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Ripple vs. SEC: Richterin lehnt Intervention durch XRP Inhaber ab

  • Im Rechtsstreit zwischen der SEC und Ripple hat die Richterin Torres den Antrag von John E. Deaton auf Intervention durch 6.000 XRP Inhaber abgelehnt. 
  • Deaton hat sich noch nicht über weiteren Schritte geäußert. 

Nachdem Anwalt John E. Deaton erst vorgestern, am 14. März, im Namen von bisher 6.000 XRP Investoren einen Antrag auf Intervention im Fall von Ripple Labs gegen die US Wertpapier- und Börsenaufsicht (SEC) gestellt hatte, wurde der Antrag nun bereits gestern – innerhalb eines Tages – von Richterin Analisa Torres abgelehnt. Unter dem Antrag von Deaton heißt es lediglich kurz und knapp:

ABGELEHNT, unbeschadet der Möglichkeit einer Erneuerung in einem Antrag, welcher der Regel III(A) der Verfahrensordnung des Gerichts in Zivilsachen entspricht.

SO BESCHLOSSEN.
Datiert: 15. März 2021

Weder Deaton noch CryptoLaw hatten sich auf Twitter zum Redaktionszeitpunkt über die Entscheidung von Richterin Torres geäußert. In einem Tweet zeigte sich Deaton gestern aber noch kämpferisch, auch wenn er selbst eingestand, dass die Chancen auf Genehmigung des Antrages eher gering waren.

[…] Als ich den Schriftsatz einreichte, war ich mir also sehr bewusst, dass unsere Chancen, dass ein Richter den Vorsitzenden der SEC anweist, die Klage zu ändern, um das heutige XRP, das sich im Besitz von Inhabern ohne Verbindung zu Ripple befindet, auszuschließen, sehr gering sind.

Die Experten und Kritiker werden behaupten, dass ich meine Zeit verschwende und dass ich einfach nur meine Räder drehe und mit dem Antrag, einzugreifen, nichts erreiche. Sie werden das Gleiche sagen, wenn eine Sammelklage eingereicht wird. Und am Ende werden sie vielleicht Recht haben und wir verlieren diesen Antrag und vielleicht wird später auch eine Sammelklage aus technischen und rechtlichen Gründen abgewiesen. Wenn dem so ist, werden die Kritiker und Rechtsexperten tweeten können „I told you so.“

Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass der Antrag ohne Präjudiz für eine Erneuerung abgelehnt wurde, was bedeutet, dass Deaton den Antrag erneut einreichen könnte.

Wie CNF berichtete, reichte Deaton den Antrag ein, um die Rechte von XRP Inhabern im Fall Ripple vs. SEC geltend zu machen, nachdem die SEC am 5. März einen Antrag auf Abweisung von Deatons Petition gestellt hatte, mit dem Argument, dass „das US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York das einzige Forum ist“, um den Status von XRP als Wertpapier oder Nicht-Wertpapier zu bestimmen. Deaton erklärte:

Wenn der Southern District of New York der einzige Gerichtsstand für Entscheidungen ist, die bereits jetzt einen massiven Einfluss auf XRP-Inhaber haben und wahrscheinlich den Kurs für die Zukunft aller Kryptowährungen in den USA bestimmen werden, dann müssen wir dorthin gehen.

About Author

Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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