Ted Nelson enthüllt mutmaßliche Identität des Bitcoin Erfinders

  • Der Internet-Pionier Ted Nelson hat in einem Interview die angebliche Identität des Schöpfers von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, enthüllt.
  • Seiner Meinung nach ist Shinichi Mochizuki der Mathematiker hinter Nakamoto. Sein akademischer Hintergrund stützt die Spekulation.

Der Internet-Pionier Ted Nelson hat in einem Interview für Forbes die Identität der Person enthüllt, die er für Satoshi Nakamoto hält. Nelson bezeichnete Satoshi als ein Genie von „newtonschem Niveau“ und glaubt, dass der Mathematiker Shinichi Mochizuki hinter dem Pseudonym steckt.

Die Identität von Satoshi Nakamoto ist eines der größten Mysterien des Krypto-Space und wahrscheinlich des gesamten Internets. Der Schöpfer von Bitcoin verschwand 2011, nachdem der Software-Entwickler Gavin Andresen als Zeuge für die Central Intelligence Agency (CIA) vorgeladen wurde. Andresen war einer der Core-Entwickler von Bitcoin, und sein Treffen mit der CIA bestätigte, dass Bitcoin anfing, unerwünschte Aufmerksamkeit zu erregen. In der Folge sendete Satoshi seine letzte Nachricht an Mike Hearn, einen der ersten Bitcoin Nutzer und erklärte:

Ich bin zu anderen Dingen übergegangen. Es ist bei (Andresen) und bei allen in guten Händen.

„Ich glaube, ich weiß, wer Satoshi ist“

Seitdem haben viele Kandidaten die Identität von Satoshi beansprucht. Unter ihnen sind der Bitcoin SV Begründer Craig Wright sowie der ebenfalls anonyme Erfinder von Monero, Nicolas van Saberhagen, während die Liste der Kandidaten lang ist. Obwohl Mochizuki einer der weniger bekannten Namen ist, ist es nicht das erste Mal, dass Nelson behauptet, der Mathematiker sei Satoshi.

In einem 2013 veröffentlichten Video mit dem Titel „Ich glaube, ich weiß, wer Satoshi ist“ verrät Nelson zunächst Mochizukis Namen als möglichen Erfinder von Bitcoin. In dem Video sagte Nelson:

Sensei, mit Ihrem allsehenden Verstand und Ihrer Fähigkeit, Lösungen auf mehreren Ebenen zu schaffen (…) wie Sie es bei Bitcoin getan haben, bitte ich Sie, Ihre Gedanken und zukünftigen Projekte auf die überzeugendsten und weniger abstrakten Probleme der Menschheit zu richten (…). Sie sind Mochizuki-sensei oder in Ihrem Superhelden-Namen, Mr. Satoshi.

Mochizuki hat den akademischen Hintergrund, um Satoshi zu sein, der Mathematiker schloss seinen Doktortitel in 3 Jahren in Princeton mit Auszeichnung ab. Darüber hinaus verfügt Mochizuki über eine Reihe von akademischen Publikationen, darunter die Theorie „ABC Conjecture“, die in einem 500-seitigen Dokument veröffentlicht wurde. Dies bestätigt, dass der Mathematiker die technischen und mathematischen Voraussetzungen erfüllt, um ein Satoshi zu sein, dem ein ähnlicher Hintergrund wie Mochizuki zugeschrieben wird.

Zudem wurde die ABC Conjecture „ins Netz geworfen“, wie Nelson sagte. Mit anderen Worten: Der Mathematiker entwickelte seine Theorie und veröffentlichte sie, damit andere Zugang zu ihr hatten. Etwas Ähnliches geschah mit dem 2009 veröffentlichten Whitepaper von Bitcoin. Nelson sagte hierzu in dem Interview:

Er wurde gebeten, einen Vortrag darüber zu halten, was er ablehnte. Stattdessen schlich er sich einfach auf Zehenspitzen davon und sagte, er habe dazu nichts mehr zu sagen, so wie er es 2011 tat, nachdem er der Welt den Bitcoin gegeben hatte.

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Reynaldo Marquez has closely followed the growth of Bitcoin and blockchain technology since 2016. He has since worked as a columnist on crypto coins covering advances, falls and rises in the market, bifurcations and developments. He believes that crypto coins and blockchain technology will have a great positive impact on people's lives.

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