Walmart geht ins Metaverse – geplant sind eigene Kryptowährung und NFT-Kollektion

  • Walmart erforscht neue Technologien, um das Einkaufserlebnis der Kunden an das Metaverse anzupassen.
  • Nachdem Facebook sich Meta nennt, sind schon etliche große Marken auf den NFT-Zug aufgesprungen.

Der Einzelhandelskonzern Walmart – mit über zwei Millionen Angestellten der größte Arbeitgeber der Welt – gab am 16. Januar seine Pläne bekannt, in die vielgepriesene Welt des Metaverse einzusteigen. Wie CNBC berichtete, hat Walmart im vergangenen Monat Markenschutz für mehrere neue Marken eigens für das Metaverse beantragt.

Walmart plant auch seine eigene Kryptowährung sowie eine Sammlung nicht-fungibler Token (NFTs). In einem der Markenanträge von Walmart ist von „körperlichen Fitnesstrainingsdienstleistungen“ und „Kursen im Bereich Gesundheit und Ernährung“ die rede, die vollständig in einer VR/AR-Umgebung stattfinden sollen.

Darüber hinaus hat das Unternehmen die Absicht bekundet, virtuelle Waren bereitzustellen und zu verkaufen. Dazu gehören Home-Deko, Spielzeug, Elektronik, Sportartikel und andere Körperpflegeprodukte.

Wie das US-Patent- und Markenamt mitteilte, reichte Walmart seinen Antrag am 30. Dezember ein. Walmart kommentierte diese Entwicklung:

„Walmart erforscht ständig, wie neue Technologien das Einkaufserlebnis der Zukunft gestalten können. Wir testen laufend neue Ideen. Manche Ideen werden zu Produkten und Dienstleistungen, die es zu den Kunden schaffen. Andere wiederum testen und verwerfen wir und lernen daraus.“

Walmart hat bisher keine weiteren Einzelheiten zu den eingereichten Markenanmeldungen geäußert.

Immer mehr Unternehmen gehen ins Metaverse

Seitdem der Social-Media-Gigant Facebook seine Umbenennung in Meta angekündigt hat, beeilen sich sich  Unternehmen in Scharen, sich ein Stück vom Metaverse-Kuchen zu sichern. Wir haben auch den Ripple-Effekt bei den Krypto-Projekten gesehen, bei denen mehrere Metaverse-Projekte einen guten Start hatten. Über den Einstieg von WallMart äussert sich Patenanwealt Josh Gerben so:

„Sie Antrgäge sind sehr intensiv. Sie enthalten viele Formulierungen, die zeigen, dass hinter den Kulissen viel darüber nachgedacht wird, wie man mit Kryptowährungen, dem Metaversum und der virtuellen Welt umgehen wird, die sich anscheinend ankündigt oder schon da ist.“

Die Begeisterung für Metaverse und NFTs ist nicht auf einen bestimmten Sektor beschränkt. So kündigte der Sport-Ausstatter Nike im November 21 eine Reihe von Anwendungen für den Verkauf virtueller Markenturnschuhe und -bekleidung an. Außerdem schloss sich Nike mit Roblox zusammen, um eine Online-Metaverse-Welt namens Nike-Land zu schaffen. Im Dezember 21 kaufte Nike den virtuellen Sportschuh-Hersteller RTFKT.

Andere Marken der Bekleidungsbranche, etwa Gap, Adidas und Under Armour haben eine gute Resonanz beim Verkauf ihrer NFTs auf dem OpenSea-Marktplatz erlebt.

CB Insights hat vor kurzem eine Studie darüber veröffentlicht, warum große Marken auf NFTs setzen. Darin wird festgestellt, dass NFTs es Unternehmen ermöglicht, physische Produkte zu tokenisieren und gleichzeitig die Online-Transaktionskosten zu senken.

Mehr zum Thema: Die Walt Disney Company sichert sich ein Metaverse-Patent für ihre Disneylands

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