US-Senatorin Warren will Banken-Beteiligung am Kryptomarkt reduzieren

  • Elizabeth Warren will eine Kooperation des Office of the Comptroller of Currency (OCC), der Fed und der FDIC zur Entwicklung eines alternativen Ansatzes der Kryptobranche zum Anlegerschutz.
  • Die jüngsten Ereignisse haben US-Politiker veranlasst, eine stärkere regulatorische Aufsicht über die Krypto-Branche zu fordern.

Eine der größten Krypto-Gegnerinnen in den USA, Senatorin Elizabeth Warren, ist von ihrer Anti-Krypto-Haltung nicht abgerückt. In ihrem jüngsten Vorstoß versucht sie, die Verbindungen zwischen der Kryptobranche und der Wall Street zu kappen. Als Mitglied des Bankenausschusses des Senats schrieb Warren einen Brief an die Ausschussmitglieder und forderte sie und andere Senatoren auf, ihn zu unterzeichnen.

Das Schreiben, in dem der Rückzug der Banken aus Krypto-Dienstleistungen gefordert wird, wird an das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) weitergeleitet. Die OCC-Leitlinien erlauben es Banken, Krypto-Verwahrern und anderen, Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Senatorin Warren hofft, dies abschaffen zu können.

Warren ist der Ansicht, dass die Zusammenarbeit der Wall Street mit dem Kryptomarkt ein großes Risiko für das Bankensystem darstellt. In dem Schreiben wird vorgeschlagen, dass das OCC einen neuen Ansatz für den Kryptomarkt entwickeln sollte, um Anleger zu schützen und zwar in Zusammenarbeit mit der US-Notenbank und der Federal Deposit Insurance Corp (FDIC).

Der Bankenausschuss des Senats wird die endgültige Fassung des Schreibens an Micheal Hsu senden, den amtierenden Comptroller des OCC. Ein OCC-Vertreter, der es vorzog, anonym zu bleiben, sagte, dass Hsu den Vorschlägen Warrens nachgeben könnte. Er erklärte, dass Hsu kürzlich seine Besorgnis über das steigende Interesse an der Zusammenarbeit von Banken mit Kryptowährungen zum Ausdruck gebracht habe.

In jüngsten Interviews hat Hsu die Akteure des traditionellen Finanzsystems aufgefordert, bei Partnerschaften mit Kryptounternehmen vorsichtiger zu sein, insbesondere da die Kryptokrise noch andauere. Anleger haben durch den aktuellen Krypto-Winter Milliarden in Fiat-Währung verloren. Daher ist es nachvollziehbar, dass Regulierungsbehörden und Gesetzgeber auf eine stärkere Kontrolle der Aktivitäten im Kryptobereich drängen.

Dem Schreiben zufolge sind die aktuellen Leitlinien und Richtlinien des OCC nicht ausreichend, um Finanzinstitute vor einem Abschwung auf dem Kryptomarkt zu schützen. Daher wird nahegelegt, dass die Aufhebung oder Änderung der Krypto-Leitlinien für Banken die beste Option sei, um keine hohen Risiken auf dem Krypto-Markt zu erzeugen.

„Wir sind besorgt darüber, dass das OCC es versäumt hat, auf die wichtigsten Punkte der früheren Auslegungsschreiben angemessen einzugehen. Diese Briefe verdeutlichen die Risiken der Banken in Bezug auf Kryptogeschäfte, die in den letzten Monaten stark angestiegen sind.“

In dem Schreiben wird das OCC außerdem aufgefordert, Einzelheiten zu den regulierten Finanzinstituten zu nennen, die aktiv kryptobezogene Dienstleistungen anbieten, einschließlich des Dollarvolumens ihrer Transaktionen.

Mehr Kontrolle für Krypto

SEC-Chef Gary Gensler und die Mitglieder des Bankenausschusses des Senats Sharrod Brown und Elizabeth Warren haben immer wieder eine stärkere regulatorische Überwachung der Aktivitäten von Kryptofirmen und des Kryptoraums gefordert. Angesichts des aktuellen Krypto-Winters haben sie ihre Haltung noch deutlicher zum Ausdruck gebracht.

Das Trio wurde jedoch häufig kritisiert, es versuche, die Kryptobranche generell zu unterdrücken. Es gibt sogar eine Petition von führenden Markt-Akteuren, die den Rücktritt des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler fordern.

Brown und Warren drängen die SEC und andere Regulierungsbehörden, Mittel und Wege zu finden, um die Kryptorisiken zu verringern und Betrug zu bekämpfen. Kürzlich schrieb Senatorin Warren einen Brief an die Regulierungsbehörden und schlug vor, Strafen gegen Krypto-Miner zu verhängen, die übermässig viel Energie verbrauchen.

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