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Selbsternannter Schöpfer von Bitcoin erhält Frist zur Abgabe von 11.000 Dokumenten

  • Dem selbsternannten Bitcoin-Erfinder Craig Wright wurde eine Frist gesetzt, um 11.000 Dokumente als Beweismittel im Verfahren gegen die Familie Kleiman dem Gericht vorzulegen.
  • Nach der Entscheidung von Richterin Beth Bloom hat Wright bis zum 17. April Zeit, die Dokumente einzureichen.

Craig Wright, der selbsternannte Schöpfer von Bitcoin, hat eine Frist für die Vorlage von 11.000 Dokumenten als Beweismittel in seinem Fall gegen die Familie seines ehemaligen Partners Dave Kleiman erhalten. Richterin Beth Bloom vom US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von Florida traf diese Entscheidung am 13. April. Dem Beschluss zufolge hat Wright bis zum 17. April Zeit, um dem Mandat des Gerichts nachzukommen.

Wird Wright seine Identität als Schöpfer von Bitcoin bestätigen?

Das Gericht, das für Wrights Fall zuständig ist, hat eine frühere Entscheidung in den Händen von Richter Bruce Reinhart erlassen. Wright und sein Rechtsteam erhoben jedoch Einspruch mit der Begründung, da der Richter „eindeutig falsch und ungesetzlich“ gehandelt habe. In dem Einspruch erklärte Wrights Rechtsbeistand, dass die Entscheidung des Richters zu einem wesentlichen Teil auf „persönlichen Angriffen“ beruhte.

Darüber hinaus stützte sich Wrights Rechtsvertretung auf das Argument, dass die 11.000 Dokumente durch das Anwalts-/Mandantengeheimnis geschützt seien. Auch dieses Argument wurde von Richter Reinhart zurückgewiesen. Nun bekräftigt Richter Bloom die Entscheidung von Richter Reinhart und stellt Folgendes fest:

Richter Reinhart war als solcher bei der Prüfung der ihm vorliegenden Beweise und bei der Zuweisung des gebührenden Gewichts nicht eindeutig fehlerhaft oder rechtswidrig. Darüber hinaus ist das Gericht verwirrt über das offensichtliche Argument des Angeklagten, dass Richter Reinhart die vom Angeklagten vorgelegten Beweismittel blind akzeptieren müsse, so dass Richter Reinhart sich nicht auf seine früheren Erfahrungen mit dem Angeklagten in diesem Rechtsstreit verlassen könne (einschließlich seiner Geschichte der Bereitstellung gefälschten Materials und der Aussage unter Meineid).

In der Entscheidung wird auch bekräftigt, dass in Bezug auf die von Wright angeforderten Dokumente kein Rechtsanwalts-/Mandantengeheimnis besteht. Daher bekräftigt sie die „Discovery Order“, die Wright zur Zustellung der Dokumente zwingt, mit der Begründung, dass der Beklagte nicht nachgewiesen hat, dass es ein Privileg oder Beweise einer Behörde gibt, die das Gericht daran hindern, die erbetenen Beweise zu überprüfen. In Bezug auf den Tulip Trust, wo angeblich die Beweise zu finden von einer Million durch Satoshi Nakamoto geschürften Bitcoin sind, bekräftigt das Gericht auch, dass es kein Privileg gibt, das die Vorlage von Beweisen zur Bestätigung ihrer Existenz verhindert:

Dem Beklagten „fehlt die rechtliche Befugnis, das Anwaltsgeheimnis über die Kommunikation zwischen dem Treuhänder und dem Anwalt des Trusts geltend zu machen“, da der Treuhänder der Klient und nicht der Beklagte sei.

Der Moment, auf den viele Mitglieder der Krypto-Gemeinschaft gewartet haben, könnte unmittelbar bevorstehen. Der Fall zwischen Wright und Dave Kleimans Verwandten könnte bald beendet sein, wenn Wright nicht in der Lage ist, die angeforderten Dokumente vorzulegen. Es bleibt abzuwarten, ob Wright dem Mandat des Gerichts nachkommen kann oder ob es weitere Entwicklungen geben wird, die den Fall verlängern werden.

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Reynaldo Marquez hat das Wachstum der Bitcoin- und Blockchain-Technologie seit 2016 aufmerksam verfolgt. Seitdem arbeitet er als Kolumnist zu Kryptowährungen über Fortschritte, Stürze und Anstiege auf dem Markt, Verzweigungen und Entwicklungen. Er glaubt, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologie einen großen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben werden.

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