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Standardisierung von IOTA: Protokoll RFC wird Mitte 2021 bei der OMG eingereicht

  • Die Standardisierung des Tangle innerhalb der OMG schreitet voran, wobei der IOTA Protokoll RFC für Mitte 2021 erwartet wird.
  • Im Rahmen des LETS RFP wird die IOTA Stiftung eine Antwort einreichen, die auf dem IOTA Streams Framework basiert.

In einem neuen Blogbeitrag gab Mike Bennett, Koordinator für Standardisierung von IOTA, gestern ein Update zum Fortschritt in diesem Bereich. Zuletzt berichtete Bennett im November letzten Jahres über die Standardisierung, wobei er eine Standardisierung des Protokolls durch die Object Management Group (OMG) bis Dezember 2021 avisierte.

Damals machte Bennett öffentlich, dass die OMG zusammen mit der IOTA Stiftung an der Standardisierung des IOTA Protokolls und IOTA Streams arbeitet. Zudem wurde die Standardisierung von IOTA Access, Smart Contracts, Self-Sovereign Identities und Streams im Bereich der Mobilität untersucht. In dem neuen Beitrag berichtete Bennett nun über das letzte Treffen der OMG im Dezember.

Wie Bennett eruiert, waren bei dem Treffen das Linked Encrypted Transaction Streams (LETS) RFP, das Disposable Self-Sovereign Identity RFI, ein neuer Certified Provider für FIGI Identifier für Krypto-Asset und die Standardisierung des IOTA Protokolls die wichtigsten Punkte von Interesse.

Zu letzterem sagte Bennett, dass der IOTA Protokoll RFC für Mitte 2021 erwartet wird. Zu diesem Zeitpunkt werden „die Spezifikationen des IOTA Protokolls (Coordicide) zumindest so stabil sein, dass keine bahnbrechenden Änderungen mehr zu erwarten sind, wenn dieses offiziell in die Produktion überführt wird“. Ein Vorab-Entwurf soll bereits zum vierteljährlichen Treffen im März vorgestellt werden.

Die Standardisierung von IOTA Streams im Rahmen des LETS RFP

Der Linked Encrypted Transaction Streams (LETS) RFP wurde von der OMG Blockchain Plattform SIG erarbeitet und basiert auf den im IOTA Streams Protokoll dargelegten Ideen. Er folgt dem RFP-Prozess, wonach jedes OMG-Mitglied eine Antwort auf den Vorschlag einreichen kann. Der RFP ist, wie Bennett berichtet, nun abgezeichnet und formell veröffentlicht.

Bis zum 09. Februar muss die IOTA Stiftung nunmehr einen „Letter of Intent“ einreichen, wobei die eigentliche Einreichungsfrist der 17. Mai ist. Zusätzlich hat die OMG für den 27. Januar um 11:00 Uhr ET ein Webinar zur Erläuterung des LETS RFP organisiert. Bennett sagte zum weiteren Vorgehen der IOTA Stiftung:

Wie bereits erwähnt, kann jedes OMG-Mitglied der entsprechenden Mitgliedsstufe eine Antwort einreichen. Der nächste Schritt ist, dass die IOTA Stiftung eine Antwort einreicht, die auf dem IOTA Streams Framework basiert, zusammen mit Material, das die SKALY Freighter Anwendung unterstützen würde.

Wir werden eine formale Standardspezifikation basierend auf dem IOTA Streams Framework erstellen, die das „Was“ vom „Wie“ trennt – sodass der Standard beschreibt, was eine konforme Anwendung tun muss, ohne sich anzumaßen zu beschreiben, wie die Anwendung dies tut.

Veröffentlichung des SSID RFI

Wie Bennett schreibt, soll die „Anfrage nach Informationen das Potenzial für einen Standard im Bereich der Self-Sovereign Identity (SSID) ermitteln“. Dieser würde den W3C DID-Standard für SSID erweitern und nutzen. Der RFI wäre ein Vorläufer für eine mögliche Ausschreibung für Wegwerf-SSIDs, wobei ein erster Entwurf intern bei der OMG bereits verabschiedet und veröffentlicht wurde.

Während die Frist für Antworten bis zum 31. März läuft, erklärte Bennett zur Strategie der IOTA Stiftung:

Die IOTA Stiftung plant, eine Antwort einzureichen, in der sie darlegt, was wir über SSID wissen und einige Einblicke basierend auf unserer Arbeit gibt, und würde möglicherweise in Erwägung ziehen, auf den RFP zu antworten, wenn dieser veröffentlicht wird, basierend auf IOTA Identity.

Ein weiterer Punkt, der für die IOTA-Gemeinschaft relevant ist, kam von der Finance Domain Task Force (FDTF) und bezieht sich auf Identifikatoren für Krypto-Assets. Die FDTF hat vor einigen Jahren einen Standard namens Financial Instrument Global Identifier (FIGI) herausgegeben. Laut Bennett wurde das französische Unternehmen Kaiko zum zertifizierten Anbieter für FIGI-Kennungen für Krypto-Assets ernannt.

Abschließend stellte Bennett fest:

IOTA ist auf einem guten Weg in Richtung Standardisierung. Neben unserem Standard für Coordicide werden wir in diesem Jahr auch IOTA Streams als Basis für einen Standard einreichen. Unsere Beteiligung an der Object Management Group zahlt sich weiterhin aus.

About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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