Ripple-Validierer stimmen für die Aufrüstung ihrer Server zur Einführung der NFT-Funktionalität

  • Die Ripple-Entwickler führen umfangreiche Tests durch, um sicherzustellen, dass die NFT-Funktionalität die Transaktionslast nicht erhöht.
  • Damit Entwickler mit XLS-20- und den NFT-Funktionen experimentieren können, betreibt Ripple ein NFT-Devnet.

Im März 2022 stellte Ripple seinen Creator-Fonds in Höhe von 250 Millionen Dollar vor, NFTs auf seine Plattform zu bringen. Das mit Spannung erwartete Projekt rückt nun näher.

In der jüngsten Entwicklung haben die Ripple-Validatoren für die Aktivierung der XLS-20-Änderung auf Ripples XRP-Ledger (XRPL) gestimmt. Dies soll die Einführung der NFT-Funktionalität im Ripple Mainnet unterstützen. Die Implementierung der NFT-Funktionalität wird durch ein Upgrade der Ripple-Server erfolgen, „das Entwicklern den Zugang zu NFT-Münz-, Handels- und Brennfunktionalität ermöglicht“.

In einem Ripple-Entwicklerblog wurde angekündigt, dass umfangreiche Tests durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass der NFT-Code stabil, skalierbar und effizient ist, um das erwartete Volumen des XRP-Ledgers zu bewältigen. Die Ergebnisse erwiesen sich als fruchtbar, da die Entwickler feststellten, dass XRPL die zusätzliche Transaktionslast problemlos bewältigen kann.

Das Ergebnis der abschließenden Tests soll in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Sie werden zu einem besseren Verständnis der Leistungsmerkmale und der von den Serverbetreibern benötigten Ressourcen beitragen. Ripple hat die Validatoren gebeten, eine sorgfältige Prüfung vorzunehmen, bevor sie für die XLS-20-Implementierung stimmen. Darüber hinaus hat Ripple ein Devnet für alle eingerichtet, die die NFT-Funktionen tiefer erforschern möchten. In der offiziellen Ankündigung heißt es:

„Für alle, die mit XLS-20 experimentieren und die damit verbundenen NFT-Funktionen erkunden möchten, betreibt Ripple ein NFT-Devnet. Alle sind herzlich eingeladen, das NFT-Devnet zu erkunden, das die Leistungsmerkmale und Auswirkungen des vorgeschlagenen XLS-20-Standards demonstriert, ohne die Leistung des XRPL Mainnet zu beeinträchtigen.“

Ripple CTO nimmt einen vorsichtigen Standpunkt ein

David Schwartz, Chief Technology Officer bei Ripple, nimmt in dieser Angelegenheit einen vorsichtigen Standpunkt ein. Obwohl Schwartz die Änderung unterstützt, sieht er sie auch kritisch. Als er auf Twitter gefragt wurde, was er davon halte, antwortete Schwartz:

„Ich neige zu einem Ja, aber wenn ich einen Validator betreiben würde, würde ich noch nicht mit „Ja“ stimmen. Ich würde zumindest warten, bis andere Prüfer auf 1.9.1 aktualisiert haben und keine Probleme gemeldet haben, und ich würde auch genug Zeit abwarten, damit jeder, der Bedenken hat, diese äußern kann.“

Schwartz erklärte weiter, dass selbst dann, wenn die Mehrheit der Validierer mit „Ja“ stimmt, die XLS-20 Änderung erst in zwei Wochen aktiviert wird. Außerdem sei ein Rückzieher möglich, falls später noch Bedenken aufkämen. Aber Schwartz sagte auch, dass sich das für ihn wie ein Versagen der Regierung anfühlen würde.
Zwar ist er nicht unbedingt dafür, Dinge im Mainnet zu ändern, es sei denn, es handelt sich um einen kritischen Fehler. Änderungen seien immer mit „Kosten und Risiken verbunden“. Schwartz fügte hinzu, er sei froh, dass sich die XRP-Community weitgehend um „Leistung, Funktionen, Sicherheit und Skalierung“ kümmere.

„Ich hoffe, dass wir weiterhin ein gutes Gleichgewicht zwischen Stagnation und nicht zu viel Risiko finden.“

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