Umfrage: 77% wollen kein Facebook-dominiertes Metaverse und 93% wollen Spiele mit Geldgewinn-Möglichkeit

  • Drei von vier Personen in den USA sind besorgt über ein möglicherweise von Facebook monopolisiertes Metaverse und wollen ein Metaverse, basierend auf einer dezentralen Blockchain.
  • Die Blockchain werde in den nächsten drei bis sechs Jahren allgegenwärtig, sagen 50% der Befragten sagen, weil man mehr Games spielen würde, bei denen Geldgewinne winken.

Viele der Befragten machen sich Sorgen über die Zukunft eines Metaverse, das möglicherweise von Facebook, Microsoft  anderen Tech-Giganten dominiert wird. Die Umfrage ergab, dass 75% der Befragten kein Metaversum wollen, das von einem Unternehmen betrieben wird, dessen Datenschutz und Integrität fragwürdig sind. Bad News für Mark Zuckerberg, der den Schwerpunkt seines Unternehmens auf das Metaverse verlagern will.

„Metaverse“ ist das neue Schlagwort der Tech-Welt. Ganz gleich, ob man wie Mark Zuckerberg eine neue Goldmine wittert, oder ob man das Ganze für groben Unfug hält, wie Elon Musk – eins ist sicher: Bei vielen großen Finanz- und Technologiekonzernen herrscht Goldgräberstimmung.

Eine Umfrage unter 1.000 US-Bürgern hat ergeben, dass die meisten ein Metaverse bevorzugen, das auf einer dezentralen Blockchain-Plattform wie Ethereum oder Cardano laufen würde. Die von der Advokate Group durchgeführte Umfrage ergab, dass 87% diese Version bevorzugen, wobei 77% insbesondere Bedenken hinsichtlich der Rolle von Facebook in der Zukunft des Metaverse äusserten.

Die Zentralisierung des Metaversums ist die größte Sorge der Fans. Facebook verkörpert diese Zentralisierung, wobei Zuckerberg für seine Konsolidierungsfähigkeiten bekannt ist; Meta/Facebook besitzt bereits jetzt schon  Instagram und WhatsApp mit jeweils über einer Milliarde Nutzern, und Zuckerberg hat auch bereits versucht, Snapchat zu übernehmen.

Ein Mark Zuckerberg-Monopol-Metaversum

Zuckerberg bestreitet, dass er das Metaverse monopolisieren will. „Entscheidend ist, dass kein einziges Unternehmen das Metaverse betreiben wird – es wird eine Repräsentation des Internet sein,“ behauptete er letztes Jahr.

Der Umfrage zufolge glauben die meisten Befragten ihm nicht und gaben an, dass sie eine dezentralisierte Plattform wie Ethereum bevorzugen würden.

Doch dann stellt sich die Frage, welche Blockchain dem Metaverse zugrunde liegen könnte. Bitcoin unterstützt keine Smart-Apps, die für das Metaverse entscheidend wären.  Ethereum leidet unter himmelhohen Gebühren, die selbst bestehende Anwendungen wie DeFi und NFTs behindern. Doch auch die Ethereum-Alternativen haben ihre Nachteile. Solana, das als Spitzenreiter galt, hat jedoch seine Dezentralität und – noch wichtiger – seine Sicherheit zugunsten von Tempo und Effizienz geopfert. Ansonsten machte Solana in den letzten Wochen vor allem durch Netzausfälle, Hackerangriffe und geklaute  Kundengelder von sich reden.

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Andere wie Cardano, Avalanche, Polkadot, Terra, Fantom und Algorand haben noch keine kritische Masse erreicht, umd ein Metaverse-Projekt stemmen zu können; und obwohl Shiba Inu einen Vorstoß ins Metaverse unternommen hat, können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass es nicht das Protokoll sein wird, das dem Metaverse zugrunde liegen wird.

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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