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Vitalik Buterin: Technisch wäre eine Fusion von Ethereum 2.0 und Ethereum Classic möglich

  • Der Erfinder von Ethereum, Vitalik Buterin erklärte, dass es technisch möglich wäre Ethereum Classic in einem Shard von Ethereum 2.0 zu implementieren.
  • Eine Umsetzung ist allerdings mehr als fraglich und hat bisher noch keine bekannten Fürsprecher.

In einem Reddit-Beitrag hat Vitalik Buterin eine interessante allerdings zugleich auch kontroverse Diskussion angeschoben. Auf die Frage, ob eine Wiedervereinigung von Ethereum (ETH) und Ethereum Classic (ETC) mittels der Eth 2.0 Beacon Chain möglich wäre, antworte Buterin mit einem klaren „Ja“. Die Aussage stieß jedoch auf keine große Begeisterung, sowohl seitens der ETH als auch ETC Community.

Buterin erklärte, dass Ethereum Classic, zumindest technisch, ganz einfach in einem Ethereum 2.0 Shard integriert werden könnte, genauso wie die aktuelle ETH Proof of Work (PoW) Blockchain (frei übersetzt):

Technisch sehr gut möglich! Sie können einfach den gleichen Fusionsprozess verwenden, um den ETC-Status zu importieren, der für die ETH geplant ist, und dann würde der ETC Code für die Ausführungsumgebung einen anderen Wechselkurs gegenüber dem Beacon Chain eth erzwingen, basierend auf dem Kurs zum Zeitpunkt der Fusion (oder einer anderen vorher vereinbarten Formel). Dies ist der Fall, wenn Sie die Währungen wieder zusammenführen wollen.

Ob die Gemeinschaften dies wollen oder nicht, ist natürlich eine andere Frage.

Wie Buterin beschreibt, könnte der Preis von ETC an den von ETH gekoppelt werden. Beispielsweise könnte ein ETC gleich 0,1 ETH wert sein.

Ist eine Fusion zwischen Ethereum und Ethereum Classic wahrscheinlich?

Rein technisch ermöglicht, wie Buterin erklärt, die Shard-Technologie von Ethereum 2.0 verschiedene Funktionsmechanismen anderer Blockchains zu kopieren und in einen Shard zu implementieren. Hierdurch könnte eine Laufzeitumgebung geschaffen werden, welche an die Bedürfnisse der Ethereum Classic Blockchain angepasst sind. Wie Buterin aber auch feststellt, ist es jedoch den beiden Gemeinschaften überlassen ob sie die Idee unterstützen.

Fakt ist, dass Ethereum Classic mit seinen Hard Forks, zuletzt Agharta, eine erhöhte Interoperabilität mit der Ethereum Blockchain anstrebt. Im April 2019 kündigte der ETC Entwickler Donald McIntyre an, dass die Interoperabilität von Ethereum Classic mit Ethereum ein großes Anliegen der Entwickler ist, um eine wirklich sichere und effiziente Blockchain zu schaffen.

Wie in der Krypto-Community diskutiert wird, könnte sich Ethereum Classic aber auch als konservative Option und möglicherweise als Ausstiegsoption für ETH Miner positionieren, wenn ETH zum Proof of Stake wechselt.

Allerdings scheint die Zukunft von Ethereum Classic zumindest fraglich. Wie der neue Bericht von DappReview zeigt, zeichnen sich Ethereum, TRON und EOS für 98 Prozent des Transaktionsvolumens der gesamten dApp-Branche in 2019 verantwortlich. Ethereum Classic hat, wie die Daten belegen, keinen Fuß im Bereich dApps fassen können. Auch der boomende DeFi-Trend ist an Ethereum Classic bisher vorbeigegangen. Rein objektiv könnte eine Fusion durchaus Sinn machen.

Dennoch zeigten sich diverse Community Mitglieder wenig begeistert von der Idee. Ein Ethereum Anhänger schrieb:

Ich erlaube mir, für die Gemeinschaft zu sprechen. ; ) Nein, ETC interessiert uns nicht. Wir wollen nur ETH 2.0 und POS so schnell wie möglich, und ohne Ressourcen/Zeit für Dinge zu verschwenden, die niemanden interessieren, wie z.B. die ETC/ETH-Fusion.

Ein anderer Nutzer bemerkte:

Das wird nicht passieren. ETC dient der Ethereum-Gemeinschaft einen wertvollen Zweck, indem es die Leute anzieht, die aus dem gesellschaftlichen Konsens von Eth herausfallen.

Bisher gibt es auch noch keine Fürsprecher für die Idee. Vielmehr handelt es sich lediglich um eine technische Überlegung zur Umsetzbarkeit von Buterin.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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