Kleine und mittlere Unternehmen sind 2022 zur Einführung von Kryptozahlungen bereit

  • Eine aktuelle Studie von Visa hat ergeben, dass KMUs planen, in diesem Jahr eine Form von Krypto-Zahlungssystemen einzuführen.
  • Viele andere Unternehmen haben ebenfalls Interesse daran gezeigt, darunter Airbnb, Tesla und ein Krypto-Restaurant in Florida.

Laut einer Umfrage im vergangenen Jahr wären etwa 60% der Verbraucher bereit gewesen, mit Kryptowährung einzukaufen. Allerdings gaben 50 Prozent von ihnen an, der größte Nachteil sei, dass die meisten Unternehmen keine Kryptozahlungen akzeptieren. Eine neue Umfrage von Visa zeigt jedoch, dass sich diese Situation bald ändern könnte.

Die Visa-Umfrage, durchgeführt unter kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), ergab, dass jedes vierte der befragten Unternehmen plant, Zahlungen in Kryptowährungen wie Bitcoin zu akzeptieren. Befragt wurden 2.250 Kleinunternehmer aus neun Ländern, darunter die USA, die VAEmirate, Kanada und Hongkong. 82% der Befragten beabsichtigen, im Jahr 2022 eine Form von Kryptozahlung einzuführen. Von allen Befragten glauben 73%, dass die Einführung neuer digitaler Zahlungsoptionen in diesem Jahr eine Schlüsselrolle für das Geschäftswachstum spielen wird.

Darüber hinaus umfasste die Studie 1.500 erwachsene Verbraucher in neun Märkten. Die Hälfte von ihnen gab an, dass sie erwarten, im nächsten Jahrzehnt zu 100% bargeldlos zu bezahlen. 41% gaben an, dass sie als Kunden reale Ladengeschäfte, die keine digitalen Zahlungsmöglichkeiten anbieten, in Zukunft weniger frequentieren werden.

Interesse an Kryptozahlungen

Neben den KMUs ist die Nachfrage nach Kryptozahlungen auch in anderen Unternehmen zu beobachten. So ergab eine kürzlich durchgeführte Twitter-Umfrage von Airbnb-CEO Brian Chesky, dass die Mehrheit der Kunden Krypto-Zahlungen für die Buchung von Unterkünften integriert haben möchte.
Selbst Behörden im Iran prüfen inzwischen, wie sie digitale Währungen in den internationalen Zahlungsverkehr der iranischen Wirtschaft einbinden können.

Letztes Jahr bekundete Tesla-CEO Elon Musk sein Interesse an Dogecoin als Zahlungsmittel bei Tesla, neben Bitcoin. Er würde es auch in dem geplanten „Texas Institute of Technology and Science“ eingeführt werden, wo „die Studiengebühren in Dogecoin bezahlt werden und man einen Rabatt erhält, wenn man einen Hund hat“. Später stellten sich Musk und der ebenfalls milliardenschwere Investor Mark Cuban auf die Seite des Dogecoin und sagten, er sei besser zum „Ausgeben“ geeignet als die Vorzeige-Kryptowährung Bitcoin. Und als sich das Jahr 2021 dem Ende zuneigte, sagte FTX-CEO Sam Bankman-Fried, dass viele Krypto-Projekte in diesem Jahr Anstrengungen zur Verbesserung der Skalierbarkeit unternehmen würden, um Zahlungsinfrastrukturen zu unterstützen.

Mehr zum Thema: Regulierungen, Skalierungen, Zahlungen – auch FTX-Chef Bankman-Fried hat Prognosen für 2022

Während viele Unternehmen noch darüber nachdenken, wie sie Krypto-Zahlungen anbieten können, hat das „Crypto Street Restaurant“ in Florida den Anfang gemacht. Die Kunden können mit jeder digitalen Währung ihrer Wahl bezahlen, einschließlich Meme-Coins und den sogenannten Shitcoins.

Und nicht zuletzt: In El Salvador ist Bitcoin inzwischen trotz zahlreicher Warnungen internationaler Finanzorganisationen und Wirtschaftswissenschaftlern gesetzliches Zahlungsmittel neben dem Dollar .

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