- VeChain meldet „43 Millionen verifizierte Aktionen“ on-chain.
- VeBetter umfasst jetzt über 50 Apps und mehr als 5 Millionen Nutzer.
Die VeChain-Stiftung meldet einen neuen Meilenstein für ihr VeBetter-Ökosystem: Laut einem Post auf X vom 12. Januar 2026 wurden inzwischen „43 Millionen verifizierte Aktionen“ on-chain erfasst.
In seiner Mitteilung betont VeChain: Viele große Herausforderungen scheitern nicht an fehlenden Zielen, sondern an fehlender Verifizierbarkeit. „Die größten Herausforderungen der Welt haben ein gemeinsames Problem: Wir können nicht beweisen, dass wir sie lösen“, schreibt die VeChain-Stiftung und erklärt weiter:
„Klimazusagen ohne Verifizierung. Lieferketten, die Nachhaltigkeit behaupten, ohne Belege. Programme, die gute Absichten statt realer Ergebnisse messen. Die Lücke zwischen dem, was Organisationen sagen, und dem, was sie beweisen können, war nie größer – oder teurer.“
Die VeChain-Blockchain soll diese Lücke schließen, indem sie Daten dauerhaft und nachprüfbar macht. VeChain beschreibt den Ansatz so:
„Blockchain verändert diese Gleichung. Sie schafft permanente, manipulationssichere Aufzeichnungen, die jeder verifizieren kann. Jede Transaktion, jede Behauptung, jede Handlung wird zu kryptografisch gesichertem Beweis, statt zu einem Versprechen, das man einfach glauben soll.“
VeChain zeigt, wie Blockchain Nachhaltigkeit messbar macht
VeBetter wird von VeChain als „Hub kollektiven Handelns“ beschrieben, in dem nachhaltige Entscheidungen als verifizierte Resultate abgebildet werden. Das Ökosystem umfasst über 50 Anwendungen, während mehr als 5 Millionen Menschen bereits Alltagsaktionen in On-Chain-Records umgewandelt haben, „die nicht angefochten oder vergessen werden können“.
In etwas mehr als einem Jahr haben Nutzer laut VeChain-Stiftung unter anderem über 350.000 Kilogramm Plastik eingespart, was VeChain mit 15 Millionen Flaschen beziffert, die nicht im Ozean landen. Außerdem nennt das Projekt 8 Millionen Kilowattstunden eingesparter Energie, entsprechend 740 Haushalten für ein Jahr, sowie 90 Millionen Liter eingespartes Wasser, was 36 olympischen Pools entspricht.
VeChain betont, die Nutzung sei bewusst so gestaltet, dass die Web3-Komplexität im Hintergrund verschwindet. Nutzer können beispielsweise „Mugshot“ öffnen, um Mehrwegbecher zu tracken, oder „Cleanify“, um Community-Cleanups zu protokollieren.
Verifizierung, On-Chain-Speicherung und Rewards erfolgen unmittelbar. Als Beispiel nennt VeChain eine Partnerschaft mit der UFC, deren App BYB das Modell in ein Umfeld bringe, „in dem sich bereits Millionen versammeln“.
Die VeChain-Stiftung betont indes auch, dass nicht nur Retail-Anwendungen im Fokus stehen. Für den Unternehmensbereich betont der Post, dass VeBetter-Apps auf VeChainThor laufen, einer „enterprise-grade“ Blockchain, die laut VeChain seit dem Launch im Jahr 2017 eine „100% Uptime“ vorzuweisen hat.
Als Referenzen führt VeChain Rekord für den Aufbau von Infrastruktur rund um Europas Digital Product Passport an. Wie CNF kürzlich berichtete, verarbeitet die Schweizer Rekord AG „hunderttausende DPP-Events pro Monat“ auf VeChainThor. Mit dem Wirksamwerden der EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) in diesem Jahr sowie weiterer Vorschriften wie der EUDR und CBAM werden Lifecycle-Traceability und Marktzugang in den 27 EU-Mitgliedstaaten zum Pflichtprogramm.
Daneben verweist VeChain auf Walmart China, das Blockchain zur Nachverfolgung „vom Ursprung bis ins Regal“ nutze, sowie auf Lululemon, wo Produkte „Blockchain-basierte digitale Identitäten“ erhalten sollen, um Authentizität, Materialherkunft und After-Sales-Optionen über eine nicht fälschbare Historie abzubilden.

