Ripple verpflichtet Ex-JPMorgan Managerin für regulatorische Klarheit in den USA

  • Die ehemalige JPMorgan-Führungskraft, Sandie O’Connor, tritt dem Ripple Vorstand bei, um für regulatorische Klarheit in den USA zu sorgen.
  • O’Connor wird als Beraterin für „Regierungsbeziehungen und regulatorische Initiativen“ tätig sein.

Wie Ripple Labs gestern bekannt gab, ist es dem Unternehmen gelungen die frühere Leiterin der Abteilung für regulatorische Angelegenheiten bei JPMorgan Chase, Sandie O’Connor, für den Vorstand des Unternehmens zu gewinnen. O’Connor wird als Beraterin für „Regierungsbeziehungen und regulatorische Initiativen“ tätig sein, während „Ripple sein globales Netzwerk ausbaut und weiterhin auf regulatorische Klarheit in den Vereinigten Staaten drängt“, wie es in der Ankündigung heißt.

Ripple hatte in den vergangenen Monaten mehrfach die mangelnde regulatorische Klarheit in den Vereinigten Staaten kritisiert. CEO Brad Garlinghouse ging sogar so weit öffentlich zu äußern, dass Ripple sein Headquarter aus den USA verlagern könnte und in ein Land mit klaren regulatorischen Richtlinien, wie Japan oder Singapur, emi­g­rie­ren könnte. O’Connor könnte nun womöglich eine Schlüsselperson sein, um die amerikanischen Entscheidungsträger zu beeinflussen.

Die ehemalige Leiterin für regulatorische Angelegenheiten bei JPMorgan Chase bringt beträchtliche Erfahrung mit. O’Connor verfügt über mehr als 30 Jahre Führungserfahrung und tauchte auch regelmäßig in der jährlichen Rangliste der mächtigsten Frauen im Bankwesen der Zeitschrift American Banker auf. In diesem Sinne erklärte Brad Garlinghouse, dass die USA ein „klares regulatorisches Rahmenwerk für Krypto“ benötigt, und lobte die Erfahrung von O’Connor:

Sandie ist sowohl bei ihren Kollegen an der Wall Street als auch bei den Regulierungsbehörden äußerst angesehen. Ihr umfangreiches Netzwerk und ihr tiefes Verständnis der Märkte, Kapitalflüsse und des Bankwesens werden wertvolle und einzigartige Einblicke liefern, wenn neue Richtlinien und Vorschriften in den USA Gestalt annehmen.

Während ihrer Zeit bei JPMorgan Chase, wo sie im April 2019 als Chief Regulatory Affairs Officer in den Ruhestand getreten ist, leitete sie die Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden der G-20 und politischen Entscheidungsträgern in Bezug auf die sich entwickelnde Regulierung.  Zuvor hatte O’Connor mehrere Führungspositionen bei JPMorgan Chase inne, unter anderem als Global Treasurer und Leiterin des Bereichs Prime Services, und war Mitglied mehrerer unternehmensweiter Governance-Ausschüsse, darunter Risk and Capital.

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Aktuell sitzt O’Connor noch immer im Vorstand der Terex Corporation (NYSE:TEX) und ist Mitglied des Office of Financial Research, einem unabhängigen Büro, das innerhalb des Finanzministeriums geschaffen wurde, um systemische Risiken nach der globalen Finanzkrise 2008 zu überwachen. Zu ihrer neuen Position im Vorstand bei Ripple sagte O’Connor:

Ripple ist dabei, die Finanzlandschaft neu zu gestalten, indem es Ineffizienzen in der heutigen Zahlungsinfrastruktur mit Hilfe von digitalen Assets und Blockchain-Technologie löst. Die Chance für den Markt war noch nie so groß, und ich freue mich, meine Erfahrung in der Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen bei der Entwicklung der Regulierungspolitik einzubringen, um die Entwicklung des Zahlungsökosystems zu unterstützen und den finanziellen Zugang und die Inklusion zu fördern.

Im Vorstand von Ripple wird sie neben Ben Lawsky, einem ehemaligen New Yorker Aufsichtsbeamten, der ehemaligen Diplomatin Anja Manuel, Yoshitaka Kitao vom japanischen Finanzgiganten SBI, Craig Phillips, der leitende Rollen Funktionen bei BlackRock, Morgan Stanley und Credit Suisse hatte, Susan Athey, einer Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der Stanford Graduate School, und CEO Brad Garlinghouse sitzen.

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Jake Simmons has been a crypto enthusiast since 2016, and since hearing about Bitcoin and blockchain technology, he's been involved with the subject every day. Beyond cryptocurrencies, Jake studied computer science and worked for 2 years for a startup in the blockchain sector. At CNF he is responsible for technical issues. His goal is to make the world aware of cryptocurrencies in a simple and understandable way.

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