Guggenheim-Chef warnt, Bitcoin könne weitere 50% verlieren, bevor die Talsohle erreicht ist

  • Scott Minerd,  CEO von Guggenheim, warnt Investoren, der engültige Tiefpunkt sei noch nicht erreicht, und Bitcoin könne weitere 50 Prozent einbüßen – er läge dann bei 15.000 Dollar.
  • Da die Talsohle aber noch in weiter Ferne liege, sagt der prominente Investor, dass Investoren nicht „ängstlich sein sollten, jetzt Geld in Bitcoin zu stecken“.

Guggenheims CEO Scott Minerd hat seine Meinung über das nächste Ziel von Bitcoin in naher Zukunft geändert. Auf dem Höhepunkt des Bullruns vor ein paar Monaten, erklärte Minerd, dass der digitale Vermögenswert bis auf 600.000 Dollar klettern würde. Seit dem Erreichen von 65.000 im ersten Quartal des Jahres hat Bitcoin nun aber etwa 50 Prozent verloren und wurde bei Redaktionsschluss mit 31.000 Dollar gehandelt.

Top-Analysten haben seit dem Fall unter 40.000 Investoren dazu aufgerufen, zu akkumulieren, da der Vermögenswert mit einem Abschlag verkauft werde. Der CEO der Multi-Milliarden-Dollar-Investmentfirma Guggenheim glaubt aber jetzt, dass der Bitcoin seinen wahren Tiefpunkt noch nicht gefunden hat. Im Gespräch mit CNBC warnte er, Bitcoin könnte um weitere 50 Prozent auf 15.000 Dollar fallen.

Mehr zum Thema: Kraken-Chef: Der aktuelle Dip ist nichts im Vergleich zu dem, was wir schon gesehen haben

„Der wirkliche Tiefpunkt, wenn man sich die technischen Daten ansieht, wäre 10.000 Dollar, aber das ist wahrscheinlich extrem, also würde ich sagen 15.000,“ erklärte Minerd. Weiter sagte er, dass Bitcoin wahrscheinlich ein paar Jahre lang seitwärts konsolidieren wird. Minerd glaubt, dass die außergewöhnliche Performance von Bitcoin zum Teil durch eine Zunahme der Liquidität der Zentralbanken angetrieben wurde. Wenn die Regierungen ihre Programme für den Zufluss von Bargeld zurückfahren, wird die Nachfrage nach Bitcoin zu verblassen beginnen.

Bitcoin – kaufen oder Kasse machen?

Wie CNF berichtete, haben auch die Analysten von JPMorgan gewarnt, dass Bitcoin im kommenden Monat auf 25.000 Dollar fallen könnte.  JPMorgan stellte abschließend fest, es sei unwahrscheinlich, dass Bitcoin einen Super-Gau erleben würde, es sei denn, er würde unter 20.000 fallen. Eine Mehrheit der technischen Analysten sagt voraus, dass man sich in punkto Bitcoin auf die 20.000-Marke als langfristige Unterstützung wohl verlassen könne.

Mehr zum Thema: JPMorgan erwartet, dass Bitcoin nach der Freischaltung von GBTC-Aktien auf 25.000 Dollar sackt

Michael Saylor, dessen Firma Microstrategy während des Dip kleißig eingekauft hat, bekräftigt, dass er langfristig plane. Er merkte an, dass Bitcoin in den kommenden Jahren garantiert höher sein wird als jetzt, und dazwischen werde es Volatilität geben. Der CEO hat seine Überzeugung demonstriert, indem er in den letzten Wochen Bitcoin für 500 Millionen Dollar gekauft hat.

Bitcoin ist zum Wochenende weiter gefallen und liegt nun knapp über 31.000 Dollar.

About Author

John Kiguru ist ein scharfsinniger Autor mit großer Leidenschaft für Kryptowährungen und deren zugrunde liegender Technologie. Er durchsucht das Netz den ganzen Tag über nach neuen digitalen Innovationen, um seine Leser über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

Comments are closed.