Insider: Top US-Kryptobörsen könnten wegen des Terra-Fiaskos verklagt werden

  • Riesige Krypto-Börsen wie Binance könnten sich einer Klage im Zusammenhang mit dem Fall von Terra gegenübersehen, sagt ein Insider.
  • Möglicherweise werden in den nächsten zehn Wochen Anklagen erhoben, gegen das US-Wertpapiergesetz verstoßen zu haben.

Führende Börsen, die in den USA tätig sind, könnten sich nach dem skandalösen Fall von Terra bald in einer schwierigen Lage befinden. Auf der Liste stehen Binance, Coinbase, Gemini und Kraken neben vielen anderen. Die Firmen könnten bald mit einer Klage nach dem US Securities Act für den Verkauf von LUNA und UST konfrontiert werden. Die Nachricht kam von Twitter-Poster „FatMan“, der behauptet, zum Terra Research Forum zu gehören.

Führende Börsen wegen Terra vor Gericht?

Der Zusammenbruch von Terra riss viele mit sich, darunter auch Investoren, die Milliarden Dollar in das Projekt gesteckt hatten. Um die Gemeinschaft zu beruhigen, schlug Terra-Gründer Do Kwon eine „Renaissance“ vor. Nachdem dieser Vorschlag angenommen wurde, soll Terra nun eine neue separate Blockchain (Terra 2.0) ohne den UST-Stablecoin starten.

Dennoch haben einige Mitglieder der Terra-Community die Entscheidung, UST abzuschneiden, kritisiert. Auch die Entscheidung, eine Milliarde Token zu verbrennen, ist mit Ungewissheit behaftet. Viele haben in Frage gestellt, ob es gut für die Kurse von LUNA und UST sein wird. Bei Redaktionsschluss werden die beiden Kryptowährungen weiterhin unter einem Dollar gehandelt. Jetzt „TerraClassicUSD“ genannt, wird USTC bei 0,093 Dollar gehandelt, während LUNAClassic bei 0,00016 liegt.

Die Nachricht von einer bevorstehenden Klage bedeutet, dass Kwon’s Bemühungen nicht alle Geschädigten besänftigen konnten. „FatMan“ merkte an, dass es sich bei dem Fall um eine Massenschlichtungsklage und nicht um eine Sammelklage handele. Die Klage müsste innerhalb von zehn Wochen eingereicht werden, fügte er hinzu.

Anleger hingegen erwägen, eine Sammelklage einzureichen, weil sie um ihre Finanzen betrogen worden seien.

In der Zwischenzeit sehen sich Do Kwon und Terraform Labs (TFL) weiterhin mit staatlichen Ermittlungen in Südkorea konfrontiert. Die südkoreanischen Steuerbehörden haben Kwon bereits eine saftige Geldstrafe von 78 Millionen Dollar wegen Steuerhinterziehung auferlegt.

Blame Game

Was die Erklärungen für Terras Absturz angeht, so bezeichnete der Hedgefonds-Milliardär Bill Ackman das Projekt als Krypto-Schneeball-System. Außerdem tauchte kürzlich ein Video auf, in dem Kwon sagt, dass er den „Kill Switch“ für das Netzwerk habe.

Vor kurzem deutete Remi Tetot, ein Mitglied der Luna Foundation Guard (LFG), an, dass ein investigativer Journalist Beweise für die Beteiligung von Citadel habe. Das Unternehmen ist einer der größten Hedgefonds der Welt. Ob Citadel tatsächlich hinter dem Depegging von UST steckt, bleibt jedoch ein Rätsel.

Es bleibt nun abzuwarten, ob die Klage, von der FatMan spricht, eingereicht wird, und welche Folgen dies haben wird. Die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat jedenfalls mehrfach davor gewarnt, man werde Krypto-Projekte verfolgen, die gegen das Wertpapiergesetz verstoßen.

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