Südafrikanische Börsen unterstützen die Einstufung von Kryptowährung als Finanzvermögen

  • Die führenden südafrikanischen Kryptobörsen Luno und VALR begrüßen die neuen Krypto-Vorschriften.
  • Sie befolgen und unterstützen ohnehin schon die KYC-Regeln sowie die Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Krypto-Börsen in Südafrika haben ihre Unterstützung für die regulatorischen Maßnahmen zur Behandlung von Kryptowährungen als Finanzanlagen erweitert. Die regulatorischen Vorschriften für den Kryptobereich werden innerhalb der nächsten 18 Monate in Kraft treten. Kryptobörsen sehen das als positive Entwicklung, die die Akzeptanz von Kryptowährungen im Land fördern wird.

Anfang dieser Woche kündigte die südafrikanische Zentralbank (SARB) an, dass sie bis Anfang 2023 regulatorische Vorschriften für die Kryptoindustrie einführen werde. Sie drückte ihren Wunsch aus, Kryptowährungen als Finanzanlagen und nicht als Währungen zu behandeln. Der stellvertretende Gouverneur der South African Reserve Bank, Kuben Chetty, sagte:

„Nach allen Definitionen handelt es sich [bei Kryptowährungen]nicht um eine Währung, sondern um einen Vermögenswert. Es ist etwas, das handelbar ist, es ist etwas, das geschaffen wird. Einige haben eine Untermauerung, andere nicht. Einige haben vielleicht eine echte Grundlage, eine echte wirtschaftliche Aktivität.“

Die Akzeptanz von Kryptowährungen in Südafrika wächst in einem beachtlichen Tempo. Mehr als sechs Millionen Südafrikaner haben derzeit in Krypto investiert. Die jüngste Entscheidung der SARB wird mehr regulatorische Klarheit für in Südafrika tätige Krypto-Unternehmen schaffen. Sie wird ihnen helfen, in einem gesicherten Umfeld zu arbeiten und den Schutz ihrer Kunden zu gewährleisten.

Einhellig positive Reaktionen der südafrikanischen Kryptobörsen

Die Krypto-Publikation CoinTelegraph sprach mit in Südafrika tätigen Börsen. Marius Reitz, Geschäftsführer der führenden Börse Luno, sagte, dass er begrüsse den Schritt der Krypto-Regulierung, denn sie werde ein sichereres Umfeld für Krypto-Kunden schaffen. Er fügte hinzu:

„Krypto-Asset-Service-Provider (CASP) müssen eine FSP-Lizenz erhalten, und es wird für die Öffentlichkeit einfacher sein, eine vertrauenswürdige, lizenzierte Plattform zu erkennen. Für Plattformen, die sich nicht um die Sicherheit von Kundengeldern und Kundendaten kümmern, wird eine Eintrittsbarriere geschaffen.“

Ausser in Südafrika ist Luno auch in Malaysia und Singapur tätig. Reitz sagte, man arbeite bereits daran, den regulatorischen Änderungen in Südafrika zuvorzukommen. Weiter sagte er, die Einhaltung der neuen regulatorischen Bestimmungen erfordere keine größeren Änderungen der bereits etablierten Prozesse. Luno führt bereits KYC-Prüfungen durch. Außerdem hat die Börse auch die notwendigen AML- und CTF-Maßnahmen eingeleitet.

Auch die südafrikanische Kryptobörse VALR ist eine beliebte, vertrauenswürdige Plattform für den Kryptohandel. Wie Luno verfügt auch VALR über KYC-Kontrollen sowie AML- und CTF-Maßnahmen. Außerdem hat sie ihr eigenes Risikomanagement- und Compliance-Programm. CEO Farzam Ehsani sagte gegenüber CoinTelegraph, die Krypto-Regulierungen würden keine Hürden für die Börse darstellen. Er sagte, dass die gesamte Kryptoindustrie unter das Financial Intelligence Centre fallen werde, und fügte hinzu:

„VALR ist bereits beim Financial Intelligence Centre (FIC) registriert und wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem FIC zusammen, so dass ein offizieller Regulierungsrahmen in dieser Hinsicht nur das formalisiert, was VALR bereits hat.“

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Bhushan is a FinTech enthusiast and holds a good flair for understanding financial markets. His interest in economics and finance draw his attention towards the new emerging Blockchain Technology and Cryptocurrency markets. He is continuously in a learning process and keeps himself motivated by sharing his acquired knowledge. In his free time, he reads thriller fictions novels and sometimes explores his culinary skills.

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