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Ripple vs. SEC: Gericht genehmigt Deaton die Einreichung der Intervention

  • XRP Inhaber haben einen Sieg gegen die SEC feiern können, da das Gericht die Erlaubnis erteilt hat, einen Antrag auf Intervention einzureichen.
  • Die Einreichungsfrist läuft bis zum 19. April, wobei die Stellungnahmen von der SEC und Ripple dem Gericht bis zum 3. Mai  vorliegen müssen. 

Anwalt John E. Deaton und XRP Inhaber haben gestern einen ersten wichtigen Teilerfolg in Bezug auf die  Intervention in den Rechtsstreit zwischen der US-Wertpapier- und Börsenaufsicht (SEC) und Ripple errungen. Nachdem Deaton ein formales Vorantragsschreiben eingereicht hatte, wurde ihm die Erlaubnis erteilt, einen Antrag auf Intervention in der laufenden Fall im Namen von über 10.500 XRP Inhabern zu stellen. In ihrer Verfügung entschied Richterin Analisa Torres zudem über den Zeitplan.

Demnach muss der Antrag auf Intervention spätestens am 19. April eingereicht werden. Anschließend muss die SEC als Kläger ihre Widerspruchsschrift, und Ripple, Garlinghouse und Larsen ihre Antwortschreiben bis zum 3. Mai vor Gericht einbringen, falls vorhanden. Wiederum zwei Wochen später, am 17. Mai muss Deaton ggf. seine Antwort auf das Einspruchsschreiben der SEC und die Antwort von Ripple an Richterin Torres senden.

Für die XRP Community ist dies ein großer Teilsieg, während es für die SEC eine herbe Niederlage ist, vor allem, da die Regulierungsbehörde zuvor vehement für eine Ablehnung argumentierte. Auch wenn Richterin Torres dem Antrag (noch) nicht stattgegeben hat, hat sie die Argumente der SEC zurückgewiesen, dass XRP Inhabern die Möglichkeit verweigert werden soll, den Antrag zu stellen.

Wie CNF berichtete, reichten SEC und Ripple ihre Positionspapiere zur Intervention durch Deaton vor wenigen Tagen ein. Die Aufsichtsbehörde argumentiert, dass Deaton nicht erläutert, welche Ansprüche er gegen sie geltend machen will. Außerdem sei die SEC nicht haftbar. Die wohl umstrittenste und irreführendste Behauptung der SEC war jedoch, dass es Deaton und den Interveneuren nur um ein Re-Listing auf Krypto-Börsen geht, um XRP „wieder spekulativ handeln zu können“.

Deaton erklärte hieraufhin via Twitter, dass der SEC-Brief an Richter Torres „der irreführendste Brief“ ist, den er je gelesen habe, der einem Gericht vorgelegt wurde.

Tenreiro versucht eindeutig, mich schlecht aussehen zu lassen, indem er behauptet, dass meine Motivation, einzugreifen, in Gewinnmitnahmen besteht. Als ich das las, sagte ich zu mir selbst: „Ich rede nicht über den Preis von #XRP – wovon zum Teufel redet er?“

Die Wahrheit ist, dass ich nie gesagt habe, dass der Zweck des Re-Listings die Preissteigerung oder irgendetwas in der Nähe davon ist. Aber das ist, was er behauptet, dass ich gesagt habe. Ich habe es nachgeschlagen. Die Bemerkung, die ich gemacht habe, bezog sich auf die Wahrscheinlichkeit, ob die SEC die Börsen darüber informieren würde, dass sie ein Re-Listing durchführen können.

Wie Deaton erörterte, gibt es auch noch anderen Beispiele, in welchen die SEC die Wörter des Anwalts verdreht oder in einen falschen Zusammenhang stellt, um das Gericht zu beeinflussen und die Absichten von Deaton und der XRP Inhaber schlecht aussehen zu lassen.

About Author

Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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