- Sora Ventures legt einen 150-Millionen-Dollar-Fonds auf, um die Akzeptanz von Bitcoin als Reservewährung in den wichtigsten asiatischen Märkten zu fördern.
- Der Fonds passt seine Strategien an die lokalen Vorschriften an und stärkt die Rolle von Bitcoin in den Finanzverwaltungen von Unternehmen in Japan, Thailand und Hongkong.
Sora Ventures hat einen 150-Millionen-Dollar-Fonds aufgelegt, um das Konzept von MicroStrategy zur Integration von Bitcoin als primäres Reserve-Asset zu replizieren. Der Fonds zielt darauf ab, Finanzpläne für japanische, Hongkong-, thailändische, taiwanesische und südkoreanische Unternehmen zu maximieren, die an den wichtigsten Aktienmärkten registriert sind.
Dieses Programm stellt einen bewussten Versuch dar, die Akzeptanz von Bitcoin bei börsennotierten Unternehmen in ganz Asien zu beschleunigen. Der Ansatz des Unternehmens erkennt auch regionale wirtschaftliche und rechtliche Hindernisse an und passt die Lösungen an die besonderen Bedürfnisse jedes Marktes an.
So müssen Unternehmen in Japan beispielsweise über die Besteuerung von nicht realisierten Bitcoin-Gewinnen verhandeln, was ihre Entscheidung, Kryptowährungen in ihren Finanzplan aufzunehmen, erschwert.
SORA VENTURES IS MAKING WAVES!!! 🚀🚀🚀
They've launched a $150M fund to help Asian firms adopt #Bitcoin treasury strategies, targeting Japan, Hong Kong, Thailand, Taiwan, and South Korea.
SO BULLISH 🔥🔥🔥 pic.twitter.com/XJmv0wmj4y
— Kyle Chassé / DD🐸 (@kyle_chasse) December 2, 2024
Förderung der Bitcoin-Adoption in Asien
Sora Ventures beabsichtigt, solche Hindernisse zu überwinden, indem es kreative Ideen zur Steigerung der Steuereffizienz der beteiligten Unternehmen entwickelt. Diese maßgeschneiderte Strategie unterstreicht das Engagement des Unternehmens, um zu gewährleisten, dass Bitcoin auch in Ländern mit strenger Steuerpolitik als Zahlungsmittel eingesetzt werden kann.
Erste Gespräche mit japanischen Unternehmen sind bereits im Gange, und Sora Ventures prüft auch das Wachstum in anderen wichtigen asiatischen Märkten, darunter Thailand und Hongkong.
Die Aktion fällt in eine Zeit, in der das Interesse an Bitcoin als Reservewährung zunimmt, insbesondere bei Unternehmen, die versuchen, die Abwertung von Währungen auszugleichen. Das an der Tokioter Börse notierte Unternehmen Metaplanet hat sich bereits mit Sora Ventures zusammengetan und über 6 Millionen Dollar in Bitcoin investiert.
Dieser kühne Schritt steht im Einklang mit einem größeren Trend, bei dem Unternehmen versuchen, ihre Finanzportfolios durch die Akzeptanz von Kryptowährungen zu diversifizieren. Die Aktivitäten von Metaplanet könnten den Weg für andere Unternehmen in Asien ebnen, indem sie ihr Engagement in traditionellen Währungen wie dem Yen verringern und günstige Krypto-Investitionsstrukturen nutzen.
Mit seinem 150-Millionen-Dollar-Fonds will Sora Ventures das Modell von MicroStrategy nicht nur imitieren, sondern auch verbessern, indem es lokale finanzielle Situationen mit Bitcoin-orientierten Taktiken in Einklang bringt. Dieses Ziel macht das Unternehmen zu einem möglichen Vorreiter bei der Einbeziehung digitaler Vermögenswerte in die Finanzverwaltung von Unternehmen in der gesamten Region.
Die langfristige Lebensfähigkeit der Initiative hängt jedoch von ihrer Fähigkeit ab, sich an schnell wechselnde politische Umgebungen und finanzielle Umstände anzupassen.
CNF hat bereits berichtet, dass die Aktie von MicroStrategy nach der Ankündigung einer Short-Position durch Citron Research stark gelitten hat. Citron war besorgt über die starke Abhängigkeit von MicroStrategy von Bitcoin und stellte die Tragfähigkeit einer solchen Strategie in Frage. Citron unterstrich ihre anhaltende Hoffnung in Bezug auf Bitcoin selbst, behauptete aber, dass die Aktienbewertung von MicroStrategy überbewertet sei.

