Charles Hoskinson: Satoshi Nakamoto sollte den Nobelpreis für Wirtschaft bekommen

  • Charles Hoskinson ist der Meinung, dass der Gründer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, den Wirtschaftsnobelpreis verdient hat.
  • 2015 war Nakamoto von einem amerikanischen Akademiker vorgeschlagen worden, aber das Nobel-Team lehnte den Vorschlag ab, weil Nakamoto anonym ist.

Der Kryptowährungsmarkt ist heute 1,57 Billionen Dollar groß, die Zahl der Kryptowährungen geht in die Tausende und wächst stetig. Die Blockchain-Technologie hat sich ebenfalls zu einer eigenen Industrie Branche, die in jedem anderen Sektor auf die eine oder andere Weise Anwendung findet. All das haben wir einem Mann zu verdanken – Satoshi Nakamoto, dem Mann, oder der Frau, oder einer Gruppe von Menschen, oder sogar einem Roboter aus der Zukunft, der uns Bitcoin geschenkt hat. Laut Hoskinson verdient Satoshi dafür den Nobelpreis für Wirtschaft.

Satoshi ist ein Pseudonym, das der Bitcoin-Erfinder gewählt hat, um seine Identität zu verschleiern. Pseudonyme sind im Internet üblich, aber wenn die Erfindung über eine Billion Dollar wert ist, ist das eine Seltenheit. Noch auffälliger ist, dass er nur ein paar Jahre nach der Einführung von Bitcoin verschwand und man nie wieder von ihm gehört hat. (Jimmy Song glaubt, dass es daran liegt, dass Satoshi ein zeitreisender Roboter aus der Zukunft war, aber aufgrund „irgendeiner seltsamen Supanova, die sich eingemischt hat“, wurde er im Jahr 2010 abgeschnitten).

In einem kürzlichen Interview erklärte Hoskinson, er glaube, Satoshi habe den Nobelpreis verdient.

Wenn Satoshi sich selbst doxed – und ich glaube nicht, dass das noch möglich ist – aber wenn er oder sie das tun würde, dann ist das wie ein Nobelpreis für Wirtschaft. Sie sind auf der Shortlist dafür. Und es gibt enorme Anerkennungen, die über die monetären Anreize hinausgehen würden, wenn man sich selbst doxen könnte.

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Nobelkomitee: Wir würden Satoshi in Betracht ziehen, aber wir wissen nicht, wer das ist

Hoskinson ist der Erste, der Satoshi für den Nobelpreis vorschlägt. Die prestigeträchtige Auszeichnung geht an herausragende Persönlichkeiten, die den Kurs der Menschheit verändern, in Physik, Literatur, Chemie, Medizin und auf anderen Gebieten.

Schon 2016 nominierte Dr. Bhagwan Chowdhry, Professor für Finanzen an der UCLA, Satoshi für den Nobelpreis für Wirtschaft. Das Nobelkomitee lehnte den Vorschlag jedoch mit der Begründung ab, dass man den Preis nicht an einen anonymen Empfänger vergeben könne.

Nach der Ablehnung erklärte die Schwedische Königliche Akademie der Wissenschaften, die den Preis vergibt, in einer Pressemitteilung: „Der Preis, wie in diesem Fall der Sveriges Riksbank Prize in Economic Science in Memory of Alfred Nobel, wird niemals anonym oder posthum vergeben.“

Dr. Chowdry reagierte schnell: Er sagte dem Komitee, dass er den Preis im Namen von Satoshi annehmen würde. Was den Geldpreis anginge, der sich auf etwa 1,3 Millionen Dollar beläuft, schlage er vor, ihn in Bitcoin umzuwandeln und an Satoshis wahrscheinlichste Adresse zu schicken.

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Es ist unwahrscheinlich, dass das Komitee seine Haltung ändern wird, um Satoshi entgegenzukommen, obwohl Bitcoin und andere Kryptowährungen das Leben von Millionen von Menschen verändert. Sollte es das jedoch jemals tun und Satoshi würde den Preis bekommen, würde es die heißeste Frage der Kryptowelt wiederbeleben: Wer ist Satoshi Nakamoto?

Fast jeder in der Krypto-Community hat seine eigene Vorstellung davon, wer Satoshi ist, von der CIA über Elon Musk bis hin zu Craig Wright und anderen. Für Vitalik Buterin, den Ethereum-Schöpfer, liegt die Antwort bei Hal Finney. Finney war einer der ersten Menschen, die sich mit Bitcoin beschäftigten und er war auch der erste Empfänger eins Bitcoins, den er von Satoshi selbst erhielt.

„Eine Möglichkeit ist, dass es Hal Finney ist, weil er auch in der Bitcoin Community aktiv war… Wenn er nicht Satoshi wäre, würde er es wahrscheinlich wissen.“

Finney starb jedoch 2014 an ALS.

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Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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