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Software AG: IOTA ist als Standard für das IoT prädestiniert

  • Der Vizepräsident für Innovation & Architektur der Software AG äußerte in einem Interview, dass das IOTA Protokoll prädestiniert ist, um sich als Standard für das industrielle Internet of Things (IoT) durchzusetzen.
  • Die Software AG plant eine langfristige Zusammenarbeit mit IOTA und sucht derzeit mit seinen Kunden nach Use Cases für die Technologie.

In einem Interview mit EinfachIOTA hat Christoph Strnadl, der Vizepräsident für Innovation & Architektur bei der Software über die Vision der Software AG für die Nutzung von IOTA gesprochen. Die Software AG ist bekanntlich ein Gründungsmitglied der Tangle EE Working Group und im deutschsprachigen Raum das zweitgrößte Software-Unternehmen, das auch weltweit tätig ist.

Gleichzeitig ist die Software AG auch eines der engagiertesten Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit der IOTA Foundation. Bereits Ende November 2019 erklärte das Unternehmen, dass es über das Jahr 2019 hinweg intensiv mit der IOTA Foundation zusammengearbeitet hat. In dem einstündigen Interview ging Strnadl darauf ein, wie beide Organisationen zueinander gefunden haben, wie die Zusammenarbeit funktioniert und welche langfristigen Ziele die Software AG mit IOTA verfolgt.

Strnadl erklärte zunächst, dass im Jahr 2016 und 2017 verschiedene Distributed Ledger Technologien untersucht wurden, wobei 4 oder 5 Kandidaten zur Auswahl standen. Einer davon war IOTA, aus drei Gründen wie Strnadl feststellt. Dies waren zum einen die kostenlosen Transaktionen, da im Bereich der Maschinenökonomie Transaktionsgebühren ein „No-Go“ sind.

Des Weiteren sprach die Skalierbarkeit und die Konzeptreife von Coordicide für IOTA. Und drittens sind die Governance-Mechanismen ausschlaggebend gewesen, wie Strnadl erklärt. Für ein Unternehmen, wie die Software AG ist es nicht tragbar, dass es einfach eine Änderung ohne Zustimmung des Unternehmens gibt, die einen Einfluss auf die Software der Kunden hat.

Software AG plant langfristige Zusammenarbeit mit IOTA

Strnadl erklärte auch, dass die Software AG die Proof of Concept-Phase mit IOTA der IOTA Foundation bereits lange hinter sich gelassen hat. Es gehe aktuell bei den Bestrebungen der Software AG um Integrationssoftware und Co-Innovationen. Allerdings betonte Strnadl auch, dass es derzeit zusammen mit den Kunden des Unternehmens noch darum geht, Use Cases zu finden, die sich nicht billiger, einfacher und risikoloser mit Nicht-Blockchain-Lösungen abbilden lassen:

Die sagen alle, was bringt das? Was bringt es mehr, als Andere? Und da gibts ein paar Elemente; und da ist IOTA genau wegen der Devices, wegen der Identity, wegen den vielen Playern der Supply Chain etwas, – […] ich bin davon überzeugt, mit den Kunden gemeinsam müssen wir das aber noch festmachen – wo man möglicherweise eine Technologie hat, mit der man Probleme lösen kann, die man anders nicht so rasch lösen kann.

Wie Strnadl weiter erklärte, könnten Sensoren in einer Fabrik genau dieser Anwendungsfall sein, da Altsysteme die schiere Anzahl weltweit nicht bewältigen können. Auch die Supply Chain nennt Strnadl als möglichen Anwendungsfall, weist allerdings darauf hin, dass es weltweite Standards zu beachten gibt. Die Vorstellungen der Krypto-Community seien in gewisser Weise falsch, wenn erwartet wird, dass eine Blockchain/ DLT erfunden wird, die dann sofort eingesetzt wird. An dieser Stelle sei viel Arbeit im Hintergrund notwendig. Hierbei nimmt die  Tangle EE Working Group eine wichtige Stellung ein, um den Standard zu etablieren.

Was die Perspektive der Zusammenarbeit betrifft, konstatierte Strnadl ganz deutlich, dass es sich um eine langfristige Zusammenarbeit über viele Jahre handelt, unabhängig von kurzfristigen Ereignissen:

In einem Jahr wird man sicher sehen, dass der Coordicide funktioniert, und wo es noch Schwächen gibt. Wir sind in IOTA engagiert „for the log run“, also strategisch. Wenn sich ein Projekt wegen Corona oder des Trinity Hack nicht ergibt […] wenn sich das um ein halbes Jahre verschiebt, ’so what‘. […]

Auf fünf Jahre hinaus müsste es dann aber schon Anwendungsfälle geben, das Protokoll müsste dann auch einigermaßen stabil sein, auch die Standardisierung müsste sich abzeichnen.

Auf die Frage, ob IOTA eine Chance hat zum Standard für das IoT zu werden, auch unter dem Gesichtspunkt, dass es sich dabei um hochpolitische Entscheidungen handelt, sagte Strnadl:

Es gibt sehr gute Chance, weil IOTA durch diesen Fokus auf IoT ein bisschen unter dem Radar segelt. Die Amerikaner interessieren sich im IoT Bereich nur für den Consumer-Bereich. […] Aber es gibt so viel mehr Sensoren in der Industrial IoT Welt und da kann man unter dem Radar durchsegeln. [..] Und IOTA als offener Standard, mit Open-Source-Implemtierungen, ist prädestiniert dazu, für diesen Anwendungsfall, der einzige Standard zu sein, wenn man rasch genug ist.

Das gesamte Interview kannst du dir nachfolgend ansehen:

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About Author

Jake Simmons

Jake Simmons ist seit 2016 ein Krypto-Enthusiast. Seit er von Bitcoin und der Blockchain-Technologie gehört hat, beschäftigt er sich täglich mit dem Thema. Jenseits von Kryptowährungen studierte Jake Informatik und arbeitete 2 Jahre lang für ein Startup im Blockchain-Bereich. Bei CNF ist er für die Beantwortung technischer Fragen zuständig. Sein Ziel ist es, die Welt auf eine einfache und verständliche Weise auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen.

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