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Ripple: XUMM-Banking App erhält massives Update und Verbesserungen

  • Der Chefentwickler von XRPL Labs, Wietse Wind, hat verkündet, dass die XUMM-Banking App ein massives Update mit über 60 Fixes erhalten hat.
  • XUMM ist eine dezentrale App, die das klassische Online-Banking ersetzen und durch Kryptowährungen wie XRP erweitern soll.

Im März dieses Jahres ist die Banking-App XUMM erfolgreich in die Beta-Phase mit über 3.700 Downloads gestartet. XRP Labs hat die App entwickelt, welche die gleichen Dienste wie das klassische Online-Banking bieten wird, ohne dass dabei Zwischenhändler oder Intermediäre eingesetzt werden müssen und an der Vermittlung von Transaktionen Geld verdienen.

XUMM erhält 60 Bug Fixes

Der Chef-Entwickler Wietse Wind hat vor wenigen Stunden über Twitter bekannt gegeben, dass XUMM ein „massives Update“ mit über 60 verschiedenen Bug Fixes und weiteren Verbesserungen erhalten hat. In den nächsten 1 bis 2 Tagen werden weitere interne Tests durchgeführt, bevor dann nächste Woche die neue Version 0.5.1 endgültig freigegeben wird.

In der jetzigen Version ist es erstmals möglich XRP zu senden, empfangen und zu verwalten. Wind weist jedoch darauf hin, dass es sich weiterhin um eine Beta-Version handelt und deswegen die Benutzung auf eigene Gefahr erfolgt. XRP wird bei allen zukünftigen Transaktionen als Brückenwährung dienen, um eine Fiat-Währung des Absenders in die neue Fiat-Währung des Empfängers zu konvertieren.

Mit der Version 0.6.0 soll zudem eine weitere Beta-Version folgen, welche weitere wichtige Updates enthalten wird, bevor dann voraussichtlich im vierten Quartal 2020 die Version 1.0 veröffentlicht wird. Dabei wird es eine Pro-Version geben, die zusätzliche Features bieten wird. Außerdem werden automatische KYC-Prozesse integriert, damit XUMM in allen Ländern weltweit genutzt werden kann und dabei die lokalen Gesetze eingehalten werden können.

Ein weiterer großer Fortschritt wird in der Integration von PayID liegen. PayID ist ein freier und offener Standard, welcher die Interoperabilität zwischen Zahlungsnetzwerken erhöhen soll. PayID wird komplexe und lange Kontonummer durch einfache kurze Namen ersetzen und damit das Senden und Empfangen von Transaktionen stark vereinfachen. Um die Einführung von PayID voranzutreiben ist Ripple kürzlich der Open Payments Coalition beigetreten.

Ein weiteres Feature, dass ebenfalls bis Q4 2020 implementiert werden soll, sind XRP Checks. Diese Funktion ermöglicht es dem Empfänger eine Transaktion abzulehnen, sofern diese von einem unbekannten Absender stammt. Weiterhin kann die Transaktion terminiert werden, sodass die Zahlung erst zu einem bestimmen Zeitpunkt für den Empfänger freigegeben wird.

Neue Zahlungskorridore sollen erschlossen werden

In einem kürzlichen Interview erklärte Marcus Treacher, Senior Vice President of Customer Success bei Ripple, dass die Expansion von Ripple trotz des Coronavirus weiter vorangeschritten ist. In den nächsten Monaten sollen neue Zahlungskorridore im Asien-Pazifik-Raum und in Afrika eröffnet werden. Dabei kommt der von Ripple entwickelte Zahlungsdienst On-Demand Liquidity (ODL) zum Einsatz, um grenzüberschreitende Transaktionen schnell und günstige abzuwickeln.

Weiterhin läuft derzeit ein Pilotprojekt mit Partner SBI, mit dessen Ergebnissen alle Parteien rundum zufrieden sind. Die XRP basierte Plattform soll voraussichtlich Ende des Jahres live gehen und mit einschlägigen Geschäftsbanken in Japan die Adaption von XRP weiter unterstützen.

About Author

Collin Brown

Collin ist ein Bitcoin-Investor der frühen Stunde und ein langjähriger Trader im Krypto- und Devisenmarkt. Er ist fasziniert von den komplexen Möglichkeiten der Blockchain-Technologie und versucht, die Materie für Alle zugänglich zu machen. Seine Berichte konzentrieren sich auf die aktuellen Entwicklungen der Technologie einzelner Kryptowährungen.

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