SEC vs. Ripple: Mehr als 71.000 XRP-Inhaber unterstützen Ripple

  • Anwalt John Deaton lobt engagierte XRP-Investoren für ihre Unterstützung des ihrer Meinung nach zu Unrecht verklagten Unternehmens seit Prozess-Beginn.
  • In einem Tweet Anfang der Woche bezeichnete  Deaton diese XRP-Inhaber als „Anführer der XRP-Armee“ aufgrund ihrer unablässigen Unterstützung für Ripple.

Rechtsanwalt John Deaton hat die XRP-Inhaber dafür gelobt, dass sie in ihrer Unterstützung für das Blockchain-Unternehmen seit Beginn des Rechtsstreits mit der SEC vor fast zwei Jahren nicht nachgelassen haben.

In einem Tweet Anfang der Woche bezeichnete Deaton die XRP-Inhaber als „Anführer der XRP-Armee“ aufgrund ihrer unablässigen Unterstützung für Ripple. Deatons Lob folgte auf ein kürzliches Ereignis, als eine von Ashley Prosper geleitete Gruppe von Ripple-Befürwortern dem FOIA-Büro der SEC bezüglich der Diskussion zwischen der Finanzaufsichtsbehörde und JPMorgan über das Blockchain-Unternehmen Auskunft erteilte.

Nachdem er von der SEC eine erste Antwort auf seinen FOIA-Antrag in dieser Angelegenheit erhalten hatte, bat Prosper auch um Empfehlungen. Er bat um Namen von JPMorgan-Mitarbeitern, die auch Mitglieder der XRP-Community sind, die er seiner Antwort hinzufügen könnte. Nachdem Prosper diese Namen erhalten hatte, reichte er eine Antwort bei der SEC ein.

Deaton zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit der XRP-Befürworter und ihr Engagement, Ripple in seinem Rechtsstreit zu unterstützen.

Seit dem Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC stehen die allermeisten Mitglieder der XRP-Community fest hinter dem Ripple-Team. Diese Unterstützer haben unabhängig von den Ripple-Anwälten auch nach Lücken in der vorgetragenen Argumentation der SEC gesucht, um dem Blockchain-Unternehmen zur Seite zu stehen. Neben der Durchführung privater Audits wichtiger Dokumente haben XRP-Inhaber über Rechtsanwalt Deaton auch eine Sammelklage gegen die Finanzaufsichtsbehörde eingereicht. Laut Deaton haben sich 71.225 XRP-Anleger der Sammelklage angeschlossen.

Der Kampf geht weiter

In der Zwischenzeit hat der Krypto-Rechtsberater James Filan der SEC eine Verzögerungstaktik vorgeworfen, nachdem die Behörde in einer einzeiligen Erklärung an das Gericht erklärt hatte, dass sie „keine Position zu Ripples Forderung nach einem  Wiedereintritt in die Beweisaufnahe einnimmt“. Zuvor hatte die zuständige Richterin die SEC aufgefordert, die Authentizität der von Ripple als Beweismittel vorgelegten Videos zu bestätigen, die offizielle, öffentliche  Äußerungen von Beamten der SEC enthalten. Zur Antwort der SEC sagte Filan:

„Es ist eine grobe Missachtung der rechtlichen Verfahren, was durch die Entscheidung der SEC bewiesen wird, fünf Tage zu warten, bevor sie eine einzeilige Erklärung auf die Anfrage des Gerichts abgibt.“

In der Zwischenzeit hat die japanische Shinsel-Bank vor einigen Tagen eine XRP-Prämien-Initiative gestartet. Kunden der Shinsei-Bank verdienen im Rahmen des Prämien-Programms japanische Yen für die Nutzung der Produkte der Bank und die Durchführung von Transaktionen. Die Yen können in XRP oder BTC getauscht werden. Das Programm läuft allerdings schon im Oktober wieder aus.

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