Roger Ver ist zurück auf Twitter, begrüßt Elon Musk und macht sich für Dogecoin stark

  • Der  „Bitcoin-Jesus“ Roger Ver ist ein Jahr nach seinem Ausstieg zu Twitter zurückgekehrt, um erneut seine Unterstützung für die Übernahme der Plattform durch Elon Musk zu demonstrieren
  • In einem Interview mit Bloomberg zieht er Dogecoin Bitcoinvor , kritisierte Michael Saylor für seine Bitcoin-Gefolgschaft und lässt wissen, dass er immer noch mehrere Kryptos besitze

„Bitcoin Jesus“ ist zurück! Nach einer langer Abstinenz von „sozialen Medien“ und sogar Krypto-Konferenzen, auf denen er ein regelmäßiger Redner war, ist Roger Ver ist zurück und hat in einem Interview seine Unterstützung für den Kauf von Twitter durch Elon Musk bekundet, Dogecoin gepriesen, Bitcoin kritisiert und Michael Saylor und „seinesgleichen“ für die Verbreitung von „Techno-Bubble-Nonsens“ gescholten.

Ver hatte sich seinen Spitznamen „Bitcoin Jesus“ verdient für seine Hingabe an Bitcoin, die fast schon religiöse Züge hat. Er machte seinem Namen alle Ehre und verbreitete das Nakamoto-Evangelium in den frühen Jahren von Bitcoin, als außer ein paar Tech-Nerds im Internet kein Mensch wusste, was das war. Als Bitcoin schließlich bekannter wurde,  setzte Ver seine Bitcoin-Verkündigung fort und war einer der allgegenwärtigen Propheten bei Krypto-Veranstaltungen und ein früher Investor in einige der heutigen Multi-Milliarden-Dollar-Krypto-Unternehmen wie Ripple und dem mit 14-Milliarden-Dollar-bewerteten Blockchain.com.

„Bitcoin Jesus“ ist einer von vielen Krypto-Enthusiasten, die entweder zu Twitter zurückgekehrt sind oder die Übernahme durch Elon Musk gelobt haben. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, ist ebenfalls ein großer Fan und sagte:

„Der Kauf von Twitter durch Musk ist ein großer Gewinn für die Meinungsfreiheit und verändert die Welt wahrscheinlich mehr, als die meisten Menschen erkennen.“

Ver hält den Schritt für einen großen Sprung für die Social-Media-Plattform und sagte in einem Interview mit Bloomberg am Donnerstag:

„Das wird Twitter sicherlich attraktiver machen. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass Musk die Zensur anprangert.“

Der „Bitcoin Jesus“ bevorzugt jetzt Dogecoin

Obwohl er als „Bitcoin-Jesus“ bezeichnet wird und Bitcoin in den Anfangstagen vehement unterstützte, hat sich Ver 2017 von Bitcoin abgewendet. Heute sagt er, alles sei besser als Bitcoin, besonders Dogecoin.

„Dogecoin ist deutlich besser. Er ist billiger und zuverlässiger. Wenn ich drei Anwärter [für die weltweit dominierende Kryptowährung] auswählen müsste, wären das Doge, Litecoin und Bitcoin Cash.“

Trotz seiner Wurzeln in Bitcoin und Bitcoin Cash sagt Ver, dass er immer mehrere Kryptowährungen gleichzeitig gehalten habe.

„Ich bin definitiv immer noch ein Krypto-Wal“, sagte er gegenüber Bloomberg. „Ich habe schon immer ein breites Portfolio an Kryptowährungen gehabt. Ich war nie ein Bitcoin oder Bitcoin Cash Maximalist.“

In seinem Interview nahm er auch Michael Saylor aufs Korn, den CEO von Microstrategy, der zur Verkörperung des BTC-Maximalismus geworden ist. Saylor wird von Bitcoin-Fans geliebt, während andere ihn für seine Haltung gegenüber Altcoins verabscheuen. Ver ist kein Fan. Er erklärte:

„Er [Saylor] spricht davon, dass Bitcoin verschlüsselte Pakete sind – das ist Techno-Bubble-Unsinn.“

Mehr zum Thema: Wollte Microstrategy den Bitcoin-Absturz? CEO Saylor wird beschuldigt, da seine Führungskräfte Aktien abstoßen

About Author

Steve ist seit vier Jahren Blockchain-Autor und seit noch längerem ein großer Krypto-Enthusiast. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn besonders die Chancen fur Entwicklungsländer.

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