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Tezos wird zk-SNARKS implementieren – Bank of France zeigt Interesse

  • Tezos wird das kryptographische Verfahren der Zero Knowledge Proofs in Form von zk-SNARKS mit seinem nächsten Netzwerk-Upgrade einführen, um großen Unternehmen und Banken die Nutzung auf kommerzieller Ebene zu ermöglichen. 
  • Die Zentralbank von Frankreich, die Bank of France, hat bereits Interesse gezeigt. 

Nach dem jüngsten Protokoll-Upgrade „Babylon“ von Tezos plant das Entwicklerteam bereits neue, große Änderungen. Wie William McKenzie in einem Blog-Post mitteilte, wird Tezos (XTZ) zk-SNARKs im Rahmen der nächsten Protokolländerung im Netzwerk aktivieren. Die „verfeinerte Privatsphäre“ soll es ermöglichen, dass Zentral- und Geschäftsbanken, wie die Zentralbank von Frankreich, das Tezos-Protokoll nutzen können. Hierfür ist zk-SNARKS notwendig, um einen ausreichenden Datenschutz zu gewährleisten.

Wird Tezos ein Privacy Coin?

Das kryptographische Verfahren der Zero Knowledge Proofs wurde mit zk-SNARKs erstmalig von Zooko Wilcox bei Zcash in einer Kryptowährung implementiert. zk-SNARKs ermöglicht die Konstruktion eines mathematischen Beweises, durch welchen der Absender den Besitz bestimmter Informationen (z.B. eines privaten Schlüssels) nachweisen kann, ohne diese Informationen dem Empfänger mitteilen zu müssen. Dies ermöglicht es zwei Parteien zu beweisen, dass eine Aussage wahr ist, ohne die Information selbst preiszugeben.

Durch die Verwendung sind mittels Zcash absolut anonyme Transaktionen möglich, die hinsichtlich des Absenders, Empfängers und des Transaktionsbetrags nicht nachverfolgt werden können. Wie McKenzie in dem Blog-Beitrag feststellte, zielt Tezos aber nicht darauf ab ein „Privacy Coin“ zu werden. Stattdessen soll es den Nutzern ermöglichen private Transaktionen durchzuführen (frei übersetzt):

Die Aktualisierung mit zk-SNARKs und die Nutzung der Datenschutzfunktionen dienen nicht dazu, Tezos (XTZ) zu einem Privacy Coin zu machen, sondern dem Benutzer die Freiheit und Möglichkeit zu geben, die Datenschutzfunktion als Option zu nutzen.

Tezos wird also, so wie ZCash auch, zk-SNARKS als optionale Funktion implementieren. Nutzer werden nicht gezwungen sein, die anonyme Transaktionen zu versenden. Wie McKenzie in dem Beitrag schreibt, ist sich Tezos durchaus darüber bewusst, dass es aufgrund von regulatorischen Bedenken in der Vergangenheit zu Streichungen von Privacy Coins an Kryptowährungsbörsen kam. Aufgrund dessen wird die Funktion optional sein.

Zusätzlich wird das Upgrade eine neue „Michelson-Anweisung“ bereitstellen. Diese ermöglicht es einem Smart Contract eine Transaktion auf einer abgeschirmten Blockchain zu speichern und durchzuführen, die sich wie Sapling (letztes Zcash-Update) verhält. Diese Funktion soll eine „fein abgestimmte Privatsphäre“ bieten und es großen Unternehmen, wie der Zentralbank von Frankreich, ermöglichen, das Tezos-Protokoll auf kommerzieller Ebene zu nutzen und einzusetzen.

Laut McKenzie hat die französische Zentralbank, die Bank of France Interesse daran bekundet, das Tezos-Protokoll aufgrund der zk-SNARKS Funktionalitäten an ihren kommerziellen und zentralen Standorten zu nutzen. Thierry Bedoin, der CDO der Bank of France, hat einen Tweet geteilt, in dem er erwähnte, dass sie einen vollständigen privaten Node von Tezos eingerichtet haben. Obwohl dies ein Test war, zeigt dies, dass die Bank of France interessiert ist die Technologie zumindest auszuprobieren.

Der aktuelle Tezos Kurs

Die Kryptowährung Tezos zeigt sich indes unbeeindruckt von der positiven Nachricht. Im Rahmen des aktuellen Marktsentiments verzeichnet der Tezos (XTZ) Kurs einen leichten Rückgang.

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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