen Höchststand von 69.000 Dollar im November 21 am Ende einer kapitalen Hausse. Seitdem ging der Kurs permanent bergab und während des anhaltenden Absturzes des Kryptomarkts in den vergangenen Wochen brach Bitcoin inzwischen auf 20.000 Dollar ein.

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Es scheint, dass Bitcoin aufgrund der aktuellen globalen Weltwirtschaftslage  nicht so schnell aus dem Keller kommen wird. Historische Trends deuten einen Bitcoin-Bullrun alle vier Jahre an. Dieses Mal könnte er jedoch ein Jahr früher kommen, schon 2024. Werfen wir einen Blick auf die Günde.

Die globale Perspektive

Aufgrund der hohen Inflation in den USA kündigte die Federal Reserve Bank auf der FOMC-Sitzung am Mittwoch eine Erhöhung des Leitzinssatzes um 0,75 Prozent an. es ist die höchste Zinserhöhung seit 28 Jahren.

Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, hat deutlich gemacht, dass man die Zinsschraube anziehen werde, bis es „zwingende Beweise“ für einen Rückgang der Inflation gebe. Da dem Markt dadurch Liquidität entzogen wird, wird das Geld wahrscheinlich in stabilere Anlagen wie Anleihen fließen. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg bereits auf 3,5 Prozent.

Laut dem Marktanalysten „@tedtalksmacro“ könnte sich das Blatt jedoch relativ schnell wieder wenden, da die Zinsen wahrscheinlich ab 2024 Zinsen senken werden. In einem seiner jüngsten Beiträge schreibt der Analyst:

„2024 das nächste große Jahr für Krypto – vorbehaltlich regulatorischem Gegenwind. Das aktualisierte Projektionsmaterial der Zentralbank zeigt, dass die Entscheidungsträger 2024 den Beginn von Zinssenkungen erwarten – was mit der nächsten Bitcoin-Halbierung zusammenfällt. Doch bis dahin sieht es überhaupt nicht gut aus, sondern es dürfte eher noch schlechter werden.“

Tatsache aber ist, dass Bitcoin bei früheren Halbierungszyklen immer 12 Monate nach Beginn der Rallye ein neues Allzeithoch erreicht hat.

Wann wird es für Bitcoin wieder besser?

Es ist immer schwierig, die genaue Talsohle vorherzusagen. Aber historische Trends und vergangene Chartmuster helfen dabei, eine Entscheidung zu treffen. Kryptoanalyst Rekt Capital schreibt, dass Bitcoin in den nächsten sechs Monaten bis 2022 eine größere Konsolidierung durchlaufen könnte. Er erwartet auch, dass sich Bitcoin in einer engen Konsolidierungsspanne bewegen wird.

Der Analyst glaubt auch, dass Bitcoin den endgültigen Tiefpunkt im vierten Quartal 2022 erreichen könnte, indem er eine Korrelation zwischen den vorherigen Tiefpunkten und den nächsten Halbierungszyklen herstellt. Der Analyst schrieb:

„2015 erreichte BTC den Tiefpunkt 547 Tage vor dem Halving. Im Jahr 2018 erreichte $BTC den Tiefpunkt 517 Tage vor dem Halving. Wenn Bitcoin die Talsohle 517 bis 547 Tage vor dem bevorstehenden Halving im April 2024 erreicht… dann wird die Talsohle im vierten Quartal 2024 eintreten.“

Andererseits glaubt Fidelity, dass Bitcoin unterbewertet und aktuell überverkauft ist. MicroStrategy-CEO Michael Saylor, ein ausgewiesener Bitcoin-Fan sagt, dass dies ein guter Einstiegspunkt sein könnte, falls jemand mit einem vierjährigen Anlagehorizont investiere.

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